{"id":103767,"date":"2021-08-27T08:46:13","date_gmt":"2021-08-27T06:46:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/ebendiges-gedaechtnis-der-grossen-gnade-26-august-2021\/"},"modified":"2021-08-27T14:31:39","modified_gmt":"2021-08-27T12:31:39","slug":"ebendiges-gedaechtnis-der-grossen-gnade-26-august-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/ebendiges-gedaechtnis-der-grossen-gnade-26-august-2021\/","title":{"rendered":"Lebendiges Ged\u00e4chtnis der \u201egro\u00dfen Gnade\u201c (26. August 2021)"},"content":{"rendered":"<p><b>Nemi (Italien), 26. August 2021.<\/b> Es gibt viel zu gewinnen, wenn wir gestatten, dass der Raum des Lebens seine Geheimnisse enth\u00fcllt, die sich oft dem Blick entziehen. Gerade heute gedenken wir des 160. Jahrestags eines der Geheimnisse, die unser Pater Stifter erlebte, der \u201egro\u00dfen Gnade\u201c, der Erfahrung, die ihm der Herr am Abend seines irdischen Lebens schenkte als H\u00f6hepunkt seines langen und tiefen Erlebens der Eucharistie.<\/p>\n<p>Und so begannen wir den Tag in Dankbarkeit f\u00fcr so viele Geschenke: den Heimgang eines Mitbruders von uns, der der Kongregation so viel diente, P. Rafael Maria Serra Bover CMF (St. Pauls-Provinz), vor allem wegen seiner T\u00e4tigkeit als Postulator der Seligsprechung unserer Martyrer; f\u00fcr das Geschenk des Lebens, dass er unserem Mitbruder P. Juan Carlos Bartra CMF (Provinzial von Peru\/Bolivien) schenkt; das Gl\u00fcck unserer polnischen Mitbr\u00fcder, die heute die Muttergottes von Tschenstochau feiern, und schlie\u00dflich f\u00fcr das Geschenk, dass wir die erste Etappe unseres Kapitelswegs abschlie\u00dfen k\u00f6nnen, dieses Entdecken, das uns hilft, die von Jesus begleiteten Wander in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>Bereits im Kapitelsaal, haben wir unsere Mitbr\u00fcder aus Indien willkommen gehei\u00dfen, die sich in der vorgeschriebenen Quarant\u00e4ne befanden. Am Vorstandstisch sa\u00dfen der Vorsitzende des Kapitels P. Mathew Vattamattam CMF, sein Stellvertreter P. Gonzalo Fern\u00e1ndez CMF und der Sekret\u00e4r P. Joseba Kamiruaga CMF und stellten uns verschiedene Aspekte der Leitung in diesen sechs Jahren vor, n\u00e4mlich: die Reorganisation in der Kongregation, die Ausbildung f\u00fcr die universale Mission, die Interkulturalit\u00e4t in der Kongregation und die von den Vorbereitungskommissionen entwickelten Themen wie die interkongregationelle Mission in Madagaskar oder die interprovinziellen Missionen unter anderem.<\/p>\n<p>Im zweiten Teil des Vormittags beantwortete die Generalleitung die Fragen, die die Kapitelsversammlung f\u00fcr angebracht hielt, nachdem sie die Auswertungsphase des Kapitels erlebt hat. Au\u00dferdem teilte jedes Mitglied der Generalleitung einige seiner bedeutsamsten Erfahrungen in den letzten sechs Jahren mit. Darunter ragten heraus die Liebe zur Kongregation, die Vertiefung im Vertrauen und in der Verf\u00fcgbarkeit, um sich in die Hand Gottes zu geben, die Gelegenheit, die Mitbr\u00fcder an den Peripherien kennenzulernen und zu begleiten, der \u00dcbergang des Missionsverst\u00e4ndnisses von einem lokalen zu einem universalen, die Feststellung, dass unser Herr der Gott der Chancen ist, und dass man sich als verschieden und f\u00e4hig zur Teamarbeit erkennen kann. Au\u00dferdem unterstrichen sie, dass sie die Sch\u00f6nheit der Kongregation betrachten konnten und gelernt haben, den Werken nicht so viel Bedeutung beizumessen wie die Personen.