{"id":28576,"date":"2018-09-06T11:22:01","date_gmt":"2018-09-06T09:22:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-23-de-dezember-geburtstag-des-heiligen-antonius-maria-claret\/"},"modified":"2018-09-06T11:22:01","modified_gmt":"2018-09-06T09:22:01","slug":"fecha-23-de-dezember-geburtstag-des-heiligen-antonius-maria-claret","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-23-de-dezember-geburtstag-des-heiligen-antonius-maria-claret\/","title":{"rendered":"Fecha: 23 de Dezember &#8211; Geburtstag des heiligen Antonius Maria Claret"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Warum wir des Geburtstags unseres Gr\u00fcnders gedenken<\/strong><\/p>\n<p>Gott muss man immer danken. F\u00fcr alles. Doch der Geburtstag eines Menschen ist eine wichtige Gelegenheit, dem zu danken, der seit Ewigkeit an jeden Menschen denkt, ihm einen Auftrag innerhalb des g\u00f6ttlichen Heilsplans zuweist und ihn nun in einem bestimmten Moment ins Dasein ruft und ihm das Leben mitteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/73--nacimiento_de_clarett.jpg?resize=231%2C339\" width=\"231\" height=\"339\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn der betreffende Mensch herausragend ist oder war aufgrund seiner Tugend, seines Wissens, seiner Kunstfertigkeit oder sonst irgendeines Aspekts, der ihm die Wertsch\u00e4tzung und Anerkennung der anderen eintr\u00e4gt, haben wir umso mehr Grund, seinen Geburtstag in Erinnerung zu rufen und geb\u00fchrend zu feiern.<\/p>\n<p>Die Geburt des heiligen Antonius Maria Claret ist deshalb auch Anlass zum Dank an Gott. Wir danken ihm f\u00fcr sein Leben, seine Heiligkeit, sein missionarisches Charisma, f\u00fcr die Gr\u00fcndung unserer Ordensgemeinschaft und f\u00fcr so viele andere Gnaden, die der Herr dadurch, dass Claret in die Welt kam, uns allen, die seinen Geist geerbt haben, geschenkt hat.<\/p>\n<p><strong>Die Liturgie feiert den <em>dies natalis<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Liturgie pflegt die irdische Geburt der Heiligen nicht zu feiern. Zwar feiert sie selbstverst\u00e4ndlich den Geburtstag Jesu Christi, des Herrn, und den Marias, seiner Mutter. Es werden in der Tat die vermuteten Tage der Menschwerdung des Herrn (25. M\u00e4rz), seiner Geburt (25. Dezember) und seines Todes und seiner Verherrlichung (Leiden, Auferstehung und Himmelfahrt) gefeiert; von Maria werden in paralleler Weise ihre unbefleckte Empf\u00e4ngnis (8. Dezember), ihre Geburt (8. September) und ihr \u00dcbergang in die Herrlichkeit bzw. ihre Aufnahme in den Himmel (15. August) gefeiert.<\/p>\n<p>Doch von den Heiligen wird als allgemeine Norm nicht der Geburtstag gefeiert, ausgenommen im Fall Johannes des T\u00e4ufers, von dem sein Martyrium (29. August) und auch seine Geburt (24. Juni) gefeiert werden. Gefeiert wird dagegen ihr Todestag, der <em>dies natalis<\/em> genannt wird, das hei\u00dft ihr Geburtstag f\u00fcr den Himmel.<\/p>\n<p>Von unserem Gr\u00fcnder feiern wir in der Kirche den Tag seines Todes, den 24. Oktober, und heute gedenken wir im Umfeld der Kongregation ebenso seiner Geburt f\u00fcr diese Welt.<\/p>\n<p><strong>Die Identit\u00e4tszeichen Antonio Clarets<\/strong><\/p>\n<p>Die Identifizierungsdaten pr\u00e4gen die Existenz eines Menschen. Wir k\u00f6nnen sagen, das P. Claret ein Mensch war, der geboren war, um das Evangelium zu verk\u00fcnden, wie das Leitwort zu seinem 200. Geburtstag lautet, der in der Kongregation in den Jahren 2007 \u2013 2008 gefeiert wurde. Rufen wir uns die grundlegenden Identit\u00e4tsdaten unseres Gr\u00fcnders in Erinnerung: seinen Namen, sein Geburtsdatum, seinen Geburtsort und seine Familie.