{"id":28302,"date":"2018-09-06T07:47:14","date_gmt":"2018-09-06T05:47:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-27-de-september-p-manuel-vilaro-mitgrunder\/"},"modified":"2018-09-06T07:47:14","modified_gmt":"2018-09-06T05:47:14","slug":"fecha-27-de-september-p-manuel-vilaro-mitgrunder","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-27-de-september-p-manuel-vilaro-mitgrunder\/","title":{"rendered":"Fecha: 27 de September &#8211; P. Manuel Vilar\u00f3, Mitgr\u00fcnder"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"smartsize alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/52-manuel_vilar.jpg?resize=216%2C288\" width=\"216\" height=\"288\" alt=\"\" title=\"\">Manuel Vilar\u00f3 y Serrat ist am 22. September 1816 in Vic im Scho\u00df einer armen Weberfamilie geboren. Er wurde noch an seinem Geburtstag getauft auf den Namen Manuel Mauricio Joaqu\u00edn. Es waren vier Geschwister, von den zwei Priester wurden und eine unbeschuhte Karmelitin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1826 trat er ins Priesterseminar in Vic ein, wo er bis 1842 studierte. Das genaue Datum seiner Priesterweihe ist uns unbekannt, und wir haben auch keine Angaben zu seinen ersten Aufgaben im priesterlichen Dienst.<\/p>\n<p>Die ersten sicheren Nachrichten \u00fcber sein priesterlichen Wirken zeigen ihn als Volksmissionar zusammen mit P. Claret in der Di\u00f6zese Tarragona. Jene Missionskampagne, die Claret Ende 1845 begonnen hatte, musste wegen politischer Probleme unterbrochen werden. Im September 1846 wurde sie wieder aufgenommen und dauerte bis Februar 1847. Sie war vielleicht die gl\u00e4nzendste von allen, die in Katalonien unternommen wurden. Die Aussagen P. Clarets sprechen von P. Vilar\u00f3 als einem sehr guten, flei\u00dfigen Mann und gutem Gef\u00e4hrten bei den Missionen.<\/p>\n<p>Die Intensit\u00e4t der Arbeit, der apostolische Eifer und der Einklang im Leben zwischen beiden waren bekannt. M\u00f6glicherweise hielt P. Vilar\u00f3 zusammen mit Claret Missionen, bis dieser auf die Kanarischen Inseln abreiste. Ende 1847 kam P. Manuel Vilar\u00f3 als Interims-Pfarrverweser in eine Dorfpfarrei in der N\u00e4he von Manresa (Provinz Barcelona) und nach f\u00fcnf Monaten in die Pfarrei San Mart\u00edn in Sesbayoles, wo er bis Mitte 1849 war.<\/p>\n<p>Er war einer der ersten, die von P. Claret eingeladen wurden, der Kongregation beizutreten, die er zu gr\u00fcnden gedachte. P. Manuel mit seinen 33 Jahren \u00fcberlegte nicht zweimal. Und so verzichtete er am 29. Juni 1849 auf die Pfarrei, die er betreute, und reiste unverz\u00fcglich nach Vic ab. Am 16. Juli nahm er in der bescheidenen Zelle des Seminars zusammen mit weiteren f\u00fcnf Gef\u00e4hrten an der Gr\u00fcndung der Kongregation teil. Und bekundete spontan seine Verwirrung, als er sah, dass die geringe Zahl der Mitglieder nicht viel menschlichen Erfolg von dem entstehenden Werk erwarten lie\u00df. P. Clotet, der Chronist des Geschehens, erz\u00e4hlt einige Einzelheiten: \u201eUm drei Uhr nachmittags waren wir versammelt \u2026 Bevor wir die Er\u00f6ffnungsexerzitien begannen, sagte der damaligen Moss\u00e8n Ant\u00f3n Claret: \u201aHeute nimmt ein gro\u00dfes Werk seinen Anfang.