{"id":71963,"date":"2020-01-18T07:05:57","date_gmt":"2020-01-18T06:05:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/17-januar-2020-treffen-der-generalleitung-mit-den-hoeheren-oberen\/"},"modified":"2020-01-18T07:05:57","modified_gmt":"2020-01-18T06:05:57","slug":"17-januar-2020-treffen-der-generalleitung-mit-den-hoeheren-oberen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/17-januar-2020-treffen-der-generalleitung-mit-den-hoeheren-oberen\/","title":{"rendered":"17. Januar 2020: Treffen der Generalleitung mit den h\u00f6heren Oberen"},"content":{"rendered":"<p>Um 7.30 Uhr wird die Eucharistie gefeiert, die von den Provinzialen der europ\u00e4ischen Claretinerkonferenz vorbereitet wurde. Hauptzelebrant ist Callistus Joseph. In der Messe wird des heiligen Antonius von \u00c4gypten und der ehrw\u00fcrdigen Mutter Antonia Par\u00eds, der Gr\u00fcnderin der Schwestern von der unbefleckten Maria (Claretiner-Missionarinnen), gedacht.<\/p>\n<p>Die Sitzung beginnt um 9.15 Uhr. Henry Omonisaye begr\u00fc\u00dft alle an diesem so besonderen Tag, an dem wir die Vorstellungskraft und Phantasie Gottes brauchen, um die Zukunft<b> \u201eentwerfen\u201c<\/b> zu k\u00f6nnen und den Prozess, den wir durchf\u00fchren wollen, um in dem Ziel vorangekommen, das wir als Kongregation wollen. Man singt das Lied \u201eCuando nos das tu Palabra\u201c und h\u00f6rt das Wort Gottes (Lk 14,28\u201132). Wir beten mit dem Vater unser um die Eingebung des Heiligen Geistes. Wir rufen die ehrw\u00fcrdige Mar\u00eda Antonia Par\u00eds in Erinnerung, und zwar ausgehend von der Motivation bzw. Reflexion des Claretinerjahrs, und h\u00f6ren ein Lied \u00fcber sie, ihr Leben und ihre Mission.<\/p>\n<p>Man sieht ein Video \u00fcber das missionarische Wirken und das Leben der Provinz Peru\/Bolivien.<\/p>\n<p>Gonzalo Fern\u00e1ndez informiert, dass heute die Chronik nicht verlesen wird. Sie ist bereits an die Whatsapp-Gruppe dieses Treffens geschickt. Trotzdem erinnert man an den gestern zur\u00fcckgelegten Weg, damit wir uns bewusst sind, an welcher Stelle wir stehen. Gestern wurde versucht zu vertiefen, was ein Traum in der Dynamik der pers\u00f6nlichen und kongregationellen Umgestaltung bedeutet. Heute tritt man in die Phase des \u201eEntwerfens\u201c ein, die sehr eng mit der folgenden Phase des \u201eEngagements\u201c verbunden ist.<\/p>\n<p>Gonzalo projiziert die Bilder eines K\u00fcnstlers bzw. Zeichners \u2013 Agust\u00edn de la Torre \u2013, die den Titel tragen: \u201eDie Kirche, die ich tr\u00e4ume\u201c (https:\/\/www.religiondigital.org\/humor_grafico_religioso\/). Man ruft die Bilder in Erinnerung, die in der letzten Sitzung am gestrigen Tag erarbeitet und vorgestellt wurden. Von hier aus wird man in dieser Phase des \u201eEntwerfens\u201c weiterarbeiten: den gestern erarbeitet Traum auf die Erde herabsteigen lassen, so dass er zu einem Projekt wird. Wie wird man das machen? In zwei Abschnitten.