<\/p>\n<p>Was seinen Namen angeht, sagt uns der Heilige: \u201eMein voller Name lautet also Antonio Maria Adjutorio Juan Claret y Clar\u00e1.\u201c Er selber liefert die Begr\u00fcndung f\u00fcr seine Taufnamen, die alle einen engen Bezug zu seiner Verwandtschaft haben. Der Name Maria wurde sp\u00e4ter anl\u00e4sslich seiner Bischofsweihe aus Verehrung f\u00fcr die Gottesmutter hinzugef\u00fcgt, denn sie ist \u201emir Mutter, Patin, Lehrerin und F\u00fchrerin, sie bedeutet mir alles nach Jesus.\u201c<\/p>\n<p>Antonio Claret ist am 23. Dezember 1807 geboren. Zumindest ist dieses Datum von der allgemeinen Meinung anerkannt, denn der Gr\u00fcnder gibt den genauen Tag nicht an, und es ist auch nicht m\u00f6glich, ihn aus anderen Quellen festzustellen. Er wurde am Weihnachtstag, dem 25. Dezember, in der Pfarrei St. Marien in Sallent getauft.<\/p>\n<p>Geboren ist er in Sallent, einem kleinen Ort in der Provinz Barcelona, der an den t\u00e4nzelnden Wassern des Flusses Llobregat liegt. Damals gab es in Sallent zahlreiche Familienbetriebe in der Weberei. Claret hat man manchmal den Weber aus Sallent genannt, weil er in der Tat in der kleinen Spinnerei und Weberei seines Vaters arbeitete und sp\u00e4ter, in dem Wunsch, in den Kenntnissen der Textilherstellung voranzukommen, seine Schritte zu diesem Beruf hinlenkte und mit seinen Projekten betr\u00e4chtlichen Erfolg hatte.<\/p>\n<p>Sein Vater hie\u00df Juan Claret, von Beruf Weber; seine Mutter Josefa Clar\u00e1 stammte aus einer Bauernfamilie. Antonio war der f\u00fcnfte Spr\u00f6\u00dfling einer kinderreichen Familie mit sechs Buben und f\u00fcnf M\u00e4dchen.<\/p>\n<p>Seine Familie und seine Heimat behielt er stets in guter Erinnerung. Nicht umsonst wollte er in seinem Erzbischofswappen an seinen kleinen Heimatort und an seine Eltern erinnern: \u201eDie Br\u00fccke, der Fluss, der Wasserfall und die H\u00e4user weisen auf meinen Heimatort Sallent, mein Vater ist von dieser Seite des Flusses und meine Mutter von der anderen, und das symbolisieren die Sonne (Claret) und der Mond (Clar\u00e1).\u201c<\/p>\n<p><strong>Das Geburtshaus Antonio Clarets, Erziehungsraum seiner fr\u00fchen Jahre<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Familie ist\u201c, so stellt das Apostolische Schreiben Familiaris Consortio von Papst Johannes Paul II. fest, \u201eder urspr\u00fcngliche Ort und das wirksamste Mittel zur Humanisierung und Personalisierung der Gesellschaft; sie wirkt auf die ihr eigene und tiefreichende Weise mit bei der Gestaltung der Welt, indem sie ein wahrhaft menschliches Leben erm\u00f6glicht, und das vor allem durch den Schutz und die Vermittlung von Tugenden und Werten.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir den Geburtstag unseres Gr\u00fcnders feiern, ist es deshalb unerl\u00e4sslich, auf sein Elternhaus einzugehen, das hei\u00dft, auf das Haus, in dem er geboren wurde, und auf das Familienumfeld, in dem er aufwuchs. Einige fl\u00fcchtige Pinselstriche werden dazu gen\u00fcgen; sie reichen aus, um einzusch\u00e4tzen, was ein wahres Erziehungsumfeld bedeutet, das echte Werte weitergibt und die besten menschlichen und christlichen Tugenden ausformt.<\/p>\n<p>Wenn ein Claretiner nach Sallent (Provinz Barcelona in Spanien) kommt, kann er das Haus besuchen, in dem der heilige Antonius Maria Claret geboren ist: ein zweist\u00f6ckiges Geb\u00e4ude in der Calle Cos Nr. 4. Im ersten Stock war die Familie untergebracht, und im Erdgeschoss, das heute zu einem edlen Gottesdienstraum umgestaltet ist, war die Werkstatt der Familie mit sieben Webst\u00fchlen.