{"id":27903,"date":"2018-09-04T17:32:40","date_gmt":"2018-09-04T15:32:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-31-de-juli-heiliger-ignatius-von-loyola-mitpatron\/"},"modified":"2018-09-04T17:32:40","modified_gmt":"2018-09-04T15:32:40","slug":"fecha-31-de-juli-heiliger-ignatius-von-loyola-mitpatron","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-31-de-juli-heiliger-ignatius-von-loyola-mitpatron\/","title":{"rendered":"Fecha: 31 de Juli &#8211; Heiliger Ignatius von Loyola, Mitpatron"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u00cd\u00f1igo L\u00f3pez de Loyola ist um das Jahr 1491 in Azpeitia (Provinz Guip\u00fazcoa in Spanien) geboren. Er war f\u00fcr das milit\u00e4rische Leben bestimmt. Als die Franzosen die Burg Pamplona best\u00fcrmten, wurde er am 20. Mai 1521 an einem Bein verwundet. Als er w\u00e4hrend der Genesungszeit auf der Burg Loyola keine Ritterb\u00fccher im Haus fand, machte er sich daran, zwei alte B\u00fccher zu lesen, das <em>Leben Christi <\/em>von Ludolf von Sachsen (einem Kart\u00e4user) und die <em>Goldene Legende<\/em> (Heiligenleben) des Jacobus de Voragine (1230 \u2013 1298). Als er sie aufmerksam las, sagte er sich: \u201eWenn diese Menschen aus dem gleichen Lehm gemacht waren wie ich, dann kann ich wohl auch tun, was sie taten.\u201c Und er kam zu der \u00dcberzeugung, dass der einzige Herr, dem er sein ganzes Leben widmen konnte, Jesus von Nazaret war. Um seine Umkehr einzuleiten, entschloss er sich nach einer Muttergotteserscheinung im Februar 1522 von Loyola \u00fcber Barcelona ins Heilige Land zu pilgern; doch in der Benediktinerabtei Montserrat hielt er inne, legte eine Lebensbeichte ab, zog sein Soldatengewand aus und gelobte ewige Keuschheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/ignacioloya.jpg?resize=239%2C338\" width=\"239\" height=\"338\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Infolge einer Seuche musste er in der Stadt Manresa anhalten. Dort f\u00fchrte er ein Jahr lang ein Leben des Gebetes und der Bu\u00dfe, und dort am Fluss Cardoner empfing er eine gro\u00dfe Erleuchtung und beschloss, eine Gesellschaft von Ordensleuten zu gr\u00fcnden. In einer H\u00f6hle begann er eine Reihe von Betrachtungen und Regeln zu schreiben, aus denen dann das Exerzitienbuch hervorging. Unter anderem schrieb er: \u201eUm Christus, unseren Herrn, nachzuahmen und ihm wahrhaftig immer \u00e4hnlicher zu werden, will und erw\u00e4hle ich die Armut mit dem armen Christus mehr als den Reichtum, die Dem\u00fctigungen mit dem dem\u00fctigen Christus mehr als die Ehren, und ich ziehe es vor, um Christi willen, der als erster als solcher galt, f\u00fcr einen Idioten und Verr\u00fcckten gehalten werden, nicht so sehr f\u00fcr einen Weisen und Klugen dieser Welt.\u201c Und er entschloss sich, den Weg Gottes statt des Weges der Welt zu erw\u00e4hlen, bis es ihm gel\u00e4nge, seine Heiligkeit zu erlangen. Sp\u00e4ter, nachdem er eine furchtbarte \u201edunkle Nacht\u201c durchlitten hatte, erf\u00fcllte ihn der Herr mit tiefster geistlicher Freude.<\/p>\n<p>Im Februar 1523 pilgerte er ins Heilige Land. Doch da er dort nicht bleiben konnte, wie es sein Wunsch war, kehrte er nach Spanien zur\u00fcck, ohne zu wissen, welchen Kurs er einschlagen sollte, und widmete sich dem Studium. Mit 33 Jahren begann er in Barcelona, die lateinische Grammatik zu studieren. Dann machte er die Universit\u00e4tsstudien in Alcal\u00e1 und Salamanca und sp\u00e4ter in Paris, ohne mit seinem B\u00fc\u00dferleben aufzuh\u00f6ren. Neben dem Studium unterwies er Kinder, veranstaltete geistliche Zusammenk\u00fcnfte im Hospiz und bekehrte zahlreiche S\u00fcnder mit seinen Verweisen voller Sanftmut.<\/p>\n<p>1534 legten Ignatius uns seine ersten Gef\u00e4hrten in der Kapelle von Montmartre die Gel\u00fcbde ab und begaben sich nach Rom, um sich Papst Paul III. zur Verf\u00fcgung zu stellen. Drei Jahre sp\u00e4ter wurden mehrere Mitglieder der Gesellschaft Jesu nach ganz Europa und nach Asien gesandt. 