{"id":76487,"date":"2020-03-19T23:59:58","date_gmt":"2020-03-19T22:59:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/unkategorisiert\/am-fest-des-heiligen-josef-mitpatron-der-kongregation\/"},"modified":"2020-03-20T08:50:52","modified_gmt":"2020-03-20T07:50:52","slug":"am-fest-des-heiligen-josef-mitpatron-der-kongregation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/am-fest-des-heiligen-josef-mitpatron-der-kongregation\/","title":{"rendered":"Am Fest des heiligen Josef, Mitpatron der Kongregation"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Mitbr\u00fcder,<\/p>\n<p>br\u00fcderliche Gr\u00fc\u00dfe aus Rom. Heute ist das Hochfest des heiligen Josefs, des Patrons des Generalats, der das Jesuskind vor dem Zorn des Herodes in Sicherheit brachte. Heute empfehlen wir alle Menschen, die von dem pandemischen Corona-Virus betroffen sind, seiner F\u00fcrsprache. Mit der ganzen Kirche erheben wir unsere Herzen zum Herrn und bringen den Todeskampf der Menschheit um die g\u00f6ttliche Heilung der Kranken und bitten um Kraft und Weisheit f\u00fcr diejenigen, die im Gesundheitsweisen t\u00e4tig sind, und f\u00fcr die staatlichen Beh\u00f6rden, damit sie die Krise managen k\u00f6nnen. Bisher ist von keinem Claretiner bekannt, dass er von dem Virus befallen ist.<\/p>\n<p>Italien scheint am H\u00f6hepunkt zu sein mit \u00fcber 4000 Neuansteckungen und 475 Toten am gestrigen Tag. Es ist still in der Stadt Rom wie am Ostertag morgens. Die St\u00e4dte im Land sind zumeist verlassen, nur gelegentlich f\u00e4hrt ein Auto. Die Leute halten sich an die Weisungen der Regierung und unterst\u00fctzen sich gegenseitig zu gewissen Zeitpunkten von ihren Balkonen und Fenstern aus. Obwohl sie k\u00f6rperlich getrennt sind, verbinden sich die Leute miteinander. Die Menschen beten \u00fcber Videokonferenzen, arbeiten von zu Hause, nehmen online an der Messe teil und setzen das Studium an der Universit\u00e4t fort und machen das beste aus den Online-M\u00f6glichkeiten, um zu unterst\u00fctzen, Trost zu spenden und n\u00fctzliche Information zu verbreiten. Wie die Verbindung zwischen Menschen B\u00f6ses bewirken kann, ist sie auch ein gro\u00dfes Potential zur Mitteilung von Liebe und G\u00fcte und zum Aufbau einer gesunden menschlichen Gesellschaft.<\/p>\n<p>Traurigerweise verbreitet sich das Virus jetzt schnell nach Spanien und in andere europ\u00e4ische L\u00e4nder. Das Corona-Virus mit seiner au\u00dferordentlichen F\u00e4higkeit, Tausende Menschen zu infizieren und ihnen zu schaden, indem es sich auf den Weg der zwischenmenschlichen Verbindungen begibt, hat etwa 173 L\u00e4nder auf der ganzen Welt erreicht und etwa 236.920 Menschen infiziert und 9829 Menschen das Leben gekostet nach aktuellen Informationen. Auch wenn die Todesrate niedriger ist als in den meisten Epidemien, ist die Panik hoch wegen seiner schnellen Verbreitung und dem Fehlen einer medizinischen L\u00f6sung. Die Schengenl\u00e4nder haben ihre Grenzen geschlossen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.<\/p>\n<p>Wir sind alle in der Gemeinschaft au\u00dfer dem Superior P. Vicente Sanz (der jetzt zu einer Operation in Spanien ist) und Carlos Verga (der nach dem Tod seiner Mutter in Argentinien ist und sich jetzt in Quarant\u00e4ne befindet). Wir sind jetzt die zweite Woche zu Hause und gehen nicht nach drau\u00dfen. Die Essenslieferung l\u00e4uft noch, und die \u00fcbrigen Arbeiten im Haushalt \u00fcbernehmen wir. Wir wissen nicht, wie lange diese Zeit der Quarant\u00e4ne dauert. Wir kommen \u00fcberhaupt nicht aus dem Haus. Einer von uns au\u00dfer dem \u00d6konomen f\u00fcr die notwendigen Eink\u00e4ufe. In den meisten Seelsorgsstellen ist keine Messen mehr, doch manche von ihnen bitten um konsekrierte Hostien f\u00fcr Kommunionfeiern. \u00d6ffentliche liturgische Feiern finden im ganzen Land nicht mehr statt. Wir sind nicht in Panik, sondern besch\u00e4ftigen uns mit Studium, Ratssitzungen und Hausarbeiten. Ich kann die Besorgnis unserer Mitbr\u00fcder um die Kranken und Leidenden sp\u00fcren, insbesondere um diejenigen, die allein leben und vielleicht in Panik sind.