\u2018 Da antwortete P. Manuel Vilar\u00f3 mit scherzhaftem Blick und einem breiten L\u00e4cheln: \u201aWas k\u00f6nnen wir schon tun, wo wir so jung und so wenige sind?\u2018 \u201aSie werden es schon sehen\u2018, erwiderte der Diener Gottes, \u201awenn wir jung und wenige sind, wird die Macht und die Barmherzigkeit Gottes umso heller erstrahlen.\u2018\u201c<\/p>\n<p>Als P. Claret die Ernennung zum Erzbischof von Santiago de Cuba annehmen musste, w\u00e4hlte er einige Personen aus, die ihn begleiten sollten. Er z\u00f6gerte nicht, seine gerade entstandene Kongregation neben seiner Trennung von ihr um ein neues Opfer zu bitten, n\u00e4mlich um die Begleitung von P. Vilar\u00f3.<\/p>\n<p>Sie reisten Ende 1850 mit dem gleichen Schiff von Barcelona ab. Die Reise wurde eine echte Mission. Vom Kapit\u00e4n bis zum Schiffsjungen und allen Passagieren beichteten und kommunizierten w\u00e4hrend der \u00dcberfahrt alle mit h\u00f6chster Andacht.<\/p>\n<p>In Kuba angekommen, begann die Folge der Missionen, die der Erzbischof in den \u00fcber sechs Jahren seines Aufenthalts in jenen Landen unternahm. Er machte seinen Bischofssitz zu einem Missionshaus, von dem das Evangelium, die Kultur und die menschliche F\u00f6rderung ausstrahlte. P. Vilar\u00f3 war sein unzertrennlicher Gef\u00e4hrte und bester Vertrauter. Das erste, was sie nach ihrer Ankunft taten, war die Bef\u00e4higung der Verk\u00fcnder des Evangeliums. Dazu hielten sie einen Exerzitienkurs f\u00fcr den Klerus. Dann folgten Bischofsvisitationen mit allen Merkmalen der Volksmissionen, die sie in katalanischen Landen unternommen hatten. Daf\u00fcr setzten sie ihr ganzes Leben ein, und das trotz der Widrigkeiten des Klimas, der Widerst\u00e4nde und Ablehnungen. P. Vilar\u00f3 lie\u00df nicht ab, an diesen Missionen teilzunehmen, ohne gleichzeitig seine Arbeit als Sekret\u00e4r zu vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n<p>Im Februar 1852 unternahmen sie die Mission in Holgu\u00edn, eine wahre religi\u00f6se Revolution nach den Biographen Clarets. Von dort aus wurden mehrere Nachbarorte betreut. Am 20. M\u00e4rz kamen sie nach Jibaro, doch P. Vilar\u00f3 mussten wegen dringender Angelegenheiten nach Holgu\u00edn zur\u00fcckkehren. Auf dieser Reise trug ihm ein starker Regen ernste gesundheitlichen Probleme ein. Am folgenden Tag stie\u00df er wieder zur missionarischen Route des Erzbischofs, aber seine Gesundheit war bereits sehr geschw\u00e4cht. Es folgten zehn weitere Tage ganz intensiver Missionsarbeit. Ende M\u00e4rz kehrten sie nach Santiago zur\u00fcck, und die Gesundheit von P. Vilar\u00f3 war bereits sehr angeschlagen.<\/p>\n<p>Im April konnte er den Erzbischof nicht mir bei der neuen missionarischen Expedition begleiten, die dieser unternahm, und sogar die Sekretariatsarbeit fiel ihm sehr schwer. Wiederholte Versuche, ihn zu heilen, erwiesen sich als vergeblich. Im Mai unterzog er sich einer Behandlung bei einem chinesischen Arzt namens Jos\u00e9 Mar\u00eda Siga, dem es zwar nicht gelang, ihn zu heilen, der aber im Leben seines Patienten die liebevolle Ber\u00fchrung durch Gott fand, die dazu f\u00fchrte, dass er sich bekehrte und von ihm selbst taufen lie\u00df.