{"id":71412,"date":"2020-01-16T05:52:41","date_gmt":"2020-01-16T04:52:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/15-januar-2020-treffen-der-generalleitung-mit-den-hoeheren-oberen\/"},"modified":"2020-01-16T05:52:41","modified_gmt":"2020-01-16T04:52:41","slug":"15-januar-2020-treffen-der-generalleitung-mit-den-hoeheren-oberen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/15-januar-2020-treffen-der-generalleitung-mit-den-hoeheren-oberen\/","title":{"rendered":"15. Januar 2020: Treffen der Generalleitung mit den h\u00f6heren Oberen"},"content":{"rendered":"<p>Das Morgengebet wurde von den h\u00f6heren Organismen von ASCLA-Ost vorbereitet und gestaltet.<\/p>\n<p>Um 9 Uhr beginnt die Sitzung. Henry Omonisaye w\u00fcnscht allen einen gl\u00fccklichen und fruchtbaren Arbeitstag. Zu Beginn wird aus dem Evangelium die Stelle mit dem Gleichnis vom S\u00e4mann nach Markus 4,1\u20119 gelesen, und dann beten alle gemeinsam, ausgehend von den Nummern 46 und 48 von Zeugen<i> und Boten<\/i>. Henry Omonisaye ermuntert alle, sich die Arbeitssitzung des gestrigen Tages in Erinnerung zu rufen und den neuen Tag in diese Linie von Entscheidungsfindung und Reflexion einzuordnen. Es werden die Videos \u00fcber Leben und missionarisches Wirken der Delegationen Ostasien und Indonesien\/Ost-Timor vorgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Gonzalo Fern\u00e1ndez stellt das Ziel der Sitzung dieses Tages vor und l\u00e4dt alle ein, in die zuvor gebildeten sechs Gruppen \u2013 nicht nach Konferenzen \u2013 zu gehen, wobei auch die Mitglieder der Generalleitung teilnehmen. Er ruft kurz den bisher beschrittenen Weg in Erinnerung:<\/p>\n<ul>\n<li>Man hat einige Krankheiten festgestellt.<\/li>\n<li>Man hat die Anrufe aus der Welt und der Kirche geh\u00f6rt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Heute wird man den ganzen Tag am wichtigsten Punkt arbeiten: <i>die Samenk\u00f6rner des Lebens. <\/i>Gonzalo Fern\u00e1ndez beginnt mit einer methodologischen Erkl\u00e4rung. Die Entdeckung der Krankheiten ist grundlegend. Die Sprache Gottes f\u00fcr eine missionarische Kongregation wie unsere sind die Anrufe.<\/p>\n<p>Heute geht es darum einen weiteren Schritt zu gehen: herausfinden, welche positiven Samenk\u00f6rner Gott in den Boden der Kongregation und in jeden von uns gelegt hat. Das bedeutet, Gott die Ehre zu geben, der es immer gut macht. Gott, der uns zu diesem missionarischen Leben berufen hat, hat uns auch gegeben, was wir brauchen, um gute Missionare zu sein. Gonzalo ruft die Stelle Matth\u00e4us 13,24\u201130 in Erinnerung: das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut. Wenn man das Leben der Kongregation sieht, sieht man die guten Samenk\u00f6rner, und man sieht auch die schlechten Samenk\u00f6rner. Die gro\u00dfe Versuchung ist, das Unkraut m\u00f6glichst schnell auszurei\u00dfen. Jesus l\u00e4dt uns zu einer historischen Geduld ein. An uns ist des, den guten Samen zu pflegen. Purismus hat im Leben der Kirche oft zum gro\u00dfen Scheitern gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Gonzalo geht in der methodologischen Erkl\u00e4rung auf das ein, was gestern geleistet wurde, und auf das, was in der heutigen Sitzung geleistet werden soll und in der morgigen Sitzung. Bei diesem neuen Ansatz geht es darum, in die Zukunft zu blicken und dabei von dem auszugehen, was in der Kongregation gut funktioniert. Man muss es verstehen, das gute Human- und Kongregationskapital zu investieren. Morgen wird der zentrale Punkt der Traum Gottes sein und das, was die Kongregation tr\u00e4umt. Es geht als um einen qualitativen und narrativen (und nicht quantitativen) Fokus.