<\/p>\n<p>Als er sein Leben als Generaloberer Revue passieren lie\u00df, wies P. Mathew Vattamattam darauf hin, dass<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>\u201eder Dienst an der Kongregation mir erlaubte, mich als J\u00fcnger des Heiligen Geistes zu f\u00fchlen. Leiden und Liebe gehen Hand in Hand. Unser Leid ist wenig, wenn wir das Leid unserer Mitbr\u00fcder in schmerzlichen Situationen sehen und so lernen, unsere Kongregation mehr zu lieben. Ohne in der Liebe des Herrn verwurzelt zu sein, k\u00f6nnen wir keine Entscheidungen finden und unsere Mitbr\u00fcder nicht begleiten. Das Sch\u00f6ne an unserer Mission ist es, das Leben f\u00fcr unsere Br\u00fcder und Schwestern an den Peripherien hinzugeben.\u201c<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die letzten Momente des Vormittags befassten wir uns damit, eine Zusammenfassung und Revision dessen vorzunehmen, was wir in der ersten Etappe, die nun endete, erlebt hatten, und verwiesen auf das besonders Herausragende an der synodalen, narrativen und wertsch\u00e4tzenden Methode.<\/p>\n<p>Der erste Teil des Nachmittags war von Treffen in Beschlag genommen, die aus offensichtlichen Gr\u00fcnden nur virtuell sein konnten, zwischen Br\u00fcdern und Schwestern der verschiedenen Zweige der claretinischen Familie. Aus verschiedenen Breiten traten wir in Verbindung, um uns auszutauschen und die Sehnsucht nach gemeinsamen Wegen zu sp\u00fcren, die noch zu gehen sind.<\/p>\n<p>Zu diesem Treffen kamen Mar\u00eda del Mar \u00c1lvarez (Generaldirektorin der Filiatio Cordimariana), Sr. Priscila Latella und Sr. Cristina Ruberte (Generalr\u00e4tinnen der Schwestern von der unbefleckten Maria \u2013 Claretiner-Missonarinnen), Miguel \u00c1nge\u00f6l Sosa (Generalsekret\u00e4r der Laien-Claretiner), Sr. Ana Du\u00f6cinea Ribero und Sr. Maria Fatima Naves (Generaloberin bzw. Generalr\u00e4tin der Missionarinnen vom heiligen Antonius Maria Claret), Mar\u00eda Gracia Barquero (Generaloberin der Missionarinnen von der claretinischen Institution), Sr. Mar\u00eda Cipri\u00e1n, Dania Alejandra Vel\u00e1zquez und Carmen Mar\u00ednez (Generaloberin bzw. Generalr\u00e4tinnen der Herz-Marien-Missionarinnen) und Sr. Natividad (Generaloberin der Missionarinnen und der unbefleckten Empf\u00e4ngnis). Alle haben uns Anst\u00f6\u00dfe gegeben, weiterhin wagemutig zu sein, um wagemutig zu lieben, uns insbesondere um die Armen zu k\u00fcmmern, das Gewissen der B\u00fcrger in Bezug auf gesellschaftliche Freundschaft und politische Verantwortung zu bilden, als Familie von dem Geschenk zu tr\u00e4umen, das uns zugekommen ist, Same der Hoffnung in einer hoffnungslosen Welt zu sein, indem wir die Verk\u00fcnder vervielfachen, die das Evangelium weitergeben, und das Reich Gottes aufzubauen, indem wir die ungerechten Strukturen umgestalten und mit dem Mut zur Umkehr anprangern, ohne unserer eigenen Verantwortung auszuweichen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich beschlossen wir den Tag mit der Eucharistiefeier, die von unseren Mitbr\u00fcdern aus der Provinz Brasilien gestaltet wurde und bei der Bischof Luis \u00c1ngel de las Heras Berzal CMF von Le\u00f3n (Spanien) Hauptzelebrant war, der uns einlud,<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201ealso die \u201aMission\u2018 mit der ganzen Kirche neu zu schaffen, dem Volk Gottes auf dem Weg, das sich immer mehr dem Reich Gottes und seiner Samariter-Gerechtigkeit ann\u00e4hern und sich ohne Ruhe von den Tyranneien der Spaltung, der Unterdr\u00fcckung, des Schattens und des Todes entfernen muss.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[envira-gallery id=&#8220;103703&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nemi (Italien), 26. 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