{"id":27837,"date":"2018-09-04T15:00:04","date_gmt":"2018-09-04T13:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-11-de-juli-p-felipe-maroto-generaloberer\/"},"modified":"2018-09-04T15:00:04","modified_gmt":"2018-09-04T13:00:04","slug":"fecha-11-de-juli-p-felipe-maroto-generaloberer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-11-de-juli-p-felipe-maroto-generaloberer\/","title":{"rendered":"Fecha: 11 de Juli &#8211; P. Felipe Maroto, Generaloberer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Er ist am 26. Mai 1875 in Garcill\u00e1n (Provinz Segovia, Spanien) geboren und stammt aus einer einfachen Bauernfamilie. Am 25. September 1889 trat er in das Claretinerseminar Segovia ein. Dort studierte er ein Jahr lang Analogie. Im folgenden Jahr kam er nach Barbastro, um Rhetorik zu studieren. In den ersten Julitagen 1891 kam er ins Noviziat nach Cervera. Der damalige Noviziatskurs bestand aus drei Priester-Novizen, 75 Studenten und 34 Br\u00fcdern. Die Profess machte er am 25. Juli 1892 und blieb dann in Cervera (Provinz L\u00e9rida, Spanien), wo er die Philosophie machte (1892 \u2013 1895) und die ersten beiden Jahre der dogmatischen Theologie (1895 \u2013 1897). Im Sommer dieses Jahres kam er nach Santo Domingo de la Calzada, wo er die Ausbildung zum Priester mit dem Studium von Moral und Recht abschloss (1898 \u2013 1900). Am 13. Mai 1900 wurde er zum Priester geweiht. Sogleich wurde er nach Rom versetzt. Dort nahm er am P\u00e4pstlichen R\u00f6mischen Seminar das Studium des Kirchen- und Zivilrechts auf (1900 \u2013 1904).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Studienjahr 1907 \u2013 1908 begann P. Maroto seine Laufbahn als Universit\u00e4tsprofessor am Lehrstuhl f\u00fcr Kirchenrecht. Sp\u00e4ter war er Generalprokurator, Generalpostulator und Generalkonsultor. Am 23. April 1934 wurde er beim 13. Generalkapitel zum Generaloberen gew\u00e4hlt. Er war in Rom wegen seiner geistlichen und intellektuellen Begabungen sehr bekannt. Seine F\u00e4higkeit im Kirchenrecht war einzigartig. Er war derma\u00dfen bekannt, dass man die Claretiner schlie\u00dflich gelegentlich sogar als Marotiner bezeichnete.<\/p>\n<p>Beim 13. Generalkapitel der Kongregation behandelte man die Leitung der Kongregation, die Observanz, die priesterlichen Dienste, die Studien, die Verwaltung \u2026 In seiner Zeit als Generaloberer sind die folgenden Ma\u00dfnahmen hervorzuheben:<\/p>\n<p>Man beschloss, das Generalat nach Rom in die Via Giulia zu verlegen. Auch brachte man das Internationale Kolleg in Rom in Gang, das seinen Betrieb zun\u00e4chst in den Nebengeb\u00e4uden des Hauses in der Via Giulia aufnahm. 1937 wurde es nach Albano verlegt, wo es bis 1953 verblieb. In diesem Jahr kam es in den ber\u00fchmten dritten Stock des Hauses in Parioli. 1959 wurde das Claretianum in der Via Aurelia eingeweiht.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Missionen waren bald die Folgen des Spanischen B\u00fcrgerkriegs zu versp\u00fcren, und zwar besonders in Spanisch Guinea und China und bei den Quellen f\u00fcr Werbung und Finanzierung in Spanien. Die Zeitschrift <em>El Misionero<\/em> unterbrach ihr Erscheinen, die Mittel der <em>Pia Uni\u00f3n Misionera<\/em> wurden geraubt, der Briefmarkensammlerkreis in Cervera verschwand usw. Aus diesem Anlass bat P. Maroto mit dem Rundschreiben <em>Las Misiones de la Congregaci\u00f3n<\/em> (1937) alle um solidarische Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><strong>Lehrt\u00e4tigkeit<\/strong><\/p>\n<p><em>Universale missionarische Aufgabe der Kongregation<\/em><\/p>\n<p>\u201eIn diesem Eifer ist es vielleicht angebracht, dass wir uns als erstes die Universalit\u00e4t vor Augen stellen, die der selige Pater unserer Kongregation in den Konstitutionen zuweist, wenn er bei der Angabe ihrer Ziele angibt: in allem die Ehre Gottes, die Heiligung ihrer Mitglieder und das Heil der Seelen auf der ganzen Welt suchen. So sehr sich die Kongregation ausgebreitet hat und in zahlreichen L\u00e4ndern t\u00e4tig ist, bedauern wir doch, dass sie in weiten Teilen