{"id":28286,"date":"2018-09-06T07:41:07","date_gmt":"2018-09-06T05:41:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-21-de-september-hl-matthaus-apostel-evangelist-und-mitpatron\/"},"modified":"2020-02-05T10:12:08","modified_gmt":"2020-02-05T09:12:08","slug":"fecha-21-de-september-hl-matthaus-apostel-evangelist-und-mitpatron","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-21-de-september-hl-matthaus-apostel-evangelist-und-mitpatron\/","title":{"rendered":"Fecha: 21 de September &#8211; Hl. Matth\u00e4us, Apostel, Evangelist und Mitpatron"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"smartsize alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/49.-san_mateo.jpg?resize=217%2C271\" width=\"217\" height=\"271\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Nachfolger Jesu, dessen Name die gleiche Herkunft und Bedeutung wie Matthias, n\u00e4mlich \u201eGabe Gottes\u201c, hat, erscheint im vierten Evangelium nicht. Im Markus- und Lukasevangelium ist er nur dem Namen nach bekannt, und zwar aus den Listen der Zw\u00f6lf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Matth\u00e4us wird in dem Evangelium zitiert, das traditionell seinen Namen tr\u00e4gt, doch mit der Beif\u00fcgung \u201eder Z\u00f6llner\u201c. Diese Besonderheit ist durch eine vorherige auff\u00e4llige Tatsache vorbereitet: Wo die beiden anderen Synoptiker die Berufung des Z\u00f6llners Levi zum Apostel erz\u00e4hlen, sagt dieses Evangelium Matth\u00e4us statt Levi. Das hat dazu gef\u00fchrt, dass jahrhundertelang die beiden Personen gleichgesetzt wurden; doch die gegenw\u00e4rtige Exegese neigt dazu, die Historizit\u00e4t dieser Gleichsetzung abzulehnen. \u201eWas immer die Gr\u00fcnde f\u00fcr solche \u00c4nderung gewesen sein m\u00f6gen, stellt das doch nicht mehr als den redaktionellen Eingriff eines christlichen Evangelisten am Ende des 1. Jahrhunderts dar und sagt uns nichts \u00fcber ein urspr\u00fcngliches Mitglied des Zw\u00f6lferkreises namens Matth\u00e4us.\u201c<\/p>\n<p>Deshalb wissen wir aus dem Neuen Testament vom Apostel Matth\u00e4us nichts weiter als seinen Namen, und erst sp\u00e4t machte man ihn zum Namen eines fr\u00fcheren Z\u00f6llners und setzte ihn an die traditionelle Stelle eines Nachfolgers Jesu namens Levi und schrieb ihm die Abfassung eines Evangeliums zu. Der Vorschlag, dieser Apostel habe zwei Namen gehabt, einen urspr\u00fcnglichen \u2013 Levi \u2013 und einen von Jesus gegebenen \u2013 Matth\u00e4us \u2013, wie es bei Simon Petrus der Fall ist und was deshalb die Gleichsetzung der beiden biblischen Personen erlauben w\u00fcrde, entbehrt einer literarischen Grundlage.<\/p>\n<p>Doch sicherlich ist es kein Zufall, dass diesem Matth\u00e4us, einem Apostel Jesu, ein Evangelium zugeschrieben wird, in dem er besonders charakterisiert wird. Hinter jedem Evangelium steht eine christliche Gemeinde, die etwas wei\u00df von ihren Urspr\u00fcngen, von den Predigern, die sie gr\u00fcndeten, und es ist normal, dass in den Schriften dieser Gemeinde diesen Gr\u00fcndern ein Ehrenplatz vorbehalten wird. Man kann deswegen als sehr wahrscheinlich annehmen, dass ein J\u00fcnger Jesu namens Matth\u00e4us \u2013 sei es der auf der Zw\u00f6lferliste oder ein anderer \u2013 eine besondere Bedeutung in der Gemeinde hatte, in der das Evangelium entstand, dessen Verfasserschaft ihm schlie\u00dflich zugeschrieben wurde. Nur von dieser Bedeutung des Matth\u00e4us f\u00fcr den wirklichen (anonymen) Verfasser her ist es zu erkl\u00e4ren, dass er ihm und nicht dem Philippus, Thomas oder sonst einem eine Berufungsgeschichte widmen wollte.<\/p>\n<p>Die altkirchliche \u00dcberlieferung, die von Eusebius in seiner <em>Historia Ecclesiastica<\/em> festgehalten wird, wobei er mehrere fr\u00fchere Zeugen anf\u00fchrt, hat Matth\u00e4us zum Prediger in \u00c4thiopien und Persien gemacht, wo er das Martyrium erlitten haben soll. Sp\u00e4tere \u00dcberlieferungen von sehr geringer Vertrauensw\u00fcrdigkeit stellen dar, wie er in Pontus, in Syrien, Makedonien und sogar in Irland predigt. Auch fehlen uns verl\u00e4ssliche Angaben \u00fcber das Ende seiner Tage; nach Clemens von Alexandrien w\u00e4re er eines nat\u00fcrlichen Todes gestorben, doch andere \u00dcberlieferungen aus der Antike machen ihn zu einem Martyrer.<\/p>\n<p><strong>Erw\u00e4gungen Clarets<\/strong><\/p>\n<p>Pater Stifter hatte unter den vier Evangelien eine Vorliebe f\u00fcr das Matth\u00e4usevangelium; es ist das, das er am h\u00e4ufigsten zitiert. Und es ist das, das er mit eigenen Anmerkungen f\u00fcr den t\u00e4glichen Gebrauch der Gl\u00e4ubigen herausgab. In der Absicht, dass man jeden Tag des Monates ein Kapitel lesen sollte, f\u00fcgte er den 28 Kapiteln des Evangeliums noch die ersten beiden der Apostelgeschichte an.