{"id":28513,"date":"2018-09-06T10:20:33","date_gmt":"2018-09-06T08:20:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-11-de-november-diener-gottes-p-federico-vila-und-gefahrten-martyrer\/"},"modified":"2018-09-06T10:20:33","modified_gmt":"2018-09-06T08:20:33","slug":"fecha-11-de-november-diener-gottes-p-federico-vila-und-gefahrten-martyrer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-11-de-november-diener-gottes-p-federico-vila-und-gefahrten-martyrer\/","title":{"rendered":"Fecha: 11 de November &#8211; Diener Gottes P. Federico Vila und Gef\u00e4hrten, Martyrer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am heutigen Tag gedenken wir unserer Martyrer P. Federico Vila, P. Jaime Mir und Br. Antonio Vilamassana aus der Gemeinschaft Tarragona, die im Spanischen B\u00fcrgerkrieg an verschiedenen Tages des Jahres 1936 ihr Blut f\u00fcr Christus vergossen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/70-federico_vila_torredembarra.jpg?resize=222%2C285\" width=\"222\" height=\"285\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>P. Federico Vila<\/strong><\/p>\n<p>Er ist am 13. M\u00e4rz 1884 in Brull (Provinz Barcelona) geboren. Er war ein sehr gesch\u00e4tzter Dozent an der ehemaligen Universit\u00e4t Cervera, an der philosophisch-theologischen Hochschule in Solsona (Provinz L\u00e9rida) und an der P\u00e4pstlichen Universit\u00e4t Tarragona. Als Schriftsteller zeichnete er sich insbesondere durch sein umfangreiches Buch <em>Rese\u00f1a hist\u00f3rica de la Universidad de Cervera<\/em> aus; daneben sammelte er biographische Schriften \u00fcber P. Claret und katalogisierte das <em>Archivo Solariego<\/em> in Vic gewissenhaft. Als Mensch, der den Frieden, die Arbeit, den akademischen Anspruch liebte, war er ein Mann, der wenig sprach und viel arbeitete.<\/p>\n<p>Am 21. Juli 1936 kamen zwei Claretiner aus Reus nach Tarragona und brachten die Nachricht mit, dass die Kl\u00f6ster und die Kirchen in jener Stadt angez\u00fcndet worden waren. Noch am selben Tag l\u00f6ste sich die Gemeinschaft Tarragona auf. Unverz\u00fcglich fl\u00fcchte sich P. Vila in das Haus der Geschwister Munt\u00e9s. Als es Abend wurde, ging er weg, um sich mit anderen Mitglieder der \u00fcber die Stadt verstreuten Gemeinschaft zu treffen. Er wurde als Priester erkannt, und nachdem er in der N\u00e4he der Kathedrale verhaftet worden war, wurde er auf die Polizeiwache gef\u00fchrt. Man lie\u00df ihn frei. Am Morgen des 24. Juli wurde das Haus durchsucht, in dem er untergekommen war. Erneut wurde er als Priester erkannt und auf das kleine Schiff Cabo Cullera abgef\u00fchrt, das als schwimmendes Ersatzgef\u00e4ngnis diente. Dort erhielt er den traurigen Trost, andere Claretiner zu treffen. Nach zwei Tagen wurden die Gefangenen auf ein anderes Handelsschiff, die R\u00edo Segre, verbracht, das den \u00dcberlebenden in tragischer Erinnerung ist. Auf dem Schiff waren die Gefangenen, deren Zahl sich auf rund dreihundert belief, die auf die verschiedenen Lader\u00e4ume verteilt wurden, der Angst und Niedergeschlagenheit ausgeliefert, den feindlichen Luftangriffen, der obsessiven Kontrolle der Gefangenen, der Unsicherheit und den ber\u00fcchtigten Entnahmen von Gefangenen ausgesetzt; bei diesem Verfahren wurde ihr Name aufgerufen, und dann wurden sie entnommen, um die Gruppe derer zu vergr\u00f6\u00dfern, die in den Tod gingen.<\/p>\n<p>Nachdem er auf das Schiff gekommen war, schrieb P. Vila in sein Tagebuch: \u201eTraurigkeit, Niedergeschlagenheit \u2026\u201c P. Quibus sagte dazu, dass \u201eP. Vila ein zartf\u00fchlendes und empfindsames Temperament besa\u00df, wie es sein Gefangenschaftstagebuch widerspiegelt. Wenn man es liest, bekommt man dieselbe Angst wie beim Lesen eines Journals mit \u00e4rztlichen Berichten, in denen die Schwankungen eines Kranken aufgezeichnet sind.\u201c<\/p>\n<p>P. Vila f\u00fchlte den Riss wegen des Fehlen des Trostes und der Unterst\u00fctzung der Mitglieder im Gemeinschaftsleben. Im gleichen Sine brachte er seine gequ\u00e4lten Gef\u00fchle anl\u00e4sslich des Endes des Monats August, des Herz-Marien-Monats, zum Ausdruck \u2026 ein trauriges Fest bei dieser Gelegenheit.