<\/p>\n<p>Dieser Fokus erfordert einen Paradigmenwechsel: einen neuen geistlichen Metabolismus auf unseren kollektiven Weg. Es geht darum, wie man lernen soll, die vielen und guten Ressourcen, die die Kongregation hat, in Energie umzuwandeln. Es geht nicht so sehr darum, die Defizite zu entdecken, die wir haben. Dieser Weg, der uns angeboten wir, ist ein dankbarer und ehrender Gesang an das Leben. Es geht darum zu entdecken, welche Faktoren Leben hervorbringen und liefern. In dieser Form (<i>wertsch\u00e4tzende Untersuchung<\/i>) geht es darum, das zu entdecken, was das Leben enth\u00e4lt, und das, was das Leben in unserer Kongregation st\u00e4rkt. Es geht sogar um einen Wandel in Sprache und Wortschatz: Mit der Sprache schaffen wir Wirklichkeit.<\/p>\n<p align=\"left\">Gonzalo Fern\u00e1ndez legt die <b>erste \u00dcbung<\/b> dar. Es geht darum, dass jeder einzelne \u00fcberlegt und ein kleines W\u00f6rterbuch verfasst, in dem er schreibt, welche Ausdr\u00fccke oder W\u00f6rter wir in der Aus\u00fcbung der Animation und Leitung als h\u00f6here Obere h\u00e4ufiger benutzen.<\/p>\n<p>Nach der \u00dcbung l\u00e4dt uns Gonzalo ein, uns der Interaktion der folgenden drei Elemente bewusst zu werden: die pers\u00f6nlichen St\u00e4rken \u2013 die St\u00e4rkung der Hausgemeinschaften \u2013 die St\u00e4rkung der Institutionen.<\/p>\n<p>Dieser Fokus ist ein Umgestaltungsprozess und ein Weg, der den Wandel f\u00f6rdert, der die St\u00e4rken mehrt, bis sie zu Gewohnheiten werden, der Wachstum f\u00f6rdert, Begeisterung und Motivation hervorbringt. Seine wesentlichen Verben sind: wertsch\u00e4tzen, nachforschen, in Dialog treten. Gonzalo geht auf jedes von den Verben mit einigen Beispielen und Bildern ein:<\/p>\n<ul>\n<li>Wertsch\u00e4tzen: die F\u00e4higkeit, das Beste an den einzelnen und dem Umfeld zu werten; die St\u00e4rken der Vergangenheit und der Gegenwart festzustellen; die Dinge wahrzunehmen, die den lebendigen Systemen, den Wert einer Sache zu mehren; anzunehmen, zu achten, zu best\u00e4tigen und wertzusch\u00e4tzen. Habe ich diese Gabe als h\u00f6herer Oberer?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gonzalo legt eine <b>zweite \u00dcbung<\/b> dar, die von den einzelnen gemacht werden soll: Wenn du die Kongregation siehst (und nicht nur deinen h\u00f6heren Organismus), gib drei Dinge an, die du in der Kongregation besonders positiv einsch\u00e4tzt.<\/p>\n<ul>\n<li>Nachforschen: die F\u00e4higkeit, zu erkunden und zu entdecken; sich auf unbekanntes Gel\u00e4nde zu begeben; \u00fcber das hinauszugehen, was wir wissen und kontrollieren, \u00fcber unsere Routinen, unsere Gewohnheiten; und das beinhaltet die F\u00e4higkeit, Fragen zu formulieren, die neue M\u00f6glichkeiten suchen (die nicht Fragen aus blo\u00dfer Neugier sind) und die dazu zwingen, die Dinge aus anderen Perspektiven neu zu denken; die F\u00e4higkeit, zu ermitteln, zu forschen und zu studieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gonzalo legt eine<b> dritte \u00dcbung<\/b> dar, die von den einzelnen gemacht werden soll: Formuliere die drei Fragen, die du den Mitbr\u00fcdern in deinem Organismus stellen w\u00fcrdest mit dem Ziel, das Leben deines h\u00f6heren Organismus zu verbessern.