{"id":27885,"date":"2018-09-04T17:24:08","date_gmt":"2018-09-04T15:24:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-29-de-juli-diener-gottes-p-candido-casals-und-gefahrten-martyrer\/"},"modified":"2018-09-04T17:24:08","modified_gmt":"2018-09-04T15:24:08","slug":"fecha-29-de-juli-diener-gottes-p-candido-casals-und-gefahrten-martyrer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-29-de-juli-diener-gottes-p-candido-casals-und-gefahrten-martyrer\/","title":{"rendered":"Fecha: 29 de Juli &#8211; Diener Gottes P. C\u00e1ndido Casals und Gef\u00e4hrten, Martyrer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Diese Gruppe geh\u00f6rte zu den zwei Gemeinschaften, die es damals in Barcelona (Spanien) gab: zum Haus Gracia, dem Sitz der Provinzleitung von Katalonien, und zur Niederlassung in der Calle Ripoll. Die Missionare starben an verschiedenen Tagen, an verschiedenen Orten und unter verschiedenen Umst\u00e4nden als Martyrer. Die Gemeinschaft Gracia z\u00e4hlte damals 56 Ordensleute, von denen nicht wenige alt oder krank waren. Zu der Gemeinschaft in der Calle Ripoll geh\u00f6rten neun Ordensleute. In jenem Sommer 1936 brach der Milit\u00e4raufstand, der den B\u00fcrgerkrieg ausl\u00f6sen sollte, in schwindelerregender Weise herein. Als Folge jener Ereignisse liefen die Missionare auseinander und suchten \u00fcberst\u00fcrzt Zuflucht, wo sie nur konnten. Der Angriff auf die Gemeinschaft Gracia war einigerma\u00dfen aufsehenerregend. Es war am Sonntag, dem 19. Juli. Eine erste Schie\u00dferei diente als Alarm, und die allermeisten Missionare konnten entkommen. Dort blieben nur die Kranken und ihre Pfleger. Sowohl das Haus als auch die Kirche wurden beschossen und in Brand gesteckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Martyrer von Barcelona<\/strong><\/p>\n<p>1. <em>P. C\u00e1ndido Casals<\/em> (\u2020 29.7.1936). Er war ein Mensch, der mit gro\u00dfen Qualit\u00e4ten als Redner und mit einer gro\u00dfen G\u00fcte ausgestattet war. Er war der Superior der Gemeinschaft Gracia. Am 29. Juli besuchte P. Casals zwei seiner Neffen und traf sich mit zwei Salesianerpatres und einem Salesianerbruder. Sie wurden als Ordensleute erkannt und gezwungen, auf einen Lastwagen zu steigen. Am folgenden Tag tauchten ihre Leichen im Hospital Cl\u00ednico auf. P. Casals wurde zuerst gefoltert und dann erschossen.<\/p>\n<p>2. <em>Br. Juan Capdevila i Costa<\/em> (\u2020 25.7.1936), Mitglied der Gemeinschaft Gracia, war der erste Martyrer jener missionarischen Gemeinschaft. Er starb am 25. Juli 1936, sieben Tage nach Beginn des Spanischen B\u00fcrgerkriegs. Br. Capdevila k\u00fcmmerte sich eifrig um die Verwaltung der Zweigstelle des Verlags Coculsa, die sich in der Calle Buenavista der Grafenstadt befand. Nach seiner Flucht nach den schwerwiegenden Vorf\u00e4llen lebte er im ersten Stock des Hauses der Familie von Do\u00f1a Elisa Torres, wo er aufgenommen wurde. Dort blieb er eine Woche lang, bis er am 25. Juli von einer Patrouille von Milizion\u00e4ren gefunden wurde, die von einem Zutr\u00e4ger gef\u00fchrt wurden. Am folgenden Tag sah eine Nachbarin aus derselben Stra\u00dfe im Hospital Cl\u00ednico die Fotografie von Br  Capdevila.