{"id":97896,"date":"2021-04-05T11:37:53","date_gmt":"2021-04-05T09:37:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.claret.org\/auf-das-26-generalkapitel-zu\/"},"modified":"2021-04-07T09:10:49","modified_gmt":"2021-04-07T07:10:49","slug":"auf-das-26-generalkapitel-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.claret.org\/de\/auf-das-26-generalkapitel-zu\/","title":{"rendered":"Auf das 26. Generalkapitel zu"},"content":{"rendered":"<h2>\u201eJesus selbst kam hinzu und ging mit ihnen\u201c (Lk 24,15)<\/h2>\n<p>Liebe Mitbr\u00fcder,<\/p>\n<p>ein sch\u00f6nes Exerzitienhaus am Rand von Rom beherbergte das gewohnte \u201eBeisammensein\u201c der Generalleitung vor dem Beginn unserer diesj\u00e4hrigen intensiven Ratssitzungen. Die Corona-Beschr\u00e4nkungen zwangen uns, das Fraterna Domus in Sacrofano zu w\u00e4hlen. Unsere kleine achtk\u00f6pfige Gruppe in dem gro\u00dfen Exerzitienkomplex, wo bei gro\u00dfen Zusammenk\u00fcnften und Jugendtreffen \u00fcber 900 Personen unterkommen k\u00f6nnen, war wie der erste Keim des Fr\u00fchlings nach einem harten Corona-Winter.<\/p>\n<p>Das w\u00fcrden die letzten intensiven Ratssitzungen dieser Generalleitung sein. Wir lie\u00dfen das Leben und missionarische Wirken, das wir in den letzten Jahren miteinander teilten, aufrichtig Revue passieren und werteten unseren Dienst im Blick auf den Aktionsplan der Generalleitung aus. Es war wichtig, auf die Anliegen, Freuden und Frustrationen bei der Ausf\u00fchrung des uns \u00fcbertragenen Auftrags zu h\u00f6ren. Wir erkannten die Gaben echter br\u00fcderlicher Liebe, Offenheit im Austausch, das gegenseitige Vertrauen, das uns bef\u00e4higte, die Gaben eines jeden zu genie\u00dfen und die Grenzen in Geduld auszuhalten, an. Das Bewusstsein unserer Berufung, das den Herrn in die Mitte unseres Lebens und missionarischen Wirken stellt, als Team, das das Leben und missionarische Wirken der Kongregation animieren soll, machte es zu einem sinnvollen Weg. Wir sch\u00e4tzen die gro\u00dfe Gemeinschaft im Generalat und die Leitung der Gemeinschaft durch den Superior Vicente Sanz, die die Gemeinschaft zu einen Ort macht, an den wir nach jedem Besuch au\u00dferhalb gern zur\u00fcckkehren. R\u00fcckblickend bewundern wir die Gabe vieler engagierter Missionare in jedem der h\u00f6heren Organismen und die vielen wunderbaren missionarischen Initiativen in den verschiedenen Teilen der Welt.<\/p>\n<p>Liebe Mitbr\u00fcder, der Anblick unseres engagierten Lebens f\u00fcr den Herrn und sein Volk in den verschiedenen Missionen an den Peripherien bietet uns Trost, wenn wir durch den Schmerz hindurchgehen m\u00fcssen, dass wir uns mit Problemen der Gebrochenheit und des Versagens von unseren Mitbr\u00fcdern und Gemeinschaften befassen m\u00fcssen. Als Ganzes genommen, \u00fcberwieden die Samenk\u00f6rner des Lebens in der Kongregation, und die Aufgabe, die vor uns liegt, ist, sie zu pflegen und zum Wachsen zu bringen.<\/p>\n<h2>Die Vorbereitung auf das 26. Generalkapitel<\/h2>\n<p>Nachdem wir die Lage der globalen Pandemie pr\u00fcften und einen angenehmere Verh\u00e4ltnisse