{"id":28455,"date":"2018-09-06T08:54:22","date_gmt":"2018-09-06T06:54:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-27-de-oktober-p-domingo-fabregas-mitgrunder\/"},"modified":"2022-04-07T16:29:16","modified_gmt":"2022-04-07T14:29:16","slug":"fecha-27-de-oktober-p-domingo-fabregas-mitgrunder","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-27-de-oktober-p-domingo-fabregas-mitgrunder\/","title":{"rendered":"Fecha: 27 de Oktober &#8211; P. Domingo F\u00e1bregas, Mitgr\u00fcnder"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Domingo F\u00e1bregas y Coma ist am 9. Juli 1817 in San Gen\u00eds de Or\u00eds (Provinz Barcelona) geboren. Er wurde gewissenhaft in der Fr\u00f6mmigkeit, der Arbeitsamkeit und der Einfachheit erzogen. Seine Berufung erwachte fr\u00fch in der Pfarrei. Er trat mit acht Jahren in das Seminar von Vic ein. Das war im Oktober 1825. In jenem altert\u00fcmlichen Seminar lernte er den Philosophen Jaime Balmes kennen, P. Pedro Bach, der das Oratorium des heiligen Philipp Neri wieder errichtete, den sp\u00e4teren Dominikaner-Martyrer Pedro Almat\u00f3 und auch einen jungen Mann aus Sallent namens Antonio Claret.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/65-domingo_fbregas.jpg?resize=195%2C292\" width=\"195\" height=\"292\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er musste sein Studium 1835 unterbrechen, als die liberalen Truppen das Seminar von Vic besetzten und seine Bewohner zwangen, nach Hause zur\u00fcckzukehren. Kurz darauf starb Bischof Corcuera. Nachdem der Bischofsstuhl unbesetzt war, wurde von der Obrigkeit die Weihe neuer Priester verboten. Angesichts solcher Aussichten lie\u00df Domingo allerdings den Mut nicht sinken, sondern ging nach Rom. Dort kam er im St. Basilius-Kloster unter, wo einige Tage sp\u00e4ter durch einen dieser von der Vorsehung gef\u00fcgten Zuf\u00e4lle Moss\u00e8n Claret anlangte.<\/p>\n<p>Nachdem er am 18. April 1840 zum Priester geweiht worden war, kehrte er nach Katalonien zur\u00fcck, wo er nach einer Runde durch verschiedene Pfarreien seinem Bischof Casadevall seine Berufung zum Predigtdienst kundtat. Das f\u00fchrte dazu, dass er mit P. Claret Freundschaft schloss und bei einigen seiner Aktivit\u00e4ten mit ihm zusammenarbeitete. Diese Freundschaft bewirkte, dass ihn P. Claret einlud, am 16. Juli 1849 an den Gr\u00fcndungsexerzitien der Kongregation im Seminar von Vic teilzunehmen. So begann f\u00fcr Domingo eine neue spannende Geschichte.<\/p>\n<p>Kurz nachdem er die neue Lebensweise aufgenommen hatte, erlebte er die erste Pr\u00fcfung: Eine Krankheit hielt ihn den ganzen September jenes Jahres 1849 im Bett fest, wobei sein erster Krankenpfleger der Gr\u00fcnder selbst war.<\/p>\n<p>Am 11. August wurde die Nachricht von der Ernennung P. Clarets zum Erzbischof von Santiago de Cuba bekannt. Am 28. Dezember 1850 schiffte er sich nach Kuba ein. Vom Abschied erz\u00e4hlt P. Ram\u00f3n Muns die folgende Anekdote: \u201ePater Stifter sagt, halb im Spa\u00df, zu P. F\u00e1bregas: \u201aKomm, P. F\u00e1bregas, wollen Sie mich nach Kuba begleiten?