des Erdkreises kaum bekannt ist, und wahrhaftig sind die T\u00e4tigkeitsfelder \u00fcberaus weit, wo die Kongregation ihre Zelte noch nicht aufgeschlagen hat oder kaum gerade erst ihren Fu\u00df gesetzt hat, und es ist notwendig, ihre Ausbreitung \u00fcberall wirksam zu entfalten, damit sich unsere Missionare, wie es ihnen aufgrund ihrer Konstitutionen zukommt, Apostel der ganzen Welt nennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit diesem Ziel haben wir jetzt begonnen, einen Schritt zu unternehmen, der f\u00fcr den angegebenen Zweck von entscheidender Art sein k\u00f6nnte: Wir beziehen uns auf die Verlegung und Errichtung des Wohnsitzes des Generaloberen und des Sitzes ihrer Leitung im Verein mit den hochehrw\u00fcrdigen Patres Konsultoren und Offizialen des Generalats hier in der Stadt Rom, dem Zentrum der Christenheit, das gleichzeitig das unersetzliche Ausstrahlungszentrum des kirchlichen Lebens, des Ordenslebens und des apostolischen Lebens \u00fcber das ganze Erdenrund ist. Dieser Schritt war vom Generalkapitel als gut angesehen und gebilligt worden.\u201c<\/p>\n<p><em>Berufungen f\u00fcr die universale missionarische Aufgabe<\/em><\/p>\n<p>In seinem Rundschreiben \u00fcber die Seligsprechung von Pater Stifter sagt er uns:<\/p>\n<p>\u201eWas au\u00dferdem not tut, um mit unserer Absicht (den universalen missionarischen Auftrag zu f\u00f6rdern) voranzukommen, ist, dass wir alle arbeiten, um von der g\u00f6ttlichen Vorsehung durch unser Leben als wahre Ordensleute und durch unser unabl\u00e4ssiges Bittgebet zu erwirken, dass sie uns viele und eifrige Arbeiter im Weinberg des Herrn sendet und mehrt und uns dazu die reichlichen Mittel zukommen l\u00e4sst, die f\u00fcr diesen Fall unerl\u00e4sslich sind; all das wird uns gewiss hinzugegeben werden, wenn wir zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit suchen und unsererseits die Mittel einsetzen, die f\u00fcr uns erreichbar sind, wobei sich jeder einzelne M\u00fche geben muss, sie in dem Bereich ins Spiel zu bringen, der ihm zukommt.\u201c<\/p>\n<p><em>Ausbildung f\u00fcr den universalen missionarischen Auftrag<\/em><\/p>\n<p>In seinem Rundschreiben \u00fcber die Missionen der Kongregation fordert er dazu auf, in unseren Schulen den universalen missionarischen Geist mit allen m\u00f6glichen Mitteln (Vortr\u00e4ge, Zeitschriften, Briefmarkensammlungen usw.) zu beg\u00fcnstigen, im Einklang mit dem, was er f\u00fcr die ganze Kongregation anregte. Die Ausbilder, Pr\u00e4fekten und Lehrer, sollten ihn den Auszubildenden opportune et importune, jederzeit und \u00fcberall einpr\u00e4gen, und die Lehrer und Prediger werden sich anstrengen, in den Schulen f\u00fcr Externe, bei der Predigtt\u00e4tigkeit und beim Katechismusunterricht Berufungen zu suchen. Die Auszubildenden nimmt er in die Verantwortung, motiviert sie und ermutigt sie, diesen Dienst gro\u00dfm\u00fctig anzunehmen:<\/p>\n<p>\u201eEin Wort wollen wir auch an unsere geliebtesten jungen Leute richten, die in unseren Schulen ausgebildet werden. Eine gro\u00dfe Zukunft der Kongregation sind die Missionen bei den Ungl\u00e4ubigen, und ihr seid diejenigen, die sie verwirklichen m\u00fcsst zur Ehre Gottes, zum Trost des g\u00f6ttlichen Herzens Jesu, zur Freude des Herzens unserer mildesten Mutter, zur Ehre der Vereinigung, die euch aufnahm und sich mit m\u00fctterlicher Sorge um euch k\u00fcmmert, und zu eurer Ehre und Krone. Lasst euch nicht verlocken von den Diensten, die sich leicht mit einem bequemen und schlaffen Leben verbinden lassen und die in keiner Weise eines Sohnes des \u00fcberaus aktiven P. Claret w\u00fcrdig sind oder die nur vor den Menschen glanzvoll sind.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er ist am 26. Mai 1875 in Garcill\u00e1n (Provinz Segovia, Spanien) geboren und stammt aus einer einfachen Bauernfamilie. Am 25. September 1889 trat er in das Claretinerseminar Segovia ein. Dort studierte er ein Jahr lang Analogie. Im folgenden Jahr kam er nach Barbastro, um Rhetorik zu studieren. 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