<\/p>\n<p>3. <em>P. Gumersindo Valtierra<\/em> (\u2020 26.7.1936). Er war damals Superior der Niederlassung in der Calle Ripoll in Barcelona. Als er mitten auf der Stra\u00dfe wegen seiner makellosen schwarzen Kleidung als Priester erkannt wurde, wurde er verhaftet und am 26. Juli 1936 hingerichtet.<\/p>\n<p>4. <em>Frater Adolfo Esteban<\/em> (\u2020 31.7.1036). Frater Adolfo Esteban war Mitglied der Gemeinschaft Gracia in Barcelona. Als der Krieg ausbrach, fand er Zuflucht in der Familie von Josep Otero, einem anderen Claretiner-Studenten. Es vergingen nicht viele Tage, bis sie entdeckt wurden. Bevor er, bereits festgenommen, wegging, sagte er zur Hausherrin: \u201eDo\u00f1a \u00c1ngela, in diesen Tagen sind Sie f\u00fcr mich mehr als eine Mutter gewesen. Ich bin Ihnen sehr dankbar. Ich werde sterben, aber ich sterbe ruhig. Ich werde Martyrer sein und in den Himmel kommen.\u201c Am 31. Juli wurde er hingerichtet, und sein Leichnam wurde im Hospital de San Pablo gefunden.<\/p>\n<p>5. <em>P. Antonio Junyent<\/em> (\u2020 19.8.1936). P. Junyent sah, wie seine missionarischen Tr\u00e4ume zerbrachen. Er war nach Amerika versetzt und wartete in der Gemeinschaft Gracia in Barcelona auf das Schiff, das ihn nach Amerika bringen sollte. Am 18. August wollte er nachfragen, wann das Schiff abgehen w\u00fcrde, und hatte dazu seine Papiere dabei. Als Ordensmann festgenommen, wurde er hingerichtet. Am 20. August tauchte er im Verstorbenenregister des Hospital Cl\u00ednico auf mit der Notiz, er sei in Pedralbes, im oberen Teil von Barcelona, aufgefunden worden. Die Vorsehung hatte ihm ein anderes Ziel zugewiesen als Argentinien. Er starb als Martyrer des Glaubens.<\/p>\n<p>6. <em>P. Jacinto Blanch Ferrer<\/em> (\u2020 21.8.1936). Er war, menschlich gesprochen, das wirksame Werkzeug f\u00fcr die Seligsprechung von Pater Stifter. Von ihm sagte man, er habe die Gabe, die Tugend liebensw\u00fcrdig und sogar entz\u00fcckend und festlich zu machen. P. Blanch Ferrer hinterlie\u00df mit seinem \u00fcberaus beispielhaften Leben als Heiliger und als Weiser eine erbauliche Gedenks\u00e4ule. Von ihm lesen wir im Prozess, er habe wenig gegessen, noch weniger geschlafen und sehr viel gearbeitet. Mit einem gro\u00dfen Sinn f\u00fcr Menschlichkeit begabt, unterlie\u00df er es nicht, seine Spiritualit\u00e4t intensiv zu leben. In den Tagen, in denen er verborgen blieb, nachdem er seine Gemeinschaft in der Calle Ripoll in Barcelona verlassen hatte, feierte er t\u00e4glich heimlich die heilige Messe bis zum 17. August. Nicht nur hatte er keine Angst vor dem, was passieren k\u00f6nnte, sondern er f\u00fchlte wirklich eine tiefe Sehnsucht nach dem Martyrium. Er befand sich im Haus der Familie Bofill, die den Claretinern eng verbunden war, als einige Milizion\u00e4re das Haus durchsuchten und ihn ebendort festnahmen und verhaftet abf\u00fchrten. Was seinen Tod angeht, k\u00f6nnen wir nur darauf hinweisen, dass die Familie Bofill, getrieben von ihrer Zuneigung zu P. Blanch, am 21. August nach m\u00fchsamer Suche seinen Leichnam im Hospital Cl\u00ednico fand und f\u00fcr sein christliches Begr\u00e4bnis sorgte, als ob er einer der ersten christlichen Martyrer w\u00e4re.