1537 empfing Ignatius in Venedig die Priesterweihe, und in der N\u00e4he von Rom, in La Storta, hatte er eine Vision, die ihn in dem Gedanken best\u00e4tigte, eine Gesellschaft zu gr\u00fcnden, die den Namen Jesu tragen sollte. Die Vereinigung wurde am 27. September 1540 von Papst Paul III. gutgehei\u00dfen, und am 22. April 1541 legten Ignatius und seine Gef\u00e4hrten in der St. Pauls-Basilika die Gel\u00fcbde ab. Dabei machten sie neben den drei Gel\u00fcbden Armut, Keuschheit und Gehorsam auch das Gel\u00fcbde, \u00fcberall dort zum Wohl der Seelen t\u00e4tig so sein, wo es der Papst anordne. In ihren Urspr\u00fcngen war die Gesellschaft Jesu eine missionarische Gruppe, die dem Papst zur Verf\u00fcgung stand und bereit war, zur gr\u00f6\u00dferen Ehre Gottes jede beliebige Aufgabe zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Ignatius war f\u00fcr den Rest seines Lebens damit besch\u00e4ftigt, seinen Orden zu leiten und das Evangelium zu predigen, was auch seine \u00fcber die ganze Welt zerstreuten Mitbr\u00fcder taten. Der Heilige pflegte h\u00e4ufig zu sagen: \u201eHerr, was kann ich au\u00dfer dir w\u00fcnschen?\u201c Wer wahrhaft liebt, ist niemals m\u00fc\u00dfig. Und er setzte sein Gl\u00fcck darin, f\u00fcr Gott zu arbeiten und um seinetwillen zu leiden. Der Fr\u00f6mmigkeit und der Arbeit gewidmet, starb infolge von Krankheiten und M\u00fchen am 31. Juli 1556 diese mutige Soldat Christi in einem bescheidenen Zimmer in der N\u00e4he der Kapelle der heiligen Maria vom Weg in Rom. Er wurde von Gregor XV. am 12. M\u00e4rz 1622 heiliggesprochen, und Pius XI. erkl\u00e4rte ihn zum Patron der Exerzitien und Einkehrtage. Der heilige Ignatius war in seinem hartn\u00e4ckigen Kampf gegen Irrtum und Laster der Initiator der Reform, die ihren H\u00f6hepunkt dann im Konzil von Trient hatte.<\/p>\n<p><strong>Erw\u00e4gungen Clarets<\/strong><\/p>\n<p>Der heilige Ignatius war ein wichtiger Bezugspunkt im Leben und in der Spiritualit\u00e4t des heiligen Antonius Maria Claret. In seiner Jugend, in den Jahren als Seminarist in Vic, wo er unter der Leitung von P. Pedro Bach stand, wurde er mit ignatianischer Spiritualit\u00e4t durchtr\u00e4nkt. Ebenso erging es ihm sp\u00e4ter, als er bereits Priester war, in den Monaten, in denen er als Novize in der Gesellschaft Jesu lebte.<\/p>\n<p>Oft f\u00fchrt er ihn als Modell f\u00fcr Katecheten an. Er folgt ihm im dritten Grad der Demut und im k\u00e4mpferischen Geist in der Verk\u00fcndigung des Evangeliums. Die beiden ersten Fassungen der Konstitutionen, die von Pater Stifter selbst verfasst wurden, strotzen ebenfalls vor ignatianischer Spiritualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Er bewunderte beim heiligen Ignatius seine gro\u00dfe Liebe zu Jesus Christus und seinen gl\u00fchenden apostolischen Eifer. Und an diesem Heiligen sah er, wie die Kirche \u2013 und in ihr unsere Kongregation von Missionaren \u2013 mit dem zweischneidigen Wort gegen alle M\u00e4chte dieser Welt k\u00e4mpfen muss, die sich ihm entgegenstellen. Ihn begeisterte das Leitwort des heiligen Ignatius \u201eAd maiorem Dei gloriam\u201c, auch wenn er f\u00fcr sein missionarisches Leben das des heiligen Paulus w\u00e4hlte: \u201eCaritas Christi urget nos.\u201c<\/p>\n<p>Beide haben uns wie die heilige Theresia von \u00c1vila ihre Autobiographie hinterlassen, in denen sie \u201eerz\u00e4hlen, wie sie dem lebendigen Gott begegneten und von seiner Gnade erl\u00f6st wurden.\u201c Beide bekehrten sich in jungen Jahren: Ignatius durch die Verwundung an einem Bein und Claret durch die Entt\u00e4uschungen in Barcelona. Beiden brachte die Vision der Muttergottes \u201eden endg\u00fcltigen Sieg in der Keuschheit, und bei beiden l\u00f6ste sie den Entschluss aus, sich voll und ganz dem Dienst Christi zu widmen.\u201c Beide pflegten eine zutiefst christologische theozentrische Spiritualit\u00e4t und waren kontemplativ im aktiven Wirken. Sowohl Ignatius als auch Claret waren gro\u00dfe Heilige im Dienst der Kirche mit einer tiefen Liebe zum Herrn im Geheimnis der Eucharistie.<\/p>\n<p>Gro\u00df war auch die Verehrung Clarets f\u00fcr die Gesellschaft Jesu, die er vor allem in den Monaten im Noviziat in Rom kennenlernte. In ihr bewunderte er in erster Linie die geistliche Solidit\u00e4t mit ihrem charakteristischen Christozentrismus und den Geist des mutigen Kampfes f\u00fcr die Sache des Evangeliums auf der ganzen Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00cd\u00f1igo L\u00f3pez de Loyola ist um das Jahr 1491 in Azpeitia (Provinz Guip\u00fazcoa in Spanien) geboren. Er war f\u00fcr das milit\u00e4rische Leben bestimmt. Als die Franzosen die Burg Pamplona best\u00fcrmten, wurde er am 20. Mai 1521 an einem Bein verwundet. 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