{"id":52888,"date":"2012-06-15T15:35:32","date_gmt":"2012-06-15T13:35:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/die-welt-zu-hause-fotoausstellung\/"},"modified":"2012-06-15T15:35:32","modified_gmt":"2012-06-15T13:35:32","slug":"die-welt-zu-hause-fotoausstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/die-welt-zu-hause-fotoausstellung\/","title":{"rendered":"\u201eDie Welt zu Hause\u201c. Fotoausstellung"},"content":{"rendered":"<p><b>Lecco, Italien<\/b>. Vom 14. bis 16. Juni pr\u00e4sentiert die \u201eCasa sul Pozzo\u201c (Brunnenhaus), das von den Claretinern von Italien geleitet wird, in seinen R\u00e4umen eine Fotoausstellung mit dem Titel \u201eDie Welt zu Hause\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ausstellung ist eine Initiative von \u201eMedia Pime\u201c und besteht aus drei\u00dfig gro\u00dfformatigen Fotografien, auf denen ebensoviele Familien portr\u00e4tiert sind, die nach Italien eingewandert sind und in der ber\u00fchmten via Gorizia der kleinen Ortschaft Baranzate im Umland von Mailand wohnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Fotograf Bruno Zanzottera von der Agentur \u201eParallelozero\u201c in Mailand hat die gro\u00dfe Vielfalt der menschlichen und gesellschaftlichen Situationen der Einwanderer mit einer einzigartigen und bedeutsamen Perspektive portr\u00e4tiert: mit der Perspektive des famili\u00e4ren Kontexts.<\/p>\n<p>Die Fotografien, die mit Unterst\u00fctzung der \u00f6rtlichen Pfarrei und der Genossenschaft \u201eDike\u201c realisiert wurden, \u00f6ffnen die Perspektive, so das man sich Italien und Europa in einer nicht allzu fernen Zukunft vorstellen kann. In dieser Ortschaft Baranzate mit einer Bev\u00f6lkerung um elftausend Einwohner sind etwa dreitausend (26,5 %) Einwanderer: ein Drittel aus Osteuropa (Rum\u00e4nen, Moldawier, Albaner), ein Drittel Afrikaner (vor allem aus Senegal und dem Magreb) und ein Drittel Asien (vor allem Chinesen und Philippinen). Auch viele Lateinamerikaner befinden sich dort.<\/p>\n<p>Baranzate ist der Ort mit dem h\u00f6chsten Einwandereranteil in Italien. In einer Strasse (via Gorizia) leben 72 verschiedene Nationalit\u00e4ten zusammen, und jedes zweite Kind hat ausl\u00e4ndische Eltern.<\/p>\n<p>Doch auch wenn weder Probleme noch Vorurteile ausgeschlossen sind, ist die via Gorizia kein Ghetto, und die Anwesenheit der Einwanderer hat ein immer vertrauteres Ausma\u00df angenommen: Eltern und Kinder, die h\u00e4ufig in der Arbeit, in der Schule, in den Diensten usw. die gleichen Probleme erleben wie die italienischen Familien.<\/p>\n<p>Gerade diese Familien sind die Hauptdarsteller der Ausstellung, und aus ihrem famili\u00e4ren Kontext erz\u00e4hlen die Orte ihres Alltagslebens in den Wohnungen, wo sie, umgeben von ihren Kindern, die Gegenst\u00e4nde zeigen, die an ihre Herkunftsorte erinnern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lecco, Italien. Vom 14. bis 16. 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