<\/p>\n<ul>\n<li>In Dialog treten: die F\u00e4higkeit, anderen Menschen mitzuteilen, was wir denken, f\u00fchlen und wahrnehmen; der Austausch \u00fcber pers\u00f6nliche und kollektive Ansichten; die Mitteilung von Einsicht und Weisheit (die F\u00e4higkeit, das zu leben, was wir im Laufe der Zeit erworben haben); die F\u00e4higkeit zuzuh\u00f6ren; die F\u00e4higkeit, die anderen zu erkennen und uns von den anderen erkennen zu lassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gonzalo lebt eine<b> vierte \u00dcbung<\/b> dar: sich mit den Mitgliedern der jeweiligen Gruppe \u00fcber die Antworten austauschen, die man in den \u00dcbungen 1 bis 3 gegeben hat.<\/p>\n<p>Nach dem Ende der \u00dcbung geht Gonzalo ganz schnell die vier Kompetenzen der wertsch\u00e4tzenden Nachforschung durch, die man dabei im Kopf haben sollte:<\/p>\n<ul>\n<li>eine bejahende F\u00e4higkeit entwickeln (das ist eine geistliche und psychologische Aufgabe)<\/li>\n<li>eine ausweitende F\u00e4higkeit entwickeln (die Fragen stellt, die den Horizont auf andere Perspektiven weitet)<\/li>\n<li>eine generative F\u00e4higkeit entwickeln (die sich an die Erfahrung und Menschen ann\u00e4hert, die Leben hervorbringen)<\/li>\n<li>die F\u00e4higkeit zur Zusammenarbeit entwickeln (die alle oder so viele wie m\u00f6glich einbezieht, auch die Menschen, die vielleicht problematisch sind<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um 10.40 Uhr macht man Pause.<\/p>\n<p>Die Sitzung wird um 11.15 Uhr wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>Wir befinden uns an dem Zeitpunkt, die <i>\u201eSamenk\u00f6rner des Lebens in unserer Kongregation\u201c<\/i> zu entdecken. Gonzalo Fern\u00e1ndez f\u00fchrt ein Video vor (<a href=\"about:blank\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IsF53JpBMlk<\/a>) und ausgehend davon beginnt eine Zeit der Gruppenarbeit, um gemeinsam eine<b> f\u00fcnfte \u00dcbung<\/b> zu machen:<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Dinge sind dir in dem Video aufgefallen?<\/li>\n<li>In welchem Sinn kann dieses Video den Weg der Vorbereitung des Generalkapitels erhellen und bereichern?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gonzalo geht noch etwas weiter auf das Gleichnis ein und hilft, die Kraft von Bildern und Gleichnissen bewusst zu machen. Es werden einige Aspekte festgehalten, die die Vorbereitung des Generalkapitels bereichern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gonzalo lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass das Konzert im Video ein Open-Air-Konzert war (nicht in einem Konzertsaal), und fragt nach der M\u00f6glichkeit, einige Momente des Generalkapitels (einen oder zwei Tage) f\u00fcr die claretinische Familie, f\u00fcr Ordensschwestern, Laien, andere Menschen usw. zu \u00f6ffnen, um andere Stimmen h\u00f6ren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gonzalo fragt, ob wir nach und nach und w\u00e4hrend wir in diese Entscheidungsfindung weiter eintreten, langsam klar sehen, welche Art von Kapitel wir m\u00f6chten, ob wir eine andere Abhaltung des Generalkapitels in der Ferne sehen, ob wir uns vorstellen, welches Generalkapitel uns gefallen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Gonzalo hilft uns, in die erste systematische Phase einzutreten, die die Phase ist, Zeichen des Lebens zu entdecken, die wir in der Kongregation als ganzer vorfinden, in unseren h\u00f6heren Organismen, in den Hausgemeinschaften. Um eine wertsch\u00e4tzende Haltung zu schaffen, werden die Nummern 33 und 34 der Autobiographie gelesen.