\u2018 \u2013 \u201aPater, bis zum Hafen sehr gern, aber auf das Meer, nein, das nicht \u2026\u2018\u201c<\/p>\n<p>P. F\u00e1bregas wurde wegen seiner Qualit\u00e4ten als Redner bewundert: gebildeter Verstand, gut modulierte Stimme, riesiges Ged\u00e4chtnis, Geschick im Ausdruck. Von seinem Aufenthalt in Thuir sind seine wohlgeordneten, klaren und deutlich vorgetragenen Ansprachen voller lehrhafter Inhalte in Erinnerung geblieben. P. Clotet nannte ihn einen \u201ePrediger, der aufgrund seines Eifers, der Einfachheit und Klarheit seiner Gedanken\u201c bemerkenswert war. Daran erinnerte auch P. Xifr\u00e9: \u201eEr hatte Ordnung und Methode in seinen Vorstellungen und zeichnete sich bei den moralischen Erkl\u00e4rungen aus. Sein Eifer war schon apostolisch, bevor er der Kongregation angeh\u00f6rte.\u201c<\/p>\n<p>Der zweite Generalobere der Kongregation, P. Esteban Sala, starb am 18. April 1858. Bei der Versammlung, die gehalten wurde, um das Amt wieder zu besetzen, fungierte P. F\u00e1bregas als Generalkonsultor, und als solcher unterzeichnete er das Protokoll, das in Vic erhalten ist.<\/p>\n<p>Nachdem P. Jos\u00e9 Xifr\u00e9 zum neuen Generaloberen gew\u00e4hlt worden war, wurde P. Domingo F\u00e1bregas f\u00fcr die Gr\u00fcndung in Segovia bestimmt. Dort traft er am 30. November 1861 ein. Damit begann eine Vielzahl von Missionen in der ganzen Di\u00f6zese, die bei allen Gefallen fanden. P. F\u00e1bregas hielt w\u00e4hrend der Missionen oft gleichzeitig Exerzitien f\u00fcr Priester und Ordensschwestern.<\/p>\n<p>Er nahm am ersten Generalkapitel teil, das auf den 28. Mai 1859 in das Haus Gracia einberufen wurde. Neben Pater Stifter nahmen alle Mitglieder der Generalleitung, die Superioren der einzigen drei H\u00e4user, aus denen die Kongregation bestand, und ein Delegierter pro Gemeinschaft, der unter den Mitbr\u00fcdern gew\u00e4hlt wurde, teil. P. F\u00e1bregas vertrat dabei das Haus Segovia.<\/p>\n<p>Am 4. Juli 1864 fand im Haus Gracia (Barcelona) das zweite Generalkapitel statt. Wieder vertrat P. F\u00e1bregas die Gemeinschaft Segovia. Nach dem Kapitel kehrte er nicht nach Segovia zur\u00fcck, weil ihm aufgetragen wurde, die Gemeinschaft in Huesca zu gr\u00fcnden. Als die dortige Gr\u00fcndung zun\u00e4chst an der Erkrankung der Mitbr\u00fcder scheiterte, kam er in das Mutterhaus nach Vic, um seinen Predigtdienst weiterzuf\u00fchren. In Vic traf er P. Claret bei seinem Aufenthalt im Jahr 1865 wieder.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wurde 1868 im Anschluss an die Revolution das Haus in La Selva del Campo angegriffen, wo P. Francisco Crusats als Martyrer starb. In diesem Umfeld von Bedrohungen und Durcheinander befahl der Revolutionsrat von Vic den Missionaren am 2. Oktober, das Geb\u00e4ude innerhalb von 24 Stunden zu verlassen. P. F\u00e1bregas zog sich in seinen Heimatort San Gen\u00eds de Or\u00eds zur\u00fcck, um abzuwarten, bis sich der Wind legte.<\/p>\n<p>Als wieder Ruhe herrschte, wurde die Generalleitung mit dem Noviziat nach Prades in Frankreich verlegt. Inzwischen gruppierten sich die \u00fcbrigen Missionare in kleinen Gemeinschaften, um unbemerkt zu bleiben. Eine davon war eine Wohnung in Vic, wo P. F\u00e1bregas mit weiteren vier Gef\u00e4hrten zusammenlebte, bis er Ende 1871 als Superior in die andere heimliche Gemeinschaft geschickt wurde, die in einer Wohnung in Barcelona lebte.