<\/p>\n<p>Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich t\u00e4glich. Das Brechfieber verhinderte, dass er Nahrung oder Medizin behalten konnte. Als der Erzbischof dar\u00fcber informiert war, schrieb er ihm aus Manzanillo und bat ihn, so schnell wie m\u00f6glich nach Spanien zur\u00fcckzukehren, um dort besser betreut zu werden. P. Vilar\u00f3 versuchte lieber, die Gesundheit wieder zu erlangen, indem er sich aufs Land zur\u00fcckzog, gleich au\u00dferhalb von Santiago. Aber auch damit erreichte er nichts. Schlie\u00dflich erhielt er einen Brief des Erzbischofs, in dem ihm dieser befahl, unverz\u00fcglich nach Spanien zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Vom 21. Juni bis 15. August machte er die Schiffsreise von Santiago de Cuba nach Marseille in Frankreich. Die Unannehmlichkeiten der Reise und die Schmerzen seiner Krankheit machten diese Fahrt zu einem harten Kreuzweg. Bald darauf kam er in Vic an. Doch er konnte sich bereits nicht mehr auf den F\u00fc\u00dfen halten und gehen, und tats\u00e4chlich konnte er nie mehr aufstehen. Er kam zu seinen Angeh\u00f6rigen nach Hause, um so den wenigen Missionaren der Kongregation nicht zur Last zu fallen, die nie aufh\u00f6rten, ihn t\u00e4glich zu besuchen, wie P. Federico Vila erz\u00e4hlt: \u201eSchnell kamen die Missionare aus dem Merzedarierkloster, um ihren kranken Gef\u00e4hrten zu tr\u00f6sten, und es verging kein Tag, ohne dass sie die Bleibe des erlauchten Missionars aufsuchten, einmal P. Esteban Sala, einmal P. Xifr\u00e9, einmal P. Clotet und die \u00fcbrigen Mitgr\u00fcnder und Priester, die damals in unserem Mutterhaus lebten.\u201c<\/p>\n<p>Die Lungentuberkulose schritt voran, und sein Leben erlosch immer mehr, bis er am 27. September 1852 im Alter von 36 Jahren in den Armen von P. Jaime Clotet starb.<\/p>\n<p>P. Claret sagte sp\u00e4ter in seiner Autobiographie \u00fcber die Mitgr\u00fcnder: \u201eAlle haben sehr gut durchgehalten. Zwei sind gestorben (P. Manuel Vilar\u00f3 und P. Esteban Sala) und leben jetzt schon in der Herrlichkeit des Himmels, wo sie an Gott und am Lohn f\u00fcr ihre apostolischen Arbeiten ihre Freude haben und f\u00fcr ihre Br\u00fcder beten.\u201c<\/p>\n<p>P. Vilar\u00f3 war ein Mann, der nur wenige Jahre lebte, daf\u00fcr aber intensiv. Er empfing die Gnade, dass er seinen Weg mit P. Claret kreuzte und die Gabe entdeckte, die Nachfolge Jesu als Missionar zu leben. Er fand in diesem apostolischen Lebensstil seine Identit\u00e4t und seinen Grund, f\u00fcr das Reich Gottes zu leben und zu sterben. P. Claret, der ihn gut kannte und sehr sch\u00e4tzte, betrachtete ihn als einen \u201erecht gebildeten, tugendhaften und sehr eifrigen\u201c Mann. M\u00f6ge uns das Gedenken an ihn anspornen, in jedem von uns die beiden F\u00fc\u00dfe des Missionars zu st\u00e4rken: das Wissen und die Tugend. M\u00f6ge sowohl die Grundausbildung als auch die st\u00e4ndige Weiterbildung derart intensiv gelebt werden, dass wir uns wahrhaft zum missionarischen Wirken bef\u00e4higt f\u00fchlen. M\u00f6ge das Licht von P. Vilar\u00f3 auf uns fallen und unseren missionarischen Eifer entfachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manuel Vilar\u00f3 y Serrat ist am 22. September 1816 in Vic im Scho\u00df einer armen Weberfamilie geboren. Er wurde noch an seinem Geburtstag getauft auf den Namen Manuel Mauricio Joaqu\u00edn. 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