<\/p>\n<p>Das Generalkapitel in den Konstitutionen. Die Teilnehmer haben in der Whatsapp-Gruppe bereits die diesbez\u00fcglichen Nummern 153 bis 156 der Konstitutionen erhalten. Es wird eine<b> erste \u00dcbung<\/b> vorgeschlagen: pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre (zehn Minuten) dessen, was die Konstitutionen \u00fcber das Generalkapitel sagen, und zwar im Licht des Prozesses, der bis jetzt bei diesem Treffen zur\u00fcckgelegt wurde. Gonzalo formuliert die folgende Frage f\u00fcr die pers\u00f6nliche Reflexion: <i>Welche Art von Generalkapitel stelle ich mir vor, wenn ich das, was die Konstitutionen sagen, mit dem verbinde, was wir in diesen Tagen herausgefunden haben?<\/i><\/p>\n<p>Nach dieser Lekt\u00fcre zum \u201eAuffrischen\u201c und Bewusstwerden, wie die Konstitutionen das Generalkapitel verstehen, schl\u00e4gt Gonzalo eine<b> zweite \u00dcbung<\/b> vor. Es geht darum, dass jeder einen Rundgang durch den Saal macht, in dem nach Art eines Museums die Bilder der Krankheiten, Anrufe, Samenk\u00f6rner des Lebens und Tr\u00e4ume ausgestellt sind, die in den vergangenen Tagen erarbeitet wurden.<\/p>\n<p>Gonzalo erkl\u00e4rt, dass es zwei Hauptquellen der Inspiration gibt:<\/p>\n<ul>\n<li>die objektive: was uns die Konstitutionen sagen \u2013 wesentlicher Bezugspunkt<\/li>\n<li>die subjektive: die aus der Entscheidungsfindung hervorgeht, die in diesen Tagen vollzogen wurde<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit anderen Worten:<\/p>\n<ul>\n<li>eine synchrone Quelle: stabil in einem gegeben Zeitpunkt \u2013 die Konstitutionen<\/li>\n<li>eine diachrone Quelle: was wir in der Art eines Weges in diesen Tagen des Treffens getan haben<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine gute Entscheidungsfindung muss sich aus beiden Inspirationsquellen n\u00e4hren. Genau darum geht es am heutigen Tag: beide Instanzen der Inspiration in Dialog bringen, um die folgende Frage zu beantworten:<i> In welche Richtung m\u00fcssten wir das n\u00e4chste Generalkapitel ansetzen?<\/i><\/p>\n<p>Die Routenplanung dazu wurde bereits an die Whatsapp-Gruppe dieses Treffens geschickt. Gonzalo stellt die \u00fcbrige Arbeit daf\u00fcr vor und legt die<b> dritte \u00dcbung<\/b> vor:<\/p>\n<ul>\n<li>Den Vorschlag der Gruppe in Bezug auf das Projekt \u201eHin zum 26. Generalkapitel\u201c (oder irgendeine andere \u00dcberschrift) ausw\u00e4hlen.<\/li>\n<li>Jeder einzelne teilt mit, \u201ewas mich von diesem Projekt oder Thema am meisten anzieht\u201c.<\/li>\n<li>Etwa zehn Minuten lang ein Brainstorming zum Thema und dabei versuchen, wagemutige Ideen zu f\u00f6rdern, so viele Anregungen wie m\u00f6glich zu suchen, auf der Grundlage der Ideen der anderen aufzubauen und sie visuell darzustellen. Es ist angebracht, dass einer aus der Gruppe die Rolle \u00fcbernimmt, aktiv zu helfen, neue Ideen auszul\u00f6sen und zu schaffen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um 10.30 wird Pause gemacht.<\/p>\n<p>Die Sitzung wird um 11 Uhr wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>Es wird die Arbeit der Gruppen mit der dritten \u00dcbung fortgesetzt.