<\/p>\n<p>Am 12. Februar 1873 wurde in Spanien die Erste Republik ausgerufen. Damit nahmen die Gefahren und die Beschimpfungen gegen die Kirchenleute an Heftigkeit zu. Damals reiste P. F\u00e1bregas inkognito nach Thuir, um die Generalleitung \u00fcber den Stand der Dinge zu informieren. Dort blieb er bis Juli 1874, um dann wieder in die Wohnung in Vic zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Ende dieses Jahres, als mit Alfons XII. die Monarchie wieder errichtet war und sich das gesellschaftliche und religi\u00f6se Panorama wieder gewandelt hatte, wurde P. F\u00e1bregas zum Superior von Haus und Schule in Gracia in Barcelona ernannt.<\/p>\n<p>Der Tod sollte ihn am 27. Oktober 1895 in Solsona ereilen. P. Pedro Dern, der Zeuge dieser Szene war, hielt in der Hauschronik das Ende von P. F\u00e1bregas wie folgt fest:<\/p>\n<p>\u201eDa sich unser P. F\u00e1bregas krank f\u00fchlte, ging er zur Zelle von P. Minister, klopft an die T\u00fcr und sagt zu ihm: \u201aPater, mir ist sehr kalt, und ich f\u00fchle mich schlecht.\u2018 In der Tat waren seine H\u00e4nde eiskalt und die Fingerspitzen wei\u00dflich, weil sie kein Blut mehr durchstr\u00f6mte. P. Minister und der Krankenbruder begleiteten ihn gemeinsam in sein Zimmer und halfen ihm, denn der Pater hatte nicht mehr die Kraft dazu. Es schlug halb sieben, die Zeit, zu der die Gemeinschaft die t\u00e4gliche Besuchung und die in der Regel festgelegten Preces hielt. Der gute P. F\u00e1bregas wollte in die Kapelle gehen und seine letzte Besuchung des Herrn im heiligsten Sakrament machen, und da er die Treppe zum Chor nicht hinaufgehen konnte, bat er P. Minister, ihm zu helfen. Doch dieser hielt es nicht f\u00fcr angebracht und sagte zu ihm: \u201aPater, Sie haben schon so viele Besuchungen bei Jesus im Sakrament gemacht, nun gehen Sie bald ins Bett.\u2018 W\u00e4hrend die Gemeinschaft im Chor betete, begab sich unser P. F\u00e1bregas in seine Zelle. Als er eintrat, hatte er einen heftigen Schlaganfall. Nach der Besuchung des Allerheiligsten, die etwa eine Viertelstunde dauerte, ging der Krankenbruder ins Zimmer von P. F\u00e1bregas hinab und fand ihn besinnungslos, ohne dass er ein Wort sagen oder ein Zeichen machen konnte. Die medizinische Diagnose stellte neben dem Blutandrang im Gehirn einen Schlaganfall fest, der sich in den ganzen K\u00f6rper ausbreitete. Er verbrachte jene Nacht in einem \u00fcberaus schmerzlichen Todeskampf, in dem er mit dem Sakrament der Krankensalbung gest\u00e4rkt wurde. Es war acht Uhr morgens am Sonntag, dem 27. Oktober, als P. Domingo F\u00e1bregas, Mitgr\u00fcnder der Kongregation, umgeben von seinen Mitbr\u00fcdern, in den Frieden des Herrn einging.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Domingo F\u00e1bregas y Coma ist am 9. Juli 1817 in San Gen\u00eds de Or\u00eds (Provinz Barcelona) geboren. Er wurde gewissenhaft in der Fr\u00f6mmigkeit, der Arbeitsamkeit und der Einfachheit erzogen. Seine Berufung erwachte fr\u00fch in der Pfarrei. Er trat mit acht Jahren in das Seminar von Vic ein. Das war im Oktober 1825. 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