{"id":28372,"date":"2018-09-06T08:21:59","date_gmt":"2018-09-06T06:21:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-7-de-oktober-unsere-liebe-frau-vom-rosenkranz\/"},"modified":"2018-09-06T08:21:59","modified_gmt":"2018-09-06T06:21:59","slug":"fecha-7-de-oktober-unsere-liebe-frau-vom-rosenkranz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-7-de-oktober-unsere-liebe-frau-vom-rosenkranz\/","title":{"rendered":"Fecha: 7 de Oktober &#8211; Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Rosenkranz der Jungfrau Maria war und ist von jeher eines der Gebete, die im christlichen Volk am meisten gesch\u00e4tzt werden. In seiner Einfachheit und seinem Tiefgang war er auch f\u00fcr P. Claret ein sehr beliebtes Gebet mit einer gro\u00dfen apostolischen Wirksamkeit. Auch wenn sich der Rosenkranz durch seinen marianischen Charakter auszeichnet, ist er ein Gebet, das seine Mitte im umfassenden Geheimnis Christi hat. In der N\u00fcchternheit seiner Teile konzentriert er in sich die <em>Tiefe der ganzen Botschaft des Evangeliums,<\/em> von dem er eine Art Zusammenfassung ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/57-nuestra_seora_del_rosario.jpg?resize=208%2C409\" width=\"208\" height=\"409\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch den Rosenkranz verehren wir Claretiner-Missionare die selige Jungfrau Maria, die mit ganzem Herzen mit dem Heilswerk ihres Sohnes verbunden ist, mit der Liebe von S\u00f6hnen und lernen so von Maria, die Sch\u00f6nheit des Antlitzes Christi zu betrachten und die Tiefe seiner Liebe zu erfahren, um sie den Menschen zu verk\u00fcnden. Der Rosenkranz war immer eine der beliebtesten Traditionen, die die Kongregation von Pater Stifter empfing.<\/p>\n<p>Antonius Maria Claret lernte schon von Kind an, den Rosenkranz zu beten. Er selber erinnert sich: \u201eSchon als ganz kleines Kind bekam ich einen Rosenkranz geschenkt. Daf\u00fcr war ich so dankbar, als h\u00e4tte ich den gr\u00f6\u00dften Schatz gewonnen.\u201c Seine Familie, die Schule, die Pfarrei und insbesondere das Buch vom Rosenstock gaben ihm direkte Unterweisung. Nie sollte der Heilige vergessen, mit welcher Inbrunst er ihn bei seinen h\u00e4ufigen G\u00e4ngen zur Wallfahrtskirche Fusima\u00f1a mit seiner Schwester Rosa betete. Als Kind seiner Zeit macht sich Claret diese Andachtsform zu eigen, die im Spanien des 19. Jahrhunderts bereits tief verwurzelt war und machte sie schlie\u00dflich zu seiner Andachtsform par excellence. So spricht er mit Bezug auf seine Kindheit von \u201edieser heiligen Andacht, die nach der Messe die n\u00fctzlichste Andacht ist.\u201c Von da an sollte er sie sein Leben lang nicht mehr aufgeben. Seine Zuneigung zum Rosenkranz war sehr innig von seiner Kinderseele bis zu seinem glorreichen Hinscheiden. Sie verdankte sich der Beziehung, die nach der Erkenntnis des Heiligen zwischen dem Rosenkranz und der Verk\u00fcndigung des Evangeliums bestand. Der Rosenkranz war f\u00fcr ihn als meditative Zusammenfassung des Wortes Gottes eine Verteidigungswaffe: ein Schild gegen die Feinde des Guten.<\/p>\n<p>In der Weberei der Familie betete er t\u00e4glich drei Rosenkr\u00e4nze, wie sie mit ihm auch die \u00fcbrigen Arbeiter beteten: einen am Morgen, den zweiten gegen Mittag und den dritten vor dem Abendessen. \u201eIch betete vor\u201c, sagt er uns in der Autobiographie, \u201eund sie antworteten; dabei ging die Arbeit weiter.\u201c<\/p>\n<p>Es mag seltsam erscheinen, aber diese Andachts\u00fcbung ging bei ihm weiter, trotz der Krisen, die er als Textilarbeiter in Barcelona erlitt. Und dann sollte er im Seminar zur kindlichen Inbrunst zur\u00fcckkehren und der flei\u00dfigen und best\u00e4ndigen \u00dcbung dieser Andacht nicht mehr untreu werden, wobei er seit 1833 Mitglied der Rosenkranzbruderschaft war.<\/p>\n<p>In der Pfarrei Sallent betete er den Rosenkranz jeden Abend mit seiner Schwester Maria und dem Hausangestellten. Bei seinen Missionen betete er stets den Rosenkranz mit dem Volk vor; privat betete er alle drei Rosenkr\u00e4nze. In der Dominikus-Kirche in Vic wollte P. Claret ein Herz an der Brust der Muttergottes vom Rosenkranz anbringen, um diese beiden Andachtsformen zu vereinen und in inniger Einheit zu verbinden und damit darauf hinzuweisen, dass ein Christ beim Beten des Rosenkranzes das Gleiche tun muss wie die Gottesmutter Maria: das Wort im Herzen erw\u00e4gen. Auf den Kanarischen Inseln betete er ihn immer bei seinen massenhaft besuchten Missionen, und die Leute begleiteten ihn, den Rosenkranz betend, von einem Ort in den n\u00e4chsten.