<\/p>\n<p>Gonzalo stellt die<b> vierte \u00dcbung<\/b> vor, in der es darum geht, dass jede Gruppe sich auf eine Absichtserkl\u00e4rung einigt, die die Frucht das Brainstormings ist. Es geht darum, einen oder zwei Abs\u00e4tze zu schreiben, die das beschreiben, was man mit diesem Projekt bzw. Initiative erreichen will. Es ist eine beschreibende Erkl\u00e4rung dar\u00fcber, was die Erfolge sind, die man sehen wird, als ob wir bereits in der Zukunft w\u00e4ren. Deshalb wird die Erkl\u00e4rung im Pr\u00e4sens geschrieben. Es geht darum, eine Beschreibung zu machen, in der zum Ausdruck kommt, welche Art von Generalkapitel und welche Art von Vorbereitung man daf\u00fcr machen m\u00fcsste. Es geht um eine Bestrebung, einen Horizont. Die Gruppen haben um die zwanzig Minuten Zeit, um sich auf die Erkl\u00e4rung zu einigen und sie auf ein wei\u00dfes Plakat zu schreiben.<\/p>\n<p>Gonzalo erkl\u00e4rt den Schritt, den man gehen muss, wenn die Arbeit der Gruppen in dieser Phase des Entwerfens abgeschlossen ist, und verwendet dazu das Bild des Designs in der Architektur. Was wir machen, ist eine Skizze oder ein Entwurf dar\u00fcber, welche Art von Kapitel und welche Art von Vorbereitung darauf wir wollen. Es ist anzunehmen, dass Aufsehen erregt hat. Jede Gruppe liest ihren Titel und stellt ihre Erkl\u00e4rung vor. Im Folgenden sind nur die Titel der jeweiligen Pr\u00e4sentation bzw. Erkl\u00e4rung aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>1 (Carlos Verga):<\/strong> \u201eIn Christus verwurzeln, Leben und Hoffnung s\u00e4en\u201c<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>2 (Pedro Belderrain):<\/strong> Sie haben noch keinen Titel gefunden.<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>3 (Yohanes Maria Vianey):<\/strong> \u201eGemeinsam auf dem Weg\u201c<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>4 (Carlos Candeias):<\/strong> \u201eVerwurzelt und wagemutig\u201c<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>5 (Francisco Car\u00edn):<\/strong> \u201eUnsere interkulturelle missionarische Verbundenheit\u201c<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>6 (Elias Ayuban Jr.):<\/strong> \u201eCharismatische Metanoia\u201c<\/p>\n<p>Gonzalo Fern\u00e1ndez macht einige methodische Bemerkungen, weil wir in einem Workshop sind. Diese Phase ist normalerweise schwierig, weil wir es nicht gewohnt sind, die Energie der Tr\u00e4ume in Projekte zu gestaltet. Im Licht der sechs Erkl\u00e4rungen fragt Gonzalo: Welche spiegelt oder spiegeln den durchlebten Prozess mehr und besser wider? Man tauscht einige erste Reaktionen aus:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Erkl\u00e4rungen k\u00f6nnte man zu einer zusammenstellen.<\/li>\n<li>Die Vorstellung, dass wir verwurzelt sind, und das Bild von \u201eZirkel\u201c k\u00f6nnten alle \u00fcbrigen einbeziehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gonzalo gibt seine eigene Meinung ab. Vielleicht sind die zweite und die vierte Erkl\u00e4rung diejenigen, die methodologisch gesehen, den bisher gegangenen Weg am besten zusammengefasst haben. Und er liest sie laut. Die anderen Gruppen haben interessante Nuancen gebracht, obwohl die Anspielung auf den zur\u00fcckgelegten Weg nicht so klar war. Es folgt eine Zeit mit kl\u00e4renden Beitr\u00e4gen und Reaktionen, wobei man darauf R\u00fccksicht nimmt, dass der Hauptsinn ist, wie man den Weg zum 26. Generalkapitel vorbereiten soll.<\/p>\n<ul>\n<li>die beiden Dimensionen aufgreifen \u2013 die von denen, die von der Berufung her an derselben Sendung Anteil haben wie wir, und die von denen, die als Angestellt bei uns bzw. f\u00fcr uns arbeiten<\/li>\n<li>sich auf eine Methodik konzentrieren, die der narrativen Theologie eigen ist, in der man Erfahrungen erz\u00e4hlt (und nicht so sehr Begriffe, Spekulationen usw.)