{"id":59033,"date":"2009-08-24T19:33:46","date_gmt":"2009-08-24T17:33:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/grus-an-die-kongregation\/"},"modified":"2009-08-24T19:33:46","modified_gmt":"2009-08-24T17:33:46","slug":"grus-an-die-kongregation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/grus-an-die-kongregation\/","title":{"rendered":"Gru\u00df an die Kongregation"},"content":{"rendered":"<p><strong>Roma<\/strong><br \/>\nLiebe Mitbr\u00fcder, das Generalkapitel hat mich gebeten, den Dienst der Animation des Lebens der Kongregation als Generaloberer f\u00fcr die n\u00e4chsten sechs Jahre weiterzuf\u00fchren. Ich bin aufrichtig dankbar f\u00fcr das Vertrauen, das mir die Kapitelsmitglieder gezeigt haben, und ich hoffe, dass sie und ihr alle mich w\u00e4hrend dieser sechsj\u00e4hrigen Amtszeit mit euren Gebeten, eurer br\u00fcderlichen Liebe und eurem Verst\u00e4ndnis begleiten werdet, wie ihr es die vergangenen sechs Jahre \u00fcber getan habt.<\/p>\n<p>Die meisten von euch kennen mich gut. Ihr wisst, was ich euch bieten kann, und ihr habt auch meine vielen Grenzen gesehen. Ich wiederhole, was ich vor sechs Jahren gesagt habe, als ich mit dieser Verantwortlichkeit zum ersten Mal betraut wurde: Ihr k\u00f6nnt in den kommenden Jahren mit meiner Zeit, meiner Energie und allem, was ich von mir geben kann, rechnen. Ich f\u00fchle eure Gegenwart und habe eure Zuneigung und Liebe zur Kongregation in den br\u00fcderlichen Umarmungen erfahren, die ich von den Kapitelsmitgliedern erhalten habe, die hier sind und euch alle vertreten.<\/p>\n<p>In der Feier zur Ablegung des Glaubensbekenntnisse habe ich die gleiche Lesung ausgew\u00e4hlt, die unser Beten am Beginn der letzten sechsj\u00e4hrigen Amtszeit leitete: Mt 18,1-5. Dieser Abschnitt des Matth\u00e4usevangeliums, der zu der Katechese \u00fcber die Gemeinde geh\u00f6rt, die uns Matth\u00e4us im Kapitel 18 bietet, bringt die Haltungen zum Ausdruck, die nach den Worten Jesu f\u00fcr Christen notwendig sind, um ihre Gemeinde wahrhaft zu einem Zeichen f\u00fcr das Reich Gottes zu machen. Als die J\u00fcnger miteinander stritten, wer unter ihnen der Wichtigste sei, machte Jesus eine sch\u00f6ne Geste. Er rief ein Kind und stellte es in die Mitte der Gruppe. Jesus begleitete seine Geste mit Worten, doch schon die Geste allein sprach deutlich genug. Die Gemeinde, die imstande ist, das Neue am Reich Gottes zum Ausdruck zu bringen, ist eine Gemeinde, in der die \u201eKleinen\u201c den Platz in der Mitte einnehmen. Sie f\u00fchlen sich willkommen, begleitet und geliebt. Ich tr\u00e4ume von einer Kongregation, die dieses Neue am Reich Gottes lebt und mit anderen zusammenarbeitet, um eine Gesellschaft zu schaffen, in der dieses Neue ebenfalls Wirklichkeit ist.<\/p>\n<p>Ich \u00fcbernehme die Leitung der Kongregation in Kontinuit\u00e4t zu dem, was in den letzten Jahren gelaufen ist. Ich habe von P. Gustavo Alonso und P. Aquilino Bocos ein kostbares Erbe empfangen. Es gab in diesen letzten sechsj\u00e4hrigen Amtszeiten eine Kontinuit\u00e4t in der Lehre und der Animation, die unserer Kongregation geholfen hat, auf einer prophetischen Linie zu wachsen, die ich fortsetzen m\u00f6chte. Gustavo und Aquilino: Ich spreche euch, und wir sprechen wieder unseren aufrichtigen Dank aus. Ich bitte euch, uns nahe zu bleiben, die wir die Leitung der Kongregation in den kommenden Jahren \u00fcbernehmen m\u00fcssen, und uns bei der Entscheidungsfindung f\u00fcr unsere Beschl\u00fcsse mit eurer Erfahrung und Weisheit zu helfen.