<\/p>\n<p>Zum Tagesablauf, den er zusammen mit seinen Missionaren in der Zeit in Kuba einhielt, schreibt er: \u201eWir beschlossen den Tag mit dem Rosenkranz und anderen Gebeten.\u201c Die Muttergottesstatue, die seinen Hirtenbrief \u00fcber die unbefleckte Empf\u00e4ngnis guthie\u00df, war eine Rosenkranzmadonna mit dem Herzen auf der Brust: eine Statue, die der Heilige in seinem B\u00fcro hatte und auf die Missionen mitnahm.<\/p>\n<p>In Madrid erscheint in seinen geistlichen Notizen ein allgemeiner Wunsch und Vorsatz: \u201eH\u00e4ufig und inbr\u00fcnstig den Rosenkranz beten.\u201c In dem Abschnitt \u201eUm auszuharren und vollkommener zu werden\u201c weist er in den Vors\u00e4tzen von 1868 unter anderem neben dem Gebet, der \u00dcbung der Tugenden und dem Empfang der Sakramente auf den \u201egut gebeteten Rosenkranz\u201c hin und erbittet \u201edie Verehrung der heiligen Maria\u201c als Gnade. 1861 fasst er den folgenden Beschluss: \u201eTags\u00fcber, das Allerheiligste besuchen und h\u00e4ufig empfangen, und am Abend Rosenkranz, und zwar wenn m\u00f6glich alle drei Rosenkr\u00e4nze.<\/p>\n<p>In seinen Jahren als Beichtvater von K\u00f6nigin Isabella empfing er mehrere Offenbarungen \u00fcber den Rosenkranz, in denen ihm die Muttergottes den Auftrag erteilt, diese Andachtsform zu verbreiten. Der Herr und die Muttergottes sagten ihm, er m\u00fcsse \u201ebei der Ausbreitung des Rosenkranzes der Dominikus unserer Zeit sein.\u201c In dem Bewusstsein, dass ihn der Herr und die Muttergottes aufriefen, ein zweiter heiliger Dominikus zu sein, und weil er in seiner Demut sah, wie weit er vom Ideal entfernt war, stellte er in seiner Schrift <em>El sant\u00edsimo rosario explicado:<\/em> Es ist von der G\u00fcte, dem Erbarmen und der Barmherzigkeit der heiligsten Maria zu erwarten, dass sie einen ihrer Verehrer und treuen Diener bewegt, die Menschen neu zu beleben, indem er ihnen predigt und sie lehrt, wie man den heiligsten Rosenkranz betet. <em>Ecce ego, mitte me.<\/em> Wenn er sich meiner, des unw\u00fcrdigsten seiner S\u00f6hne, bedienen will, biete ich mich ganz bereitwillig und freudig an, auch wenn ich daf\u00fcr viele M\u00fchen auf mich nehmen und den Tod erleiden muss.\u201c<\/p>\n<p>Mehrmals empfing er dann in den folgenden Jahren von der Muttergottes und vom Herr denselben Wunsch, den Rosenkranz zu beten und zu verbreiten, der half, gegen die materialistische Vorstellung vom Dasein die Geheimnisse Christi und Mariens neu zu erleben, in dem man die Geheimnisse \u201eauf die eigenen Gewohnheiten anwendet.\u201c<\/p>\n<p>In dem Bewusstsein, der Dominikus der Neuzeit zu sein, bem\u00fchte er sich zu jeder Zeit, diese Andachtsform der ganzen Welt nachdr\u00fccklich zu empfehlen, und zwar sowohl durch B\u00fccher und Flugbl\u00e4tter \u00fcber den Rosenkranz als auch in seinen Predigten.<\/p>\n<p>Pater Stifter hinterlie\u00df uns Claretinern dieses gesch\u00e4tzte Erbe. Schon im Jahr 1865 hatte er ein Testament zugunsten der Kongregation gemacht, und deshalb ist durch seine Verf\u00fcgung und die Annahme durch P. Xifr\u00e9 sein ganzes Erbe auf unsere Vereinigung \u00fcbergegangen. Doch die beste Erbschaft kam danach. Kurz vor seinem Tod in Fontfroide \u00fcbergab der seinen S\u00f6hnen, vertreten durch P. Clotet, den Rosenkranz zum Erbe, den er immer neben dem Wort Gottes in seiner missionarischen T\u00e4tigkeit zur Verk\u00fcndigung des Evangeliums benutzt hatte. Das geschah am 12. Oktober 1870. Berichtet wird es von P. Clotet selbst, der die Worte des todgeweihten Heiligen in Erinnerung rief: \u201eNehmen sie meine Rosenkr\u00e4nze und bewahren Sie sie auf.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir heute Maria als Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz anrufen, erneuern wir dieses Bewusstsein und diese gesch\u00e4tzte Gewohnheit, die uns unser heiliger Gr\u00fcnder hinterlassen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Rosenkranz der Jungfrau Maria war und ist von jeher eines der Gebete, die im christlichen Volk am meisten gesch\u00e4tzt werden. In seiner Einfachheit und seinem Tiefgang war er auch f\u00fcr P. Claret ein sehr beliebtes Gebet mit einer gro\u00dfen apostolischen Wirksamkeit. 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