<\/li>\n<li>Die Erkl\u00e4rung soll etwas sein, was mit dem ganzen Leben der Kongregation zu tun hat.<\/li>\n<li>Der Ton der Erkl\u00e4rung soll begeisternd und positiv sein und Energie hervorbringen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gonzalo informiert, dass die Gruppensekret\u00e4re vor der Nachmittagssitzung zusammenkommen, um sich auf eine Erkl\u00e4rung zu einigen \u2013 eine Zusammenfassung, die das Beste aus allen Erkl\u00e4rungen aufgreift. Die Versammlung wird sich mit dem Vorschlag befassen, den die Gruppensekret\u00e4re gemacht haben, und sobald man sich geeinigt und festgelegt hat, wird man sich auf die Planung der Vorbereitung des Kapitelswegs konzentrieren.<\/p>\n<p>Um 12.10 Uhr beginn das Gebet um Maria mit einer kurzen Stille \u2013 \u201eAuf dich, Mutter, setzen wir unser ganzes Vertrauen\u201c \u2013 auf der Grundlage des traditionellen Mariensgebets der Claretiner. Man versucht, alles im Herzen zu bewahren, damit alles in der n\u00f6tigen Ruhe reift.<\/p>\n<p>Die Sitzung endet um 12.25 Uhr.<\/p>\n<p>Die Sitzung wird um 15.30 Uhr wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>Henry Omonisaye begr\u00fc\u00dft sie Teilnehmer, und man h\u00e4lt das Gebet von<i> Zeugen und Boten,<\/i> 66 und 68 und betet das Vater unser. Es werden die Videos \u00fcber das Leben und das missionarische Wirken der Polnischen, Philippinischen und der St. Josefs-S\u00fcdprovinz vorgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Gonzalo stellt die gemeinsame Erkl\u00e4rung der Bestrebungen vor, auf die sich die Sekret\u00e4re geeinigt haben. Carlos Candeias informiert \u00fcber den Test, auf den sich sich die Sekret\u00e4re der Gruppen geeinigt haben, der hier folgt:<\/p>\n<p><em>VERWURZELT UND WAGEMUTIG. Die Teilnehmer kommen zum 26. Generalkapitel<\/em><em>:<\/em><\/p>\n<p><em>zufrieden mit der Vorbereitung des Kapitels, im Einklang mit Mitbr\u00fcdern aus vielen Breiten und Peripherien,<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>froh dar\u00fcber, dass sie mit den Beitr\u00e4gen von Claretinern und Laien die Hauptsorgen und Zeichen der Lebendigkeit der Kongregation entdeckt haben, verwurzelt im Leben der verschiedenen Kontexte,<\/em><\/li>\n<li><em><i>g<\/i><\/em><em>emittet in unseren charismatischen Wurzeln und den prophetischen Bestrebungen, unterst\u00fctzt von einer narrativen Methodik,<\/em><\/li>\n<li><em>bereit, sich vom Heiligen Geist und vom Wort Gottes erhellen und f\u00fchren zu lassen, um die Entscheidungsfindung und den Dialog weiterzuf\u00fchren<\/em><em>, <\/em><\/li>\n<li><em>bereit, mit anderen wagemutige Schritte im missionarischen Auftrag des Heiligen Geistes zu gehen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Rosendo Urrabazo stellt die englische Version des Textes vor, die keine w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung ist.<\/p>\n<p>Gonzalo Fern\u00e1ndez schl\u00e4gt 15 Minuten Reflexion in den Gruppen vor, um zu sehen, ob die vorgeschlagene Erkl\u00e4rung den Wunsch des Plenums aufgreift oder nicht und ob man etwas \u00e4ndern bzw. weglassen bzw. hinzuf\u00fcgen sollte. Jeder Sekret\u00e4r stellt dann am Ende die Reflexion der jeweiligen Gruppe vor:<\/p>\n<p>Man h\u00f6rt alle Sekret\u00e4re, um eine Vorstellung von Ganzen zu haben.