{"id":26934,"date":"2018-08-22T07:07:51","date_gmt":"2018-08-22T05:07:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/16-de-marz-bis-19-de-marz-heiliger-josef-mitpatron-der-kongregation\/"},"modified":"2018-08-22T07:07:51","modified_gmt":"2018-08-22T05:07:51","slug":"16-de-marz-bis-19-de-marz-heiliger-josef-mitpatron-der-kongregation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/16-de-marz-bis-19-de-marz-heiliger-josef-mitpatron-der-kongregation\/","title":{"rendered":"16 de M\u00e4rz bis 19 de M\u00e4rz &#8211; Heiliger Josef, Mitpatron der Kongregation"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Gestalt des heiligen Josef hat in der letzten Zeit in der Kirche sehr an Aktualit\u00e4t gewonnen. An seinem Fest sind wir eingeladen, unseren Blick auf den zu richten, dem Gott <em>die Besch\u00fctzung seiner kostbarsten Sch\u00e4tze<\/em> anvertraute. Auf diese Weise rufen wir ihn nach dem Beispiel des heiligen Antonius Maria Claret mit vollem Vertrauen um seinen Schutz an und halten uns gegenw\u00e4rtig, wie dem\u00fctig er diente und am Heilsgeschehen mitwirkte. Insbesondere stellen wir uns die folgenden Z\u00fcge seiner Pers\u00f6nlichkeit vor Augen und vor unser missionarisches Herz:<\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/11-san_jos_y_el_nio_copia.jpg?resize=200%2C277\" alt=\"11-san_jos_y_el_nio_copia.jpg\" width=\"200\" height=\"277\" title=\"\"><strong>\u2013<span class=\"mceVisualNbsp\"> <\/span><span class=\"mceVisualNbsp\"> <\/span><span class=\"mceVisualNbsp\"> <\/span>Mann Marias.<\/strong> Josef und Maria wirkten innigst mit, damit das Geheimnis Jesu von Nazaret, des fleischgewordenen Wortes, in unserer menschlichen Welt Wirklichkeit werden konnte. Sie lebten zusammen und immer zusammen mit ihrem Sohn. Es steht uns nicht zu, das zu trennen, was Gott verbunden hat. Die Evangelisten verk\u00fcnden deutlich, dass Jesus durch das Wirken des Heiligen Geistes empfangen wurde und dass in jener Ehe die Jungfr\u00e4ulichkeit bewahrt wurde; doch ebenso nennen sie Josef den Mann Marias und Maria die Frau Josefs. Es ist w\u00fcrdig und recht, dass wir die Gegenwart Josefs in enger Verbindung mit Maria sehen. Der Engel wendet sich an Josef als den Mann Marias und erteilt ihm einen Auftrag: Er soll der irdische Vater sein f\u00fcr Jesus, den Sohn Marias. Lukas hatte festgestellt, dass Maria zum Zeitpunkt der Verk\u00fcndigung \u201emit einem Mann namens Josef verlobt war, der aus dem Haus David stammte.\u201c Doch das Wesen dieses Eheversprechens erkl\u00e4rt sich in gewisser Weise, als Maria fragt: \u201eWie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?\u201c Und es kommt die kl\u00e4rende Antwort: \u201eDer Heilige Geist wird \u00fcber dich kommen, und die Kraft des H\u00f6chsten wird dich \u00fcberschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.\u201c Obwohl sie mit Josef verlobt ist, bleibt Maria Jungfrau, weil das Kind, das sie bei der Verk\u00fcndigung in ihrem Scho\u00df empfing, Frucht und Werk des Heiligen Geistes ist. Josef wird ein besonderer Ehemann sein.<\/p>\n<p><strong>\u2013   Glaubender.<\/strong> Josef vertraut wie Maria ebenfalls auf das Wort des Herrn, das ihm nicht in klarer Form kundgetan wird, sondern im Helldunkel des Glaubens. Gott teilte sich ihm nachts und in Tr\u00e4umen mit. Durfte er ganz sicher sein, dass es Gott war, der da zu ihm sprach? Oder waren es nicht vielleicht seine eigenen Stimmen, eine Art Selbstt\u00e4uschung? Josef begann ebenso wie Maria seinen Weg als Pilger im Glauben. Sie sind zwei Glaubende, und sie gehen Hand in Hand. Zwischen ihren H\u00e4nden f\u00fchren sie Jesus.<\/p>\n<p><strong>\u2013   Gehorsam<\/strong>. Wie ihm der Engel des Herrn aufgetragen hatte, nahm Josef seine Frau zu sich: \u201eAls Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.\u201c Josef nimmt Maria mit der unermesslichen Last von Leid und Beklemmung zu sich; er nimmt sie an im vollen Geheimnis ihrer Mutterschaft. Und mit ihr nimmt er alle Folgen an, die schon unmittelbar abzusehen waren: Er nimmt sie mit ihrem Sohn an, der durch das Wirken des Heiligen Geistes in die Welt kommen sollte. So beweist der heilige Josef eine \u00e4hnliche Befolgung des Willens Gottes wie Maria. Das Verhalten des heiligen Josef l\u00e4sst sich als echter Glaubensgehorsam qualifizieren. Er wird zum Vorbild jedes wahren Glaubenden. Es gen\u00fcgt nicht, das Wort zu h\u00f6ren. Das Haus wird auf Fels gebaut. Sonst bringen es der Sturm und der Wolkenbruch zum Einsturz und zum Zerfall. Man muss das Wort Gottes annehmen und es erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><strong>\u2013   Gerechter Mann<\/strong>. Gerecht sein hei\u00dft nicht einfach das Gesetz erf\u00fcllen. Wenn es so w\u00e4re, w\u00e4re Josef ein Gerechtigkeitsfanatiker und h\u00e4tte das Strafrecht nach Deuteronomium 22,20 in Anspruch genommen. Josef ist tief best\u00fcrzt. Es ist augenscheinlich, dass seine Frau schwanger ist (\u201ees zeigte sich\u201c, hei\u00dft es lakonisch bei Matth\u00e4us), doch er zweifelt nicht an der Integrit\u00e4t seiner Frau. Er befindet sich in Verlegenheit \u2013 wie Maria \u2013 und will zu einer L\u00f6sung greifen, die seiner Frau keinen unwiderruflichen Schaden zuf\u00fcgt. Er beschlie\u00dft, ihr den Scheidebrief auszustellen, doch ohne \u00d6ffentlichkeit, nur vor einigen unabdingbaren Zeugen. Diese L\u00f6sung ist nicht sehr wirksam, sie erweist sich als \u00fcbereinstimmend mit der Art, wie Gott mit den guten Menschen umgeht: Er l\u00e4sst sie im Finstern gehen, gef\u00fchrt vom reinen Glauben, nur auf das Wort vertrauend.<\/p>\n<p><strong>\u2013   Er gibt Jesus den Namen<\/strong>. Josef wird auf ausdr\u00fccklichen Wunsch Gottes folgender Auftrag erteilt: Er soll dem fleischgewordenen Gott den Namen geben. Und im Augenblick der Verk\u00fcndigung wird ihm auch die Bedeutung dieses Namens offenbart: \u201eDu sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen S\u00fcnden erl\u00f6sen.\u201c Bei der Beschneidung gibt Josef dem Kind den Namen Jesus. So erkl\u00e4rt er, dass er im rechtlichen Sinn der Vater Jesu ist, und mit der Verk\u00fcndigung seines Namens ruft er auch seinen Heilsauftrag aus. Und der Namensgeber ist Josef, der Nachkomme Davids und Abrahams. Gott hatte Abraham eine Verhei\u00dfung gegeben, ebenso David, und jetzt geht diese Verhei\u00dfung in Erf\u00fcllung: \u201eJosef war der Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.\u201c Auf diese Weise erf\u00fcllt sich die Geschichte des Heils trotz all ihres Ballasts an Elend und S\u00fcnde. Josef ist das letzte menschliche Glied in dieser Kette von Zeugen.<\/p>\n<p><strong>\u2013   Arbeiter<\/strong>. Die Leute von Nazaret, seine Landsleute, versuchten Jesus herabzuw\u00fcrdigen. Sie hielten ihm seine Herkunft und seinen Beruf vor: \u201eIst das nicht der Sohn des Zimmermanns?\u201c Die Worte offenbaren im Grunde die Gr\u00f6\u00dfe Jesu: Ja, er war ein Arbeiter und verdiente sich sein Brot im Schwei\u00dfe seines Angesichts, er war der Sohn Josef, eines weiteren Arbeiters. Die Arbeit erh\u00f6ht den Menschen und macht ihn in gewissem Sinn mehr zum Menschen. Es geht also letzten Endes um die W\u00fcrde der Arbeit und die Heiligung des allt\u00e4glichen Lebens. Der heilige Josef ist der Beweis daf\u00fcr, dass man keine gro\u00dfen Dinge braucht, um ein echter Nachfolger Jesu zu sein, sondern dass nur die gew\u00f6hnlichen, menschlichen, einfachen, aber wahren und echten Tugenden erforderlich sind.<\/p>\n<p>Unser Pater Stifter empfing eine g\u00f6ttliche Erleuchtung: \u201eAm 7. Mai 1865, dem Patroziniumsfest des heiligen Josef, um halb vier Uhr nachmittags sagte mir Jesus, ich solle den heiligen Josef sehr verehren und mich voll Vertrauen an ihn wenden.\u201c F\u00fcr uns bleibt dieses Vertrauen in Kraft, das unseren Auftrag zur Verk\u00fcndigung des Evangeliums ber\u00fchrt. Um seinen Schutz sollen wir bitten als Ermutigung zu einer erneuten Anstrengung in der Verk\u00fcndigung des Evangeliums in der Welt und in der Neuverk\u00fcndigung in den L\u00e4ndern und V\u00f6lkern, in denen das christliche Leben einst in Bl\u00fcte stand und die jetzt einer harten Pr\u00fcfung unterzogen werden. Damit sie die Erstverk\u00fcndigung Christi bringen kann und damit sie sie wieder dorthin bringen kann, wo nie vernachl\u00e4ssigt oder vergessen ist, braucht die Kirche eine besondere Kraft aus der H\u00f6he. Gewiss die Gabe des Geistes des Herrn, nicht losgel\u00f6st von der F\u00fcrsprache und dem Beispiel des heiligen Josef. M\u00f6ge der Mann Marias, auf Erden Vater Jesu, beredt durch seine Taten, einfach, schweigend und gut, uns allen den treuen Dienst der Mitarbeit am missionarischen Auftrag und der begeisterten Weiterf\u00fchrung des Heilswerks f\u00fcr alle V\u00f6lker zuteil werden lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gestalt des heiligen Josef hat in der letzten Zeit in der Kirche sehr an Aktualit\u00e4t gewonnen. An seinem Fest sind wir eingeladen, unseren Blick auf den zu richten, dem Gott die Besch\u00fctzung seiner kostbarsten Sch\u00e4tze anvertraute. 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