<\/p>\n<p>7. <em>P. Tom\u00e1s Planas<\/em> (\u2020 27.8.1936). Drei\u00dfig Jahre zuvor in Barcelona geboren, war er aufgrund seiner sorgf\u00e4ltig Ausbildung und seiner Begabung f\u00fcr die Lehrt\u00e4tigkeit eine Hoffnung f\u00fcr die Kongregation. P. Planas war trotz seines geringen Alters bereits ein brillanter Lehrer f\u00fcr Literatur und Geschichte. Herausragend war er als Dichter, Literat und Musiker. Er hatte sogar einen Hymnus auf P. Claret komponiert, der dann von vielen Generationen von Claretinern gesungen werden sollte. Er wartete in der Grafenstadt in der Gemeinschaft Gracia auf einen Gef\u00e4hrten, um zu einem Aufbaustudium nach Rom zu gehen, als jene Ereignisse hereinbrachen. Er suchte im Haus seines Bruders Juan Zuflucht. Als er entdeckt wurde, wurde er einem Verh\u00f6r unterzogen. Wie sein Vetter Queralt erz\u00e4hlt, hatte P. Planas \u201ein edlem Stolz ohne Angst vor den Folgen erkl\u00e4rt, er sei Priester, und solange er vor dem Komitee verblieb, ist er gesessen und hat die H\u00e4nde vor der Brust gehalten. Es war vor allem diese Haltung der Festigkeit, die seine Ankl\u00e4ger bewegte, seine Verurteilung zu unterzeichnen.\u201c Er blieb weiter im Gef\u00e4ngnis bis zum Einbruch der Dunkelheit am 26. August, als er zur Hinrichtung gerufen wurde. Er sagte zu seinem Vetter: \u201eEs schmerzt mich nicht, dass ich sterbe. Nur h\u00e4tte ich in meinem Leben gern all das Gute getan, von dem ich getr\u00e4umt hatte.\u201c Anscheinend wurde er am 27. August 1936 in der Umgebung von Sabadell erschossen.<\/p>\n<p>8. <em>P. Cirilo Montaner<\/em> (\u2020 28.11.1936). Wir heben seine erhabene Gestalt als Missionar hervor, die er in Spanisch Guinea erreicht hatte. Der Ausbruch der Revolution zwang ihn, wie seine \u00fcbrigen Gef\u00e4hrten in der Gemeinschaft Gracia in Barcelona zur Flucht. Nach einigen vergeblichen Versuchen, einen Zufluchtsort zu finden, fand er schlie\u00dflich eine Unterkunft im Haus des ehemals aktiven Anarchisten Don Antonio Dom\u00e9nech, dem nach einem Leben, das der Errichtung der Gerechtigkeit mit unangemessenen Mitteln galt, gelang, sich dank der M\u00fche seiner Frau, die ihm half, den Gott der Barmherzigkeit zu finden, zu bekehren. In jenem Haus sagte eines Morgens, nachdem sie beide \u2013 der Claretiner und der fr\u00fchere Anarchist \u2013 lange Zeit vor dem Allerheiligsten gebetet hatten, P. Cirilo zur Frau Antonios: \u201eHeute haben Ihr Mann und ich uns dem Herr zum Martyrium angeboten, und wir haben sogar auch Sie eingesetzt.\u201c Worauf Frau Dom\u00e9nech antwortete: \u201eM\u00f6ge der Wille Gottes in Erf\u00fcllung gehen.\u201c Am 25. November wurden sie Opfer eines unerwarteten \u00dcberfalls. Bevor P. Montaner mit Don Antonio festgenommen wurde, reichte er dessen Frau die Kommunion. Zun\u00e4chst wurden sie zum Kontrollpunkt in der Calle de Pedro IV. gef\u00fchrt und dann in das furchtbare Gef\u00e4ngnis, das im Kloster St. Elias eingerichtet worden war. Von dort aus machten sie sich schlie\u00dflich am 28. November 1936 auf den Weg in den Tod.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Gruppe geh\u00f6rte zu den zwei Gemeinschaften, die es damals in Barcelona (Spanien) gab: zum Haus Gracia, dem Sitz der Provinzleitung von Katalonien, und zur Niederlassung in der Calle Ripoll. Die Missionare starben an verschiedenen Tagen, an verschiedenen Orten und unter verschiedenen Umst\u00e4nden als Martyrer. 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