<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>1:<\/strong> Der Vorschlag scheint grunds\u00e4tzlich gut. Im Titel m\u00fcsste man das Wozu hinzuf\u00fcgen. Am Ende sollte man den Ausdruck \u201eMissio Dei\u201c setzten anstelle von \u201emissionarischen Auftrag des Heiligen Geistes\u201c.<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>2:<\/strong> Der Vorschlag scheint grunds\u00e4tzlich gut. Man vermisst im Titel ein Wozu (wie die Gruppe 1). Im Text vermisst man eine Bezugnahme auf die Frage der Verbundenheit mit der Natur und dem Planeten, eine Bezugnahme auf Maria, am Ende hinzuf\u00fcgen, dass man es als missionarisches Zusammenwirken versteht (nicht als Arbeit im Team).<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>3:<\/strong> Die wichtige Rolle Marias entfalten. Auch ausdr\u00fccklich Bezug nehmen, das der Vorbereitungsprozess vom Gebet aller Gemeinschaften begleitet werden muss.<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>4:<\/strong> Es werden einige grundlegend Beitr\u00e4ge zu den Ausdr\u00fccken bzw. W\u00f6rtern eingebracht: \u201einkulturiert\u201c anstelle von \u201everwurzelt\u201c, \u201efest stehend\u201c anstelle von \u201egemittet\u201c, \u201ebereit\u201c anstelle von \u201ebereit\u201c (im Spanischen zwei verschiedene W\u00f6rter), mit einem ausdr\u00fccklichen Bezug auf Maria, \u201ebeseelt\u201c anstellte von \u201ebereit\u201c.<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>5:<\/strong> Am Ende m\u00fcsste man den Ausdruck \u201eMissio Dei\u201c anf\u00fcgen anstelle von \u201emissionarischer Auftrag des Heiligen Geistes\u201c. Die Gruppe macht einige Vorschl\u00e4ge, die sich im Grunde auf die \u00dcbersetzung vom Spanischen ins Englische beziehen. Das Gemeinschaftsleben wird nicht erw\u00e4hnt. Neben den Laien m\u00fcsste man die claretinische Familie ausdr\u00fccklich einbeziehen.<\/p>\n<p><strong>Grup<\/strong><strong>pe <\/strong><strong>6:<\/strong> Schl\u00e4gt einige grammatikalische Korrekturen in der englischen \u00dcbersetzung vor. Man m\u00fcsste im Englischen ausdr\u00fccklich den von Papst Franziskus sehr geliebten und viel gebrauchten Ausdruck \u201eWagemut\u201c wiedergewinnen, ein Wagemut mit Hoffnung. Man m\u00fcsste weitere Ausdr\u00fccke aufnehmen: \u201eim Licht von\u201c usw.<\/p>\n<p>Nach dem Anh\u00f6ren der Gruppen er\u00f6ffnet Gonzalo einen ersten Raum f\u00fcr \u00c4u\u00dferungen im Plenum. Einige Kommentare bzw. Anregungen waren folgende:<\/p>\n<ul>\n<li>Bez\u00fcglich des Titels sollte man etwas mehr Zeit zum Nachdenken lassen \u00fcber eine Ver\u00e4nderung oder Hinzuf\u00fcgung zu \u201everwurzelt und wagemutig\u201c.<\/li>\n<li>Man m\u00fcsste die englische \u00dcbersetzung des Begriffs \u201eWagemut\u201c korrigieren.<\/li>\n<li>In dem Dokument die erste Person Plural verwenden, weil sie st\u00e4rker einbeziehend ist.<\/li>\n<li>Zu englischen \u00dcbersetzung des Ausdrucks \u201eim Einklang\u201c.<\/li>\n<li>Zu den Kontexten bzw. auf Englisch \u201ebackground\u201c<\/li>\n<li>Zu den Laien, der claretinischen Familie usw.