{"id":28593,"date":"2018-09-06T11:31:28","date_gmt":"2018-09-06T09:31:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fecha-26-de-dezember-hl-stephanus-erzmartyrer\/"},"modified":"2018-09-06T11:31:28","modified_gmt":"2018-09-06T09:31:28","slug":"fecha-26-de-dezember-hl-stephanus-erzmartyrer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ephemeride\/fecha-26-de-dezember-hl-stephanus-erzmartyrer\/","title":{"rendered":"Fecha: 26 de Dezember &#8211; Hl. Stephanus, Erzmartyrer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Stephanus ist ein Judenchrist mit hellenistischem Hintergrund. Sein Name ist wie die Namen aller sieben Diakone, von denen im 6. Kapitel der Apostelgeschichte die Rede ist, griechisch und bedeutet \u201eKranz\u201c oder \u201eKrone\u201c. Gott ehrt seinen Namen, indem er sein Leben mit dem Martyrium kr\u00f6nt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.claret.org\/sites\/default\/files\/imagenes\/espiritualidad\/calendario\/74-c-san_esteban.jpg?resize=232%2C311\" width=\"232\" height=\"311\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man nennt ihn <em>Erzmartyrer<\/em>, weil er die Ehre hatte, der erste Martyrer zu sein, der sein Blut vergoss, weil er seinen Glauben an Jesus Christus verk\u00fcndete. Von seiner Bekehrung zum Christentum wissen wir \u00fcberhaupt nichts. Die Heilige Schrift nimmt zum ersten Man in der Apostelgeschichte auf ihn Bezug. Sie erz\u00e4hlt, in Jerusalem sei es zu einem Protest der hellenistischen Witwen gekommen. Die Witwen sagten, bei der Verteilung der t\u00e4glichen Hilfe ziehe man diejenigen, die aus Israel stammten, den Armen aus dem Ausland vor. Als die Gemeinde wuchs, trugen die Apostel, um ihre Predigtarbeit nicht zu vernachl\u00e4ssigen, den Dienst an den Armen sieben Dienern der N\u00e4chstenliebe auf, den Diakonen. Diese wurden durch Volksbeschluss gew\u00e4hlt, weil sie M\u00e4nner mit guter F\u00fchrung, erf\u00fcllt vom Heiligen Geist und von anerkannter Klugheit waren. Unter den Erw\u00e4hlten wurde auch Stephanus ernannt. Neben seiner T\u00e4tigkeit als Verwalter der gemeinsamen G\u00fcter verzichtete er nicht darauf, die Gute Nachricht zu verk\u00fcnden. Das Wort des Herrn breitete sich aus, und die Zahl der J\u00fcnger nahm in Jerusalem au\u00dferordentlich zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nDie Umst\u00e4nde des Martyriums zeigen an, dass die Steinigung des heiligen Stephanus kein willk\u00fcrlicher Gewaltakt der Menge war, sondern vielmehr die Vollstreckung eines Urteils.<\/p>\n<p>Das Fest des heiligen Stephanus wurde immer unmittelbar nach Weihnachten gefeiert, damit er als Erzmartyrer m\u00f6glichst nahe bei der Geburt des Sohnes Gottes ist. In fr\u00fcherer Zeit wurde ein zweites Fest des heiligen Stephanus am 3. August gefeiert, um der Auffindung seiner Reliquien zu gedenken, doch durch ein Motu Propio Papst Johannes\u2019 XXIII. vom 25. Juli 1960 wurde dieses zweite Fest aus dem r\u00f6mischen Kalender gestrichen.<\/p>\n<p><strong>Erw\u00e4gungen Clarets<\/strong><\/p>\n<p>Der heilige Stephanus ist der Patron von Sallent. In der Pfarrkirche von Sallent hatte er eine 1419 erbaute Seitenkapelle. Claret erz\u00e4hlt uns, die erste Predigt, die er nach seiner Priesterweihe gehalten habe, sei die Festpredigt zum heiligen Patron der Ortschaft gewesen. Allem Anschein nach wurde dort das Fest des heiligen Stephanus am 13. September 1835 gefeiert.