<\/p>\n<p>Ich muss meinen aufrichtigen Dank an diejenigen aussprechen, die in der Leitung der Kongregation in den letzten sechs Jahren meine unmittelbarsten Partner gewesen sind: die Patres Rosendo (Generalvikar), Vicente, Domingo, Marcelo, Gonzalo, Mathew und Jos\u00e9-F\u00e9lix. Ich bin Zeuge f\u00fcr eure Liebe zur Kongregation und f\u00fcr euer gro\u00dfm\u00fctiges Engagement f\u00fcr eure Mitbr\u00fcder durch die Dienste, die euch aufgetragen wurden. Die positive Beurteilung eurer Arbeit, die wir in diesem Kapitel vorgenommen haben, st\u00fctzt diesen Ausdruck des Dankes. Danke euch allen. Meinen Dank m\u00f6chte ich auch ausdehnen auf das Personal im Generalat und auf alle h\u00f6heren Oberen. Mir ist ganz klar, dass man der Kongregation nur dann einen guten Dienst erweisen kann, wenn ein starker Sinn f\u00fcr die Mitverantwortung in der Leitung besteht.<\/p>\n<p>Das Kapitel muss seine Reflexion in den kommenden Wochen fortsetzen, um diejenigen Weisungen auszumachen, die unser Leben in den n\u00e4chsten sechs Jahren leiten sollen. Seien wir stark und gro\u00dfm\u00fctig in unserer Antwort auf den Anruf Gottes, den wir zu dieser Zeit wahrnehmen. Warum sollten wir Angst haben, wenn der Herr versprochen hat, in der Mitte derer zu sein, die sich in seinem Namen versammeln, und die Gabe seines Geistes denen zu senden, die gewillt sind, diesem Geist zu folgen? Sind wir die S\u00f6hne derer, die mit ihrem Leben und ihrem Wort die Gro\u00dftaten des Herrn verk\u00fcndete, der seinem Bund immer treu ist? Lassen wir uns von den Worten des Magnificats f\u00fchren, eines Liedes, in dem wir eine wunderbare Zusammenfassung der Merkmale einer prophetischen Spiritualit\u00e4t entdecken, die das Wort beherbergt, von ihm umgestaltet wird und \u00fcberzeugend und wagemutig die Botschaft vom Heil verk\u00fcndet. \u00dcberwinden wir jene \u00c4ngste, die aus unserer Unf\u00e4higkeit, ein schallendes und vertrauensvolles \u201eJa\u201c zu sagen, hervorgehen. Schauen wir auf den Gr\u00fcnder und seien wir wahrhaft \u201eClaretiner\u201c.<\/p>\n<p>Ich bin euch allen tief verbunden, den Bisch\u00f6fen, Priestern, st\u00e4ndigen Diakonen, Br\u00fcdern, Studenten und Claretinernovizen. Danke f\u00fcr eure Zuneigung und euer Gebet, die mich in den vorigen sechs Jahren begleitet haben. Ich bin dankbar f\u00fcr all eure Worte der Ermutigung und auch der Kritik sowie f\u00fcr die vielen Anregungen, die ich in dieser Zeit erhalten habe. Sie alle sind ein sch\u00f6nes Zeichen claretinischer Br\u00fcderlichkeit und haben mir geholfen, einen besseren Dienst zu leisten.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte auch meinen Dank an die Mitglieder der claretinischen Familie und an so viele Menschen zum Ausdruck bringen, die durch Freundschaft und Verbundenheit im missionarischen Wirken tief mit uns verbunden sind. St\u00e4rken wir diese Verbundenheit im Dienst unseres Auftrags zur Verk\u00fcndigung des Evangeliums.<\/p>\n<p>Wir sind S\u00f6hne des unbefleckten Herzens Mariens. Ihrer m\u00fctterlichen Liebe vertraue ich den Dienst an, der mir aufgetragen ist. M\u00f6ge uns alle die Person unseres heiligen Gr\u00fcnders inspirieren, m\u00f6gen wir ermutigt werden durch das Beispiel der Treue, das uns die Martyrer unserer Kongregation geben, an deren liturgischem Fest wir dieses Generalkapitel begonnen haben.<\/p>\n<p>Ich vertraue auf euer Gebet und verspreche euch meines.<br \/>\nRom, 24. August 2009<\/p>\n<p>Josep Maria Abella CMF<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roma Liebe Mitbr\u00fcder, das Generalkapitel hat mich gebeten, den Dienst der Animation des Lebens der Kongregation als Generaloberer f\u00fcr die n\u00e4chsten sechs Jahre weiterzuf\u00fchren. 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