<\/li>\n<li>Zum Ausdruck \u201einkulturiert\u201c in den verschiedenen Kontexten.<\/li>\n<li>Zu den Ausdr\u00fccken \u201eentdeckt oder herausgefunden\u201c<\/li>\n<li>Zu den Ausdr\u00fccken \u201egemittet oder fest stehend\u201c.<\/li>\n<li>Zu dem Ausdruck \u201ebereit\u201c (im Spanischen zwei W\u00f6rter) sollte man in jedem Fall hinzuf\u00fcgen \u201ewie Maria\u201c.<\/li>\n<li>Den Ausdruck \u201emissionarischer Auftrag des Heiligen Geistes\u201c durch \u201emissio Dei\u201c ersetzen.<\/li>\n<li>Ausdr\u00fccklich an einer Stelle des Textes ins Auge fassen, dass der ganze Prozess vom Gebet der Gemeinschaften begleitet wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach dieser ersten Runde von Beitr\u00e4gen im Plenum wertet er den Text als vern\u00fcnftig ausreichend in Erwartung einiger Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>\u00dcber den Titel \u201eVerwurzelt und wagemutig\u201c kommt es zu einem l\u00e4ngeren Dialog. An seinem Ende beschlie\u00dft man in dem Verst\u00e4ndnis, dass es um Verwurzelung in Gott (in Christus, im missionarischen Charisma usw.) geht und um Wagemut im Hinblick auf das missionarischen Wirken, beschlie\u00dft man, den Titel zu lassen, wie er ist, als \u201everwurzelt und wagemutig\u201c, derart, dass der Inhalt des folgenden Textes die Tragweite und den Sinn des Titels konkretisiert und entfaltet.<\/p>\n<p>Gonzalo schl\u00e4gt vor, in die vierte Phase einzutreten, die morgen, am 19. Januar vormittags enden k\u00f6nnte. Wir haben den Entwurf der Vorbereitung des Generalkapitels, und jetzt geht es darum, in die Planung der Vorbereitung des Generalkapitels und vielleicht auch in die Planung des Generalkapitels einzutreten. Wir wollen die<b> f\u00fcnfte \u00dcbung<\/b> machen, und zwar:<\/p>\n<ul>\n<li>Bezeichnung der Planung der Vorbereitung des 26. Generalkapitels (Titel oder Bezeichnung<\/li>\n<li>die abgefasste Erkl\u00e4rung lesen und sie f\u00fcr diesen Plan ber\u00fccksichtigen<\/li>\n<li>die Aktionen vorsehen, die helfen k\u00f6nnen, die Erkl\u00e4rung der Bestrebungen praktisch umzusetzen<\/li>\n<li>den Zeitplan f\u00fcr Aktionen von Januar 2020 bis August 2021 ausf\u00fchren<\/li>\n<li>die Personen und Gruppen angeben, die man in den Prozess der Vorbereitung des 26. Generalkapitels einbeziehen muss<\/li>\n<li>Welche Faktoren muss man besonders ber\u00fccksichtigen, damit dieser Prozess der Vorbereitung des Generalkapitels Erfolg hat?<\/li>\n<li>Wie wird die Begleitung des Prozesses durchgef\u00fchrt? Wer macht sie? Wann geschieht sie?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Ziel, sagt Gonzalo, ist jetzt, einen Vorbereitungsplan zu machen und dabei die Absichtserkl\u00e4rung zu ber\u00fccksichtigen, auf die man sich geeinigt hat. Diese Planung wird vorgelegt, damit die Generalleitung (die in diesen Prozess in diesen Tagen des Treffens einbezogen ist) und die h\u00f6heren Oberen f\u00fcr das Gesamt der Kongregation machen. Die Gruppenarbeit beginnt um 16.40 Uhr.<\/p>\n<p>Die Sitzung endet um 17 Uhr.<\/p>\n<p>Die Sitzung wird um 17.30 Uhr wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>Gonzalo Fern\u00e1ndez macht einige methodische Kl\u00e4rungen:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcber den Arbeitsplan f\u00fcr die n\u00e4chsten 45 Minuten; die Arbeit setzt die in der letzten Sitzung begonnene fort.