<\/p>\n<p>Innerhalb der Gruppen teilt man sich paarweise auf, um die <b>sechste \u00dcbung<\/b> zu beginnen und sich zehn Minuten (f\u00fcnf f\u00fcr jeden) \u00fcber die Frage auszutauschen:<i> Was <\/i><i>h\u00e4ttest du gern, das bei diesem Treffen der Generalleitung mit den h\u00f6heren Oberen geschehen soll?<\/i><\/p>\n<p>Um 12.10 Uhr und nach der vorigen \u00dcbung bleibt man einige Minuten in Stille, damit jeder einzelne das an diesem Vormittag Erlebte rekapitulieren uns sich die Frage stellen kann:<i> Was habe ich heute Vormittag gelernt, das mir helfen k\u00f6nnte, mein Leben als Claretinermissionar und als h\u00f6herer Oberer zu verbessern?<\/i><i> <\/i>Danach tauscht man sich kurz in den Gruppen \u00fcber die Antwort auf die Frage aus, und jede Gruppe wird eingeladen, ein Gebetsmotiv f\u00fcr die gemeinsamen Mariengebet zu erarbeiten.<\/p>\n<p>Um 12.20 Uhr erfolgt ein Moment um Maria, um die Arbeit der Vormittagssitzung zu rekapitulieren.<\/p>\n<p>Die Vormittagssitzung endet um 12.30 Uhr.<\/p>\n<p>Die Nachmittagssitzung beginnt um 15.30 Uhr.<\/p>\n<p>Henry Omonisaye begr\u00fc\u00dft die Teilnehmer und l\u00e4dt alle ein zum Gebet \u00fcber Eusebio Bofill, der im<i> Claretinerjahr<\/i> vorgestellt wird, und die Nummern 49 und 52 von<i> Zeugen und Boten.<\/i> Und es werden zwei neue Videos \u00fcber das Leben und missionarische Wirken der Deutschen Provinz und der Delegation Kolkata vorgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ezequiel Takaya informiert und stellt im Auftrag von Domingo Grill\u00eda das claretinische, zumeist pastorale Material des Claretinerverlags der St. Josefs-S\u00fcdprovinz vor.<\/p>\n<p>Verlesen wird die Botschaft der br\u00fcderlichen Verbundenheit von Bischof Leo Dalmao, der zuvor Generalkonsultor und Generalpr\u00e4fekt f\u00fcr die Ausbildung war und einige wichtige Elemente zur claretinischen Ausbildung in Erinnerung ruft.<\/p>\n<p>Gonzalo Fern\u00e1ndez ruft zu Beginn die Phasen der wertsch\u00e4tzenden Nachforschung in Erinnerung \u2013 entdecken, tr\u00e4umen (sich vorstellen), entwerfen (modellieren), sich engagieren \u2013 um alle Einzuladen, die Praxis dieser Phase des Entdeckens fortzusetzen und in neuen Paaren eine<b> siebte \u00dcbung<\/b> mit einem 20\u2011min\u00fctigen Gespr\u00e4ch anzugehen (zehn Minuten f\u00fcr jeden) \u00fcber folgende zwei Fragen:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Welche Geschichten \u00fcber wichtige Momente, welche Erfahrungen des claretinischen Lebens waren sehr bedeutsam f\u00fcr dich, haben dich begeistert? Erz\u00e4hle einen der denkw\u00fcrdigen Momente deiner claretinischen Erfahrung in der Kongregation im Laufe der Jahre.<\/em><\/li>\n<li><em>Welche Initiativen, glaubst du, haben in der Vergangenheit mehr Erfolgt gehabt, um den Claretiner-Missionaren bei der Vorbereitung der vorigen Generalkapitel zu helfen und sie einzubeziehen?