<\/p>\n<p>Heute hat sich die Gemeinschaft Zeit genommen, um uns dar\u00fcber auszutauschen, wie jeder von uns diese Zeit erlebt und was wir als Missionare bei diesem in der Geschichte nie dagewesenen Ereignis tun k\u00f6nnten. Obwohl es Angst und Besorgnis gibt \u00fcber das, was in der Welt vorgeht, da sich das Virus ungebremst ausbreitet, wenden sich unsere Herzen den Betroffenen, den Sterbenden und den im Gesundheitswesen T\u00e4tigen zu, die dem Virus trotzen, um f\u00fcr die Kranken zu sorgen. Unsere Mitbr\u00fcder finden Kraft und Hoffnung in unserem Glauben an den Herrn der Geschichte, bei dem wir Sinn und Zuflucht finden. Das Gebot der Stunde ist es, verantwortlich an dem kollektiven Bem\u00fchen mitzuwirken, die Ansteckung zu stoppen, indem wir Abstand halten, und mit der ganzen Kirche im Gebet verbinden und einander unterst\u00fctzen und denen Trost und Hoffnung geben, die wir aus der Entfernung erreichen k\u00f6nnen. Viele von uns haben ihre Besorgnis \u00fcber die Menschen zum Ausdruck gebracht, die allein in einem Haus leben, und \u00fcber diejenigen, die auf der Stra\u00dfe leben und um Hilfe betteln. Wo m\u00f6gen sie jetzt sein, und wie kommen sie in diesen Tagen \u00fcber die Runden? Der Sekret\u00e4r f\u00fcr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Sch\u00f6pfung nahm Kontakt mit der Gemeinschaft von Sant\u2019Egidio auf und bot unsere Dienste an. Das Mindeste, was wir tun k\u00f6nnen, ist, dem Land zu helfen, sich der Pandemie zu stellen und die \u201eKette zu unterbrechen\u201c, indem wir zu Haus bleiben und uns der Kirche zum Gebet anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Bei der Eucharistiefeier brachten wir in unserem Herzen all die Menschen vor Gott, die unter der Pandemie leiden, und die im Gesundheitswesen T\u00e4tigen, die das Virus bek\u00e4mpfen, und wir riefen uns in Erinnerung, dass die Eucharistiefeier jetzt in vielen Teilen der Welt den meisten Menschen nicht zur Verf\u00fcgung steht. Wir beten f\u00fcr die ganze Kongregation und f\u00fcr alle Josefs in der Kongregation.<\/p>\n<p>Ich bitte alle Claretiner, sich der sich ausbreitenden Pandemie mit der Ruhe und dem Mut der J\u00fcnger des Herrn und mit dem Eifer Clarets zu stellen, den Beh\u00f6rden Folge zu leisten, um seine Ausbreitung anzuhalten, einander in der Gemeinschaft zu unterst\u00fctzen und Wege zu finden, die Menschen in Not zu erreichen, so wie wir es auf eine verantwortliche Art tun k\u00f6nnen. Wir sollten die Kraft finden, indem wir in unserem auferstandenen Herrn verankert sind, und es seiner Liebe und seinem Mitgef\u00fchl zu erm\u00f6glichen, durch all die Kan\u00e4le zu flie\u00dfen, die uns zur Verf\u00fcgung stehen. Als Missionare haben wir Anteil an dem kollektiven Bem\u00fchen der Menschheit, Gottes Werkzeug zu sein, um \u00fcber die Pandemie zu siegen durch unser intensives pers\u00f6nliches und gemeinschaftliches Gebet. Ich empfehle euch und eure Arbeit dem Herzen Mariens und der F\u00fcrsprache des heiligen Josef.<\/p>\n<p>In br\u00fcderlicher Verbundenheit,<\/p>\n<p>P. Mathew Vattamattam<br \/>\n19. M\u00e4rz 2020<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Mitbr\u00fcder, br\u00fcderliche Gr\u00fc\u00dfe aus Rom. Heute ist das Hochfest des heiligen Josefs, des Patrons des Generalats, der das Jesuskind vor dem Zorn des Herodes in Sicherheit brachte. Heute empfehlen wir alle Menschen, die von dem pandemischen Corona-Virus betroffen sind, seiner F\u00fcrsprache. 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