<\/li>\n<li>Im Moment haben wir die Absichtserkl\u00e4rung, doch um dahin zu kommen, fragen wir uns und denken nach dar\u00fcber:<i> Welche Aktionen, Prozesse, in welchen Fristen, mit welchen Personen \u2026 m\u00fcssten wir in Gang setzen \u2013 m\u00fcssten wir rechnen, um dorthin zu gelangen?<\/i><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Gruppen setzen ihre Arbeit fort.<\/p>\n<p>Um 18.10 Uhr macht man eine erste Runde durch die Gruppen, um zu erfahren, an welchem Punkt des Prozesses sie sich befinden. Morgen zu Beginn der Sitzung stellt jede Gruppe die Frucht ihrer Reflexion vor. Gonzalo erkl\u00e4rt, dass man morgen:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00fcber die Vorschl\u00e4ge der einzelnen Gruppen nachdenkt und versucht, m\u00f6gliche \u00dcbereinstimmungen zu sehen<\/li>\n<li>den Gruppen Zeit gibt, um sich mit anderen Punkten zu befassen, mit denen sich das 26. Generalkapitel befassen muss.<\/li>\n<li>Die Sekret\u00e4re der Gruppen schicken das in dieser f\u00fcnften \u00dcbung Erarbeitete schriftlich an den Generalsekret\u00e4r.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Carlos Candeias informiert, dass um 19 Uhr ein Kreuzweg stattfindet, der von den h\u00f6heren Organismen von ECLA vorbereitet wurde.<\/p>\n<p>Enrique Mascorro informiert, dass morgen, am 18. Januar, die Eucharistiefeier am 7.30 Uhr ist.<\/p>\n<p>Mario David Guti\u00e9rrez informiert, dass wir morgen, am 18. Januar, und zwar nach dem Abendessen gegen 20.45 Uhr, die Auff\u00fchrung einer Folkloregruppe mit Musik und Tanz aus Chile haben.<\/p>\n<p>Die Sitzung endet um 18.15 Uhr.<\/p>\n<p align=\"right\"><strong>P. Joseba Kamiruaga Mieza CMF<br \/>\n<\/strong><em>Generalsekret\u00e4r<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pictures of the Meeting: [envira-album id=&#8220;70876&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 7.30 Uhr wird die Eucharistie gefeiert, die von den Provinzialen der europ\u00e4ischen Claretinerkonferenz vorbereitet wurde. Hauptzelebrant ist Callistus Joseph. In der Messe wird des heiligen Antonius von \u00c4gypten und der ehrw\u00fcrdigen Mutter Antonia Par\u00eds, der Gr\u00fcnderin der Schwestern von der unbefleckten Maria (Claretiner-Missionarinnen), gedacht. Die Sitzung beginnt um 9.15 Uhr. Henry Omonisaye begr\u00fc\u00dft alle [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":71837,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[2522],"tags":[],"class_list":["post-71963","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-xxvi-generalkapitel"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.claret.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/GG-20200117-GGSM-D5-6.jpg?fit=2400%2C1600&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pdaBmi-iIH","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71963"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71963\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/71837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71963"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71963"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}