<\/p>\n<p>Im ersten Stock ist das Zimmer, in dem Antonio geboren ist. Der Raum bewahrt einige urspr\u00fcngliche Elemente und verbindet sie mit einigen neuen, nachdem er zu einem Andachtsraum umgestaltet wurde, der f\u00fcr Sammlung und Gebet passt. Eine Wiege, die in die Mitte des Gebetsraums gestellt ist, l\u00e4dt zum Schweigen und zum Nachdenken \u00fcber Antonio Claret ein.<\/p>\n<p>Einige Zeichnungen mit der entsprechenden Beschriftung \u2013 die sich von der Autobiographie des Heiligen inspirieren l\u00e4sst \u2013 lassen die Atmosph\u00e4re lebendig werden, in der seine Kindheit verlief. Jener Ort war zweifellos Zeuge dessen, was der Heilige im Alter von f\u00fcnf Jahren erlebte, als ihn, da er wach im Bett lag, Gedanken an die Ewigkeit der Strafen \u00fcberkamen, die auf die S\u00fcnder warteten. \u00dcber die Ma\u00dfen beeindruckte ihn dieses immer, immer, immer, das auf die endlose Dauer der ewigen Verdammnis anspielt und dass er in seinen zarten Jahren entweder bei einem Prediger oder beim Vorlesen aus einem frommen Buch geh\u00f6rt hatte. Dieser Gedanke und sein mitleidvolles Wesen machten ihn schon von Kind an bereit, sich k\u00fcnftig unerm\u00fcdlich f\u00fcr das Heil der Seelen einzusetzen.<\/p>\n<p>Die Atmosph\u00e4re des Heims, in dem die Jahre seiner Kindheit und Jugend verliefen, war sehr religi\u00f6s. Von seinen Eltern bietet er uns folgende Momentaufnahme: Sie waren \u201everheiratet, geachtet, gottesf\u00fcrchtig, und sie verehrten die heilige Eucharistie und die heilige Maria sehr.\u201c In jenem Heim praktizierte man treu die traditionellen Andachtsformen des christlichen Lebens, ging h\u00e4ufig zu den Sakramenten, las fromme B\u00fccher, unterhielt sich nach dem Essen gen\u00fcsslich und erbaulich, bevor man ins Bett ging \u2026 In diesem Umfeld \u00fcberrascht es nicht, dass die guten Sitten in Antonio Wurzel fassten und bei ihm bald die Neigung zur Fr\u00f6mmigkeit aufkam.<\/p>\n<p>Antonio empfing von Gott einen guten Charakter und war beispielhaft in der Erf\u00fcllung seiner Pflichten als Sohn und danach in seinem Flei\u00df und Interesse als Sch\u00fcler. In seiner Autobiographie sch\u00e4tzt er die gegenseitige Erg\u00e4nzung in der Ausbildung zwischen dem Lehrer und seinen Eltern.<\/p>\n<p>Wenn wir heute an den Tag seiner Geburt, an seinen Geburtstag also, denken, begl\u00fcckw\u00fcnschen wir uns dazu, dass wir Erben seines Geistes sind. Wir danken Gott vielmals f\u00fcr das Geschenk seines Lebens zum Wohl der ganzen Kirche. Und wir machen uns die Bitte zu eigen, die er in Demut und Dankbarkeit niederschrieb, als er jene fr\u00fchen Lebensjahre in Erinnerung rief:<\/p>\n<p>\u201eMein Gott, wie gut bist du zu mir gewesen \u2026 Erst sehr sp\u00e4t habe ich erkannt, wie viele und wie gro\u00dfe Gnadengaben du in mich hineingelegt hast. Ich war ein schlechter Diener, denn ich habe mit dem Talent, das du mir anvertraut hattest, nicht so gewirtschaftet, wie es meine Pflicht gewesen w\u00e4re. Aber ich gebe dir mein Wort, Herr, ich werde jetzt arbeiten. Hab ein wenig Geduld mit mir. Entziehe mir das Talent nicht, k\u00fcnftig will ich damit wirtschaften. Gib mir deine heilige Gnade und deine g\u00f6ttliche Liebe, und ich gebe dir mein Wort, ich werde arbeiten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum wir des Geburtstags unseres Gr\u00fcnders gedenken Gott muss man immer danken. F\u00fcr alles. 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