<\/p>\n<p>Es gab einen Moment, in dem es schien, dass sich ihm der Himmel \u00f6ffnete, und er hegte die Hoffnung auf Freilassung. Tats\u00e4chlich brachte die Einrichtung der neuen Kriegsgerichte, die Anfang September 1936 die Kommandos der Milizion\u00e4re ersetzten, eine momentane Verbesserung der Lage. Am 7. November wurde er wegen seiner Freilassung vorstellig und erlangte sie. Doch erreichte ihn die Benachrichtigung nicht rechtzeitig. Als diese auf dem Schiff anlangte und man nach ihrem Empf\u00e4nger fragte, war der Gefangene bereits nicht mehr da. Tats\u00e4chlich hatte eine Patrouille der FAI in der Nacht zuvor unter den Gefangenen alle ausgew\u00e4hlt, die Priester waren. Sie bildeten eine Gruppe von 24, die sie nach Torredembarra n\u00f6rdlich von Tarragona brachten. Dort wurden sie erschossen, und die Leichen wurden im Friedhof des Ortes begraben. Das war am 10. oder 11. November 1936. Mehr war \u00fcber das, was im Durcheinander jener Tage geschah, nicht in Erfahrung zu bringen. Der Leichnam von P. Vila, der von P. Companys identifiziert wurde, wurde am 11. Juli 1941 mit aller Feierlichkeit in den Friedhof von Tarragona gebracht; an der Feier nahmen die Mitglieder der Gemeinschaften von Tarragona und Valls teil sowie die \u00f6rtliche Obrigkeit und zahlreiche Gl\u00e4ubige.<\/p>\n<p>Die sterblichen \u00dcberreste von P. Vila ruhen in einem Mausoleum in der Dreik\u00f6nigskirche von Tarragona, die derzeit von der Claretinergemeinschaft geleitet wird. Neben ihm ruht auch der Martyrer Br. Antonio Capdevila aus der Gemeinschaft La Selva del Camp (Provinz Tarragona), der am 24. Juli in dem Ort Vimbod\u00ed (Provinz Tarragona) ermordet wurde.<\/p>\n<p><strong>P. Jaime Mir<\/strong><\/p>\n<p>Er ist am 22. Dezember 1889 in Ciutadilla (Provinz L\u00e9rida) geboren. Zusammen mit P. Juan Blanch, P. Federico Vila und P. Josep Puigdessens bildete er eine Gemeinschaft erlauchter Professoren der P\u00e4pstlichen Universit\u00e4t Tarragona, an der sie die angesehensten oder schwierigsten Lehrst\u00fchle innehatten.<\/p>\n<p>P. Mir schloss am 17. Juli einen Exerzitienkurs in der Stadt Esplugues de Francol\u00ed (Provinz Tarragona) ab. Weil Tage voll gro\u00dfer Unsicherheit hereinbrachten, musste er sich im Kloster der Karmelitinnen von der heiligen Joachima Vedruna in jenem Ort verstecken und dann im Pfarrhaus. Am 28. Juli bem\u00fchte er sich um einen Passierschein mit Ziel Tarragona. Als er ihn beantragte, bedeutete man ihm, er m\u00fcsse vorher vor dem Komitee erscheinen. Er kehrte ins Kloster zur\u00fcck und verabschiedete sich. Seine Worte waren: \u201eDa ist nichts zu machen. Wenn wir uns im Leben nicht mehr sehen, dann auf Wiedersehen im Himmel!\u201c Er war gelassen, doch sehr blass im Gesicht. Er sammelte sich eine Zeitlang in tiefem Gebet und erwartete sanftm\u00fctig bis halb neun Uhr vormittags. Als er aus dem Haus ging, baten ihn seine Bewohner um den Segen: \u201eSo, Herr Pater, werden wir den Trost des Segens eines Martyrers haben.\u201c Sp\u00e4ter wurde er von einigen Milizion\u00e4ren im Auto in Richtung Montblanc gefahren. Mitte des Nachmittags wurde am selben Tag, dem 29. Juli, seine Leiche im Friedhof von Tarragona eingeliefert.<\/p>\n<p>Die Karmelitinnen von der heiligen Joachima Vedruna erinnerten sich, dass er w\u00e4hrend jener letzten Exerzitien zu ihnen mehr als einmal mit gro\u00dfem Nachdruck vom Martyrium gesprochen hatte.<\/p>\n<p><strong>Br. Antonio Vilamassana<\/strong><\/p>\n<p>Er ist am 28. Januar 1860 in Masoteras (Provinz L\u00e9rida) geboren. Br. Vilamassana war zusammen mit P. Federico Vila im Gef\u00e4ngnis auf dem Schiff R\u00edo Segre. Er erlebte und erlitt dieselbe Situation. Er war 76 Jahre alt. Zu seinem Tod kam es an jenem tragischen 25. August. An jenem Tag erreichte die Zahl der Opfer sechzig. Das Exekutionsritual war das gleiche wie bei allen, die das Leben verloren: Die Stimme des Ordonanzoffiziers, schrill und durchdringend, verk\u00fcndete einen oder mehrere Namen und befahl, sie sollten sich zum Weggehen bereitmachen. Br. Vilamassana empfing das Sakrament der Vergebung und erwartete die Stunde der Ausschiffung zum Tod. Im Frieden mit Gott und mit seinem Gewissen und in der \u00dcberzeugung, f\u00fcr Christus zu sterben, folgte er dem Aufruf der Anf\u00fchrer der FAI. Die Gruppe wurde in die nahegelegene Stadt Valls gefahren, und beim Friedhof wurden sie erschossen. Sein Leben war schlicht gewesen, und sein Tod war voller Hoffnung auf das ewige Leben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am heutigen Tag gedenken wir unserer Martyrer P. Federico Vila, P. Jaime Mir und Br. Antonio Vilamassana aus der Gemeinschaft Tarragona, die im Spanischen B\u00fcrgerkrieg an verschiedenen Tages des Jahres 1936 ihr Blut f\u00fcr Christus vergossen haben. P. Federico Vila Er ist am 13. M\u00e4rz 1884 in Brull (Provinz Barcelona) geboren. 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