{"id":28532,"date":"2018-09-06T10:29:57","date_gmt":"2018-09-06T08:29:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-20-de-november-seliger-andres-sola-martyrer\/"},"modified":"2018-09-06T10:29:57","modified_gmt":"2018-09-06T08:29:57","slug":"fecha-20-de-november-seliger-andres-sola-martyrer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-20-de-november-seliger-andres-sola-martyrer\/","title":{"rendered":"Fecha: 20 de November &#8211; Seliger Andr\u00e9s Sol\u00e1, Martyrer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">P. Andr\u00e9s Sol\u00e1 ist am 7. Oktober 1895 in dem Geh\u00f6ft Vilarrasa geboren, das zur Ortschaft Taradell geh\u00f6rt, die wenige Kilometer von der Stadt Vic entfernt ist. Obwohl das Bauernhaus, in dem er geboren wurde, zur Gemeinde Taradell geh\u00f6rte, wurde er jedoch in der Pfarrkirche der Gemeinde Santa Eugenia de Berga, einem Ort, der ebenfalls sehr nahe bei Vic liegt, getauft. Zwei Monate sp\u00e4ter empfing er das Sakrament der Firmung aus der Hand von Bischof Jos\u00e9 Morgades in der Dominikuskirche in Vic, die die am st\u00e4rksten mit Claret verbundene Kirche der Stadt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/andres_sola.png?resize=183%2C283\" width=\"183\" height=\"283\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine Eltern hie\u00dfen Buenaventura Sol\u00e1 Comas und Antonia Molist Benet. Unser Seliger wuchs in einem christlichen Familienumfeld auf, wie es in der damaligen Zeit in der Ebene von Vic normal war. Der wichtigste Reichtum der Familie war die Liebe zu Gott, zur Muttergottes und zur katholischen Kirche. In der Familienfr\u00f6mmigkeit erbl\u00fchten zwei weitere Berufungen, die seines Bruder Jaime, ebenfalls Claretiner, und die von Eudaldo, Di\u00f6zesenpriester von Vic. Im \u00dcbrigen war es in wirtschaftlicher Hinsicht eine arme Familie. Sie waren nicht Eigent\u00fcmer, sondern masovers, H\u00e4usler, die auf einem Bauernhof lebten und sich um ihn k\u00fcmmerten. Deshalb zogen sie von einem Geh\u00f6ft in ein anderes, wenn die Umst\u00e4nde dazu rieten und es g\u00fcnstig war. In der Tat zog die Familie kurz nach der Geburt von Andr\u00e9s vom Geh\u00f6ft Vilarrasa bei Taradell in das Geh\u00f6ft El Clar\u00e0 de Sant Mart\u00ed bei Sentfores, einer Ortschaft, die in der Ebene von Vic auch unter dem Namen La Guixa bekannt ist.<\/p>\n<p>Mit zw\u00f6lf Jahren empfing er die Erstkommunion. Um diese Zeit hatte er Gelegenheit, an den Predigten eines Claretiner-Missionars aus unserer Gemeinschaft im Mutterhaus in Vic teilzunehmen, und h\u00f6rte in seinem Innern den Ruf des Herr, er solle Missionar werden wie P. Claret. Seinem Vater fiel es schwer, die Ordensberufung von Andr\u00e9s zu akzeptieren, weil er ihm bei den T\u00e4tigkeiten auf dem Hof und auf dem Feld eine gro\u00dfe Hilfe war, doch als guter Christ akzeptierte er den Willen Gottes. Als er bereits im Postulantat in Vic war, zogen seine Angeh\u00f6rigen nach Alpens, etwa 20 Kilometer von Vic.<\/p>\n<p>Er lebte seine Nachfolge Jesu Christi mit \u00dcberzeugung und Hingabe. Er machte das Postulantat in Vic und kam dann ins Noviziat nach Cervera. In jenem Noviziatsjahr entging er Schwierigkeiten in seiner Gesundheit nicht, mit denen seine Berufung beweisen war. Er bereitete sich gewissenhaft auf seine Profess als Sohn des unbefleckten Herzens Mariens vor. Seine erste Profess war am 15. August 1914.<\/p>\n<p>Im Studium arbeitete er ernsthaft und beharrlich, um seine geistigen M\u00f6glichkeiten zur Wirkung zu bringen, w\u00e4hrend er sich gleichzeitig in menschliche Werte ein\u00fcbte und an geistlicher Feinheit wuchs. Sein inneres Leben wurde in dem Ma\u00df best\u00e4rkt, in dem er daran arbeitete, sein etwas zur Radikalit\u00e4t neigendes Temperament ins Gleichgewicht zu bringen. Der Herr bereitete einen Helden vor.<\/p>\n<p>Der Gehorsam entsandte ihn nach Mexiko. Er war als Lehrer im Claretiner-Postulantat in Toluca t\u00e4tig. Er nahm sich auch Zeit f\u00fcr Predigten f\u00fcr das Volk. An Weihnachten 1924 wurde er in die Gemeinschaft Le\u00f3n (Mexiko) geschickt, wo er mehr Zeit zum Predigen fand, obwohl die mexikanische Regierung vor allem dem ausl\u00e4ndischen Klerus jede seelsorgliche Bet\u00e4tigung verboten hatte.