{"id":31579,"date":"2018-10-08T10:25:56","date_gmt":"2018-10-08T08:25:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/fluthilfe-und-wiederaufbau-provinz-bangalore\/"},"modified":"2018-10-10T14:17:22","modified_gmt":"2018-10-10T12:17:22","slug":"fluthilfe-und-wiederaufbau-provinz-bangalore","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/fluthilfe-und-wiederaufbau-provinz-bangalore\/","title":{"rendered":"Fluthilfe und Wiederaufbau (Provinz Bangalore)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bangalore, Indien.<\/strong> Der ganz im S\u00fcden von Indien gelegene kleine Bundesstaat Kerala erlebte seine erste gr\u00f6\u00dfere Katastrophe, als im August 2018 12 von seinen 14 Bezirken \u00fcberflutet wurden. \u00dcber 400 Tote, 1,4 Millionen Menschen ohne Haus und ein Verlust von 200 Millionen Rupees erforderten ein Eingreifen von allen Seiten, um mit der Situation fertig zu werden.<\/p>\n<p>Project Vision, der Sozialdienst der Provinz Bangalore f\u00fcr die Blinden, setzte sich sofort in Bewegung und startete eine Aktion namens \u201eBangalore Cares for Kerala\u201c, indem er mehrere Ordensleute, gesellschaftliche und wirtschaftliche Gruppen mit engagierten Menschen zusammenbrachte.<\/p>\n<p>Sein Personal unter der F\u00fchrung von Sibu George begab sich in den Bezirk Wayanad, die n\u00e4chstgelegene betroffene Gegend, und brachte Hilfsmaterial mit. Zw\u00f6lf Lastwagenladungen im Wert von 6 Millionen Rupees wurden verteilt. Die Notpakete f\u00fcr jede Familie enthielten zwanzig wichtige Gegenst\u00e4nde, damit sie die schwierigen Tage \u00fcberleben konnten. Die Kirch St. Sebastian in Edappetty wurde das Operationszentrum, wo auch der Pfarrer und die Gl\u00e4ubigen eine wichtige Rolle spielten.<\/p>\n<p>Die erste Aktion erfolgte f\u00fcr die Claretinerpfarrei Vythiri, die von den \u00dcberschwemmungen betroffen war. Jede Familie in der Pfarrei erhielt ein Notpaket.<\/p>\n<p>Sie stellten fest, dass provisorische Unterk\u00fcnfte das Hauptproblem waren, da in dem Bezirk \u00fcber tausend Familien ihr Haus verloren hatten. Wir erstellten wieder ein Hausmodell, das  wir in Nepal f\u00fcr Erdbebenopfer gebaut hatten und von allen akzeptiert wurde. Wir bauten etwa 150 ovale Konstruktionen mit einer Gr\u00f6\u00dfe von etwa 4,5 \u00d7 3\u2009m aus Wellblech, die kosteng\u00fcnstig, wiederverwendbar und sofort erstellbar sind. Es sind die ersten provisorischen Unterk\u00fcnfte, die in Kerala nach den \u00dcberschwemmungen gebaut wurden.<\/p>\n<p>Jedes Haus kostetet etwa 20\u2009000 (240 Euro). Dazu erhielten wir Unterst\u00fctzung von Agenturen wie AIFO, Firmen wie Kolour Koncepts and Fidelity, sozialen Organisationen wie Ysmen International, Ordensleuten wie den Regionalkonferenz der Ordensleute von Karnataka, den Cluny-Schwestern, von malayalamsprechenden Einwohnern von Bangalore und von zahlreichen engagierten Personen. Die Provinz Bangalore steuerte 100 000 Rupees (1200 Euro) bei.<\/p>\n<p>Die ganze Aktion zum Aufbau der Unterk\u00fcnfte war eine Gemeinde\u00fcbung mit Freiwilligen und den Nutznie\u00dfern. Es waren Leute aus allen Schichten wie Cluny-Schwestern und Mitglieder der Vinzenzkonferenzen, die an der Katastrophe der Menschen teilnahmen. Neun Theologiestudenten der Claretiner verbrachten ihre einw\u00f6chigen Ferien in der Gemeinde und bauten zwanzig Unterk\u00fcnfte. Mit anderen arbeiten ist wirklich sch\u00f6n und m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das Konzept des Sozialtourismus brachte Leute aus Bangalore, um den Tourismus in der Gegend zu f\u00f6rdern und beim Bau der Unterk\u00fcnfte zu helfen. Die erste Gruppe von f\u00fcnfzig Touristen baute f\u00fcnfzig Unterk\u00fcnfte in drei Tagen. Ein zweites Programm ist sp\u00e4ter im Monat vorgesehen.<\/p>\n<p>Verschiedene Aktivit\u00e4ten zur Verbesserung der Bildung der Sch\u00fcler, zum Bau von dauerhaften H\u00e4usern und zur Schaffung von Erwerbsm\u00f6glichkeiten sind bereits in die Wege geleitet. Es ist noch ein weiter Weg, vorausgesetzt, sie k\u00f6nnen weitere Mittel einwerben.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEs ist eine gro\u00dfartige Erfahrung als Claretiner, die F\u00fchrung zu \u00fcbernehmen und Personal und Mittel zu mobilisieren, um eine Katastrophe angzugehen \u2013 wie es beim letzten Kapitel als Priorit\u00e4t festgelegt wurde\u201c, <\/em>sagte P. George Kannanthanam CMF<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[envira-gallery id=&#8220;31382&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bangalore, Indien. 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