<\/p>\n<p>Claret erw\u00e4hnt den heiligen Stephanus, als er in der Autobiographie seine Erfahrung vom Sieg \u00fcber die Versuchung gegen die Keuschheit erz\u00e4hlt. In einem anderen autobiographischen Dokument erz\u00e4hlt er diese Vision in der dritten Person und deutet die N\u00e4he des heiligen Stephanus mit folgenden Worten: Er \u201esah er eine Gruppe von Heiligen, seine Patrone. Ihre Haltung zeigte, dass sie f\u00fcr ihn beteten. Am n\u00e4chsten bei ihm war der heilige Stephanus, der die Dalmatik eines Diakons trug. Da dieser Heilige der Patron des Heimatortes des Studenten war, glaubte er, dass er aus diesem Grund bei dem Kampf dabei gewesen war. Doch als der Student Jahre sp\u00e4ter zum Diakon geweiht wurde, lie\u00df ihn der Herr bei der Weihehandlung erkennen, warum der heilige Stephanus ihm so nahe gestanden war, und zwar als der Bischof jene Worte des Apostels sprach: \u201aWir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu k\u00e4mpfen, sondern gegen die F\u00fcrsten und Gewalten\u2026\u2018\u201c<\/p>\n<p>Bei seiner Weihe zum Diakon im Jahr 1834 verstand Claret jene N\u00e4he des heiligen Stephanus nicht nur als Patron, sondern als Identifikationsmodell der Berufung, das ihm seinen k\u00fcnftigen Autrag zum Sieg \u00fcber die M\u00e4chte des B\u00f6sen zeigte. Mehr noch, der heilige Stephanus sagte ihm, sein Kampf werde nicht nur gegen Fleisch und Blut sein, sondern gegen das B\u00f6se, das verschwommen und verworren ist. In dieser Deutung sieht Claret als Apostel nicht nur die Anwesenheit der Feinde des Reiches Gottes, sondern auch die Strategie zu ihrer \u00dcberwindung.<\/p>\n<p>Dieses Bewusstsein, ein siegreicher Apostel zu sein, vernebelt Claret nicht die Sicht. Und, ebenfalls den heiligen Stephanus in Erinnerung rufend, macht er das Schicksal aus, das ihn als Nachfolger der Apostel treffen kann. In seinem Brief an den Missionar Theophilus stellt P. Claret fest: \u201eGlaube nicht, geliebtester Theophilus, dass die Verfolgungen mit Jesus ein Ende hatten, wie die Sinnbilder des alten Gesetzes ein Einde hatten; die Gegner holen weiterhin zum Schlag aus, und Widerspruch und Verfolgung werden weitergehen. So sehen wir es beim heiligen Stephanus, den sie zur Stadt hinaustrieben und steinigten. An jenem Tag brach eine schwere Verfolgung \u00fcber die Kirche in Jerusalem herein, sagt die Heilige Schrift.\u201c<\/p>\n<p>Die Art, wie Claret die Verfolgung versteht, die er am eigenen Leib erf\u00e4hrt, ist vom Evangelium gepr\u00e4gt und apostolisch: \u201eMich regt es auch sehr an, wenn ich lese, was die Apostel getan und gelitten haben. [\u2026] Mit welchem Eifer predigten sie, ohne Angst und ohne menschliche R\u00fccksichten, da sie bedachten, dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen. [\u2026] Wenn man sie auspeitschte, lie\u00dfen sie sich dadurch nicht einsch\u00fcchtern und vom Predigen abhalten, im Gegenteil: Sie priesen sich gl\u00fccklich, weil sie f\u00fcr Jesus Christus hatten leiden d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p>Als Diakone (Diener) des Wortes, haben wir, die berufen sind, Apostel im Stil von Claret zu sein, \u201ekeine Angst auf dem Weg, weil Gott mit uns geht. Er hat uns erw\u00e4hlt und begleitet uns. Sein Stock und sein Stab lenken unser Unterwegssein und geben ihm Sicherheit, wenn es darum geht, voranzukommen. [\u2026] Maria und das Kreuz dienen uns als Wegweiser. Maria ist der Leitstern der Verk\u00fcndigung des Evangeliums. Der rhythmische Schlag des Stockes (des Kreuzes) verhindert, dass wir die wesentlichen Werte des Geheimnisses der Erl\u00f6sung vergessen. Im Blick auf Maria und das Kreuz erneuern wir die Nachfolge Jesu, bauen wir unsere Br\u00fcderlichkeit wieder auf und finden wir Kraft, ums den Gefahren, den Schwierigkeiten, den Verfolgungen, dem Martyrium und dem Tod in der Ausf\u00fchrung des uns in der Kirche anvertrauten Auftrags zu stellen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stephanus ist ein Judenchrist mit hellenistischem Hintergrund. Sein Name ist wie die Namen aller sieben Diakone, von denen im 6. Kapitel der Apostelgeschichte die Rede ist, griechisch und bedeutet \u201eKranz\u201c oder \u201eKrone\u201c. 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