<\/p>\n<p>Zur Berufung und Aussendung der Zw\u00f6lf sagt er in diesem B\u00fcchlein Folgendes: \u201eDie Zw\u00f6lf nannte er auch Apostel, das hei\u00dft Abgesandte, denn so wie der ewige Vater seinen Sohn Jesus gesandt hatte, so sandte dieser seine J\u00fcnger aus. Zw\u00f6lf waren es wie die zw\u00f6lf Erzv\u00e4ter, damit sich so, wie von diesen alle Hebr\u00e4er abstammen, von den zw\u00f6lf Aposteln alle Christen ableiten.\u201c<\/p>\n<p>Und in Bezug auf die Aussage \u201eSteckt nicht Gold, Silber und Kupferm\u00fcnzen in euren G\u00fcrtel\u201c f\u00fcgt er hinzu: \u201eSo wollte und befahl es der Heiland, damit sich die Apostel, frei von jeder Sorge und angewiesen auf die g\u00f6ttliche Vorsehung, voll und ganz im Dienst des heiligen Evangeliums einsetzten und zum Wort das aufbauende Beispiel der Verachtung der weltlichen Dinge hinzuf\u00fcgten, um die Menschen zu Christus hinzuziehen und f\u00fcr ihn zu gewinnen. Es gibt in der Tat nichts, was so sehr dazu beweg, die Lehre des Evangeliums anzunehmen und ihr zu folgen, wie wenn man das Beispiel der Diener sieht, die sich um die Seelen der Zuh\u00f6rer bem\u00fchen und nicht um ihren Reichtum oder ihre Interessen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer heilige Matth\u00e4us war der erste Evangelist, der Zeugnis von Jesus Christus gab: Ihn stellte Ezechiel in jenem geheimnisvollen Lebewesen dar, das das Gesicht eines Menschen hat. [\u2026] Der heilige Matth\u00e4us, kann man sagen, war der erste Herold oder Verk\u00fcnder der christlichen Religion, der sie aufschrieb und in die Herzen der S\u00f6hne und T\u00f6chter der Kirche einpr\u00e4gte, dazu bestimmt, zu allen Zeiten und allerorts vom Reich Jesu Christi zu sprechen. Der heilige Matth\u00e4us \u2026 doch gen\u00fcgt es nicht, ihn uns als Z\u00f6llner vorzustellen, als intriganten Menschen, der in der Welt etwas bewegt, und dann, durch die siegreiche und triumphierende Gnade aus seinem Beruf und seinen ehrgeizigen Besch\u00e4ftigungen herausgerissen, damit ihr Mut fasst und euer Vertrauen auf den Gott der G\u00fcte setzt, der gekommen ist, die S\u00fcnder zu erl\u00f6sen? Und wenn ihr die Bereitwilligkeit seht, mit der dieser Heilige der Wirksamkeit der Gnade entsprach, alles verlie\u00df, um Jesus in best\u00e4ndigster Beharrlichkeit nachzufolgen, werden ihr ihn dann nicht f\u00fcr ein Urbild halten m\u00fcssen, an das sich die S\u00fcnder angleichen m\u00fcssen, um tugendhaft, heilig und vollkommen zu werden und das ewige Leben zu erlangen? [\u2026] Er war ein ruhmreicher Evangelist, dessen Name best\u00e4ndig in unseren Kirchen erschallt, und das nicht ohne eine besondere Vorsehung Gottes, der in dem Wunsch, alle Menschen zu retten, will, dass diese h\u00e4ufig den Namen des heiligen Matth\u00e4us h\u00f6ren, weil es ein Name voller Trost, Hoffnung, Tugend und Gnade ist f\u00fcr die S\u00fcnder, die ihn betrachten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch werde mich nicht damit aufhalten, der Reihe nach all die Gro\u00dftaten zu berichten, die die Apostel vollbrachten, die, sobald sie vom Heiligen Geist erf\u00fcllt waren, zu reden begannen. Ich werde nur etwas vom heiligen Apostel Paulus sagen, der von kirchlichem Geist erf\u00fcllt war. Sobald er von Jesus Christus auf dem Weg berufen und dann von dem Geist beseelt wurde, den er in Damaskus empfing, achtet er nicht mehr auf Fleisch und Blut, sondern vom Feuer der Liebe erf\u00fcllt, l\u00e4uft er \u00fcberallhin als auserw\u00e4hltes Gef\u00e4\u00df und bringt den Namen Jesu, wobei er nichts weiter als die gr\u00f6\u00dfere Ehre Gottes und das Heil der Seelen sucht; er f\u00fcrchtet Gef\u00e4ngnisse und Ketten nicht; weder erschrecken ihn Gei\u00dfeln noch halten ihn Todesdrohungen zur\u00fcck; man braucht nur das Buch der Apostelgeschichte und die Briefe, die er uns hinterlassen hat, zu lesen, um zu sehen, was einen Priester ausmacht, der von kirchlichem Geist erf\u00fcllt ist. Dieser Geist beseelte M\u00e4nner wie Dominikus Guzm\u00e1n, wie Vinzenz \u2026\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Nachfolger Jesu, dessen Name die gleiche Herkunft und Bedeutung wie Matthias, n\u00e4mlich \u201eGabe Gottes\u201c, hat, erscheint im vierten Evangelium nicht. Im Markus- und Lukasevangelium ist er nur dem Namen nach bekannt, und zwar aus den Listen der Zw\u00f6lf. 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