<\/p>\n<p>Die Religionsverfolgung versch\u00e4rfte sich. Kirchen wurden geschlossen und Priester und Ordensleute verfolgt. P. Andr\u00e9s Sol\u00e1 blieb seiner Berufung als Seelenhirte treu und verteilte das Brot des Wortes und die Sakramente. Er hatte den gleichen Eifer f\u00fcr das Heil der Seelen wie wenige Jahrzehnte zuvor der ehrw\u00fcrdige Antonius Mar\u00eda Claret. Er z\u00f6gerte nicht, sich mit seinem seelsorglichen Engagement der Gefahr auszusetzen. Er betreute die Katholiken in einem Privathaus mit der Eucharistiefeier, der Beichte, der eucharistischen Anbetung, und angesichts des Mangels an priesterlichen Diensten aufgrund des antireligi\u00f6sen Umfelds bat er um die Erlaubnis zum Taufen, zum Trauen und zur Spendung der Krankensalbung.<\/p>\n<p>Der Prozess des Martyriums begann, als nach einer Eucharistiefeier mit Heiliger Stunde und sakramentalem Segen sowohl P. Andr\u00e9s als auch der Laienmitarbeiter Leonardo P\u00e9rez entdeckt wurde. Eine Studiofotografie zur Erinnerung an eine Erstkommunion verriet P. Sol\u00e1 als Priester. Von diesem Augenblick an ging alles sehr schnell. Er, Leonardo P\u00e9rez und der junge mexikanische Priester Trinidad Rangel wurden angeklagt, einen Zug angegriffen und zum Entgleisen gebracht zu haben. Beim Verh\u00f6r sagte P. Sol\u00e1 in aller Festigkeit: \u201eEs sei mir erlaubt kundzutun, dass ich kein anderes Verbrechen begangen habe, soweit es mir bekannt ist, als meine Pflicht erf\u00fcllt zu haben als Missionar, der ich bin.\u201c Sie wurden mit dem Zug an den Ort gebracht, wo es in der Tat kurz zuvor  einen Anschlag gegeben hatte \u2013 den Anschlag und die Entgleisung, die man ihnen vorwarf \u2013, und dort erhielten die drei Martyrer mit \u00fcberkreuzten Armen die Salve des Erschie\u00dfungskommandos, nicht ohne zuvor mit aller Kraft und Inbrunst zu rufen: \u201eEs lebe Christus, der K\u00f6nig!\u201c Es war der 25. April 1927.<\/p>\n<p>Leonardo P\u00e9rez und der Priester Rangel starben anscheinend sofort, w\u00e4hrend unser Martyrer, t\u00f6dlich verwundet, noch drei Stunden mit dem Tod k\u00e4mpfte. Einige Eisenbahnarbeiter wurden aus n\u00e4chster N\u00e4he Zeugen des Martyriums. Als schon Stunden vergangen waren, gingen sie zu den Erschossenen hin. P. Andr\u00e9s Sol\u00e1 k\u00e4mpfte noch mit dem Tod, und als er merkte, dass diese Leute da waren, sagte er: \u201eZwei von uns sind Priester, und wir sterben f\u00fcr Jesus, wir sterben f\u00fcr Gott. Ich bin schwer verwundet, ich sterbe f\u00fcr Jesus. Vergessen Sie nicht, meiner Mutter, wie auch immer es Ihnen m\u00f6glich ist, zukommen zu lassen, dass ich gestorben bin, aber sagen Sie ihr, dass sie einen Martyrer als Sohn hat.\u201c P. Sol\u00e1 bat um etwas Wasser, wie Jesus am Kreuz. Seine letzten Worte waren: \u201eMein Jesus, Barmherzigkeit! Jesus, vergib mir! Jesus, ich sterbe um deinetwillen. Mein Gott, ich sterbe f\u00fcr dich.\u201c<\/p>\n<p>Unser Claretiner-Mitbruder P. Andr\u00e9s Sol\u00e1 y Molist wurde zusammen mit zw\u00f6lf mexikanischen Martyrern am 20. November 2005 in Guadalajara (Mexiko) seliggesprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P. Andr\u00e9s Sol\u00e1 ist am 7. Oktober 1895 in dem Geh\u00f6ft Vilarrasa geboren, das zur Ortschaft Taradell geh\u00f6rt, die wenige Kilometer von der Stadt Vic entfernt ist. Obwohl das Bauernhaus, in dem er geboren wurde, zur Gemeinde Taradell geh\u00f6rte, wurde er jedoch in der Pfarrkirche der Gemeinde Santa Eugenia de Berga, einem Ort, der ebenfalls [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":69,"featured_media":28520,"parent":33293,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-28532","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/PdaBmi-7qc","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/28532","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/69"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28532"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/28532\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/33293"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28520"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28532"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}