<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach der \u00dcbung f\u00fchrt Gonzalo den folgenden Schritt ein \u2013die 20\u2011min\u00fctige <b>achte \u00dcbung <\/b>\u2013 \u00fcber unseren Weg. In jeder Gruppe soll jeder kurz (zwei bis drei Minuten) die Geschichte mitteilen, die er von dem Mitbruder geh\u00f6rt hat, die er interviewt hat, und die Gruppe spricht dar\u00fcber und w\u00e4hlt eine der geh\u00f6rten Geschichten aus (diejenige, die die Gruppe f\u00fcr besonders bedeutsam f\u00fcr das claretinische Leben h\u00e4lt), die der Gruppensekret\u00e4r dann dem Rest der Versammlung mitteilen wird.<\/p>\n<p>Gonzalo erkl\u00e4rt den Ablauf der letzten Sitzung des heutigen Tages und ermuntert die Gruppen, sich in der Gruppe \u00fcber die Antworten auf die zweite Frage auszutauschen \u2013<b> neunte \u00dcbung<\/b> <b>:<\/b> <em>Welche Initiativen, glaubst du, haben in der Vergangenheit mehr Erfolgt gehabt, um den Claretiner-Missionaren bei der Vorbereitung der vorigen Generalkapitel zu helfen und sie einzubeziehen?<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Um 17 Uhr folgt eine Pause.<\/p>\n<p>Die Sitzung wird um 17.30 Uhr wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>Gonzalo erkl\u00e4rt den Plan dieser Sitzung. Es geht darum in der<b> zehnten \u00dcbung<\/b> eine \u00dcbung in narrativer Theologie zu machen und den Gruppensekret\u00e4ren zuzuh\u00f6ren, die die Geschichten berichten, die von der eigenen Gruppe als besonders bedeutsam ausgew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n<p>Gonzalo l\u00e4dt nach dem Anh\u00f6ren der Geschichte zu einer Zeit der Stille ein. Die Evangelien sind insbesondere eine Sammlung von Geschichten: was mit den Menschen in ihrer Begegnung mit Jesus geschah. Die Atmosph\u00e4re ist anders, wenn wir die Geschichten erz\u00e4hlen und anh\u00f6ren. Auch wird eine andere besondere Verbundenheit geschaffen. Jedes Mal, wenn man dem narrativen Fokus gr\u00f6\u00dfere Bedeutung beimisst wegen ihre umgestaltenden F\u00e4higkeit und Kraft: Die Erz\u00e4hlung von Geschichte ber\u00fchrt das Leben und bringt Leben hervor. Welche Geschichten k\u00f6nnen wir erz\u00e4hlen, um unsere Kongregationsgemeinschaft weiter zu vertiefen.<\/p>\n<p>Gonzalo l\u00e4dt die Versammlung zu einer \u00dcbung \u2013 der<b> elften \u00dcbung<\/b> \u2013 ein, um die Samenk\u00f6rner des Leben der Kongregation zu entdecken und dabei die geh\u00f6rten Geschichten zu ber\u00fccksichtigen. Die Samenk\u00f6rner des Lebens sind jene Realit\u00e4ten, die uns Energie gegeben haben oder geben. Diese \u00dcbung erfolgt in zwei Abschnitten: Jede Gruppe w\u00e4hlt in 15 Minuten vier Samenk\u00f6rner des Lebens aus (wenn m\u00f6glich sehr kurz), und in einem zweiten Abschnitt werden die Samenk\u00f6rner, auf die man sich geeinigt hat, im Plenum eingebracht.<\/p>\n<p><em>Saatk\u00f6rner des Lebens in der Kongregation:<\/em><\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe<\/strong><strong> 1 \u2013 Josu\u00e9 Gonz\u00e1lez:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>das Prophetische (die Option f\u00fcr die Armen, die Gerechtigkeit und den Frieden, die Mission jenseits der Grenzen &#8230;)<\/li>\n<li>das pers\u00f6nliche Wachstum (die einzelnen stehen in einem st\u00e4ndigen Wachstum in allen Dimensionen)<\/li>\n<li>die Interkulturalit\u00e4t<\/li>\n<li>die F\u00e4higkeit, uns neu zu erfinden (das Charisma ist best\u00e4ndig am Leben und am Wachsen)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe<\/strong><strong> 2 \u2013 Luis Armando Valencia\/Pedro Belderrain\/Marcos Aurelio Loro:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit der Claretinergemeinschaften<\/li>\n<li>das Familiengef\u00fchl in der Kongregation, die Herzlichkeit nach innen<\/li>\n<li>das missionarische Zusammenwirken mit Laien<\/li>\n<li>die Hoffnung<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe<\/strong><strong> 3 \u2013 Lawrence V:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>die Br\u00fcderlichkeit (sie erh\u00e4lt uns immer geeint)<\/li>\n<li>der Sinn und die Gegenwart Gottes (die uns zu einem g\u00f6ttlichen Selbst\u00fcberstieg f\u00fchrt und und uns auch zu den Armen f\u00fchrt)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe<\/strong><strong> 4 \u2013 Carlos Candeias:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>von den Armen lernen<\/li>\n<li>das Charisma als Quelle der Inspiration<\/li>\n<li>der gemeinsame Weg \u2013 die Gemeinschaft<\/li>\n<li>die Offenheit f\u00fcr den Geist \u2013 die Transzendenz<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe<\/strong><strong> 5 \u2013 Francisco Car\u00edn:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Universalit\u00e4t und Interkulturalit\u00e4t<\/li>\n<li>Zugeh\u00f6rigkeit zur Kongregation<\/li>\n<li>Gotteserfahrung<\/li>\n<li>Familiensinn, Verbundenheit<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe<\/strong><strong> 6 \u2013 Elias Ayuban Jr.:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Br\u00fcderlichkeit und br\u00fcderliche F\u00fcrsorge<\/li>\n<li>Solidarit\u00e4t mit dem Volk und mit denen, die am Rand leben<\/li>\n<li>die Kraft des Gebets<\/li>\n<li>Wagemut<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach jedem Wort folgt ein Augenblick stille ohne Kommentare. Ausgehend von der Erfahrung sieht man die Samenk\u00f6rner, die Leben hervorbringen.<\/p>\n<p>Pater General ergreift das Wort und fokussiert auf den \u00f6sterlichen Schl\u00fcsselbegriff \u201eLeiden\u201c, auf den Wert des Daseins der Mitbr\u00fcder, auf die Notwendigkeit, an den R\u00e4ndern Leben zu schaffen, auf den Schl\u00fcssel der Autobiographie, der charismatischen Geschichte \u2026 All das sind Samenk\u00f6rner des Lebens, die uns wachsen und Leben hervorbringen lassen.<\/p>\n<p>Die Sitzung endet mit dem Ehre sei dem Vater<\/p>\n<p>Die Abendmesse um 19 Uhr wurde von den h\u00f6heren Organismen von ASCLA-Ost vorbereitet. Hauptzelebrant war Elias Ayuban Jr.<\/p>\n<p>Es wird angek\u00fcndigt, dass nach dem Abendessen gegen 21 Uhr der Film \u201eDie zwei P\u00e4pste\u201c (2019) in spanischer Sprache mit englischen Untertiteln vorgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p align=\"right\"><strong>P. Joseba Kamiruaga Mieza CMF<\/strong><\/p>\n<p align=\"right\"><em>General<\/em><em>sekret\u00e4r<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[envira-album id=&#8220;70876&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Morgengebet wurde von den h\u00f6heren Organismen von ASCLA-Ost vorbereitet und gestaltet. Um 9 Uhr beginnt die Sitzung. Henry Omonisaye w\u00fcnscht allen einen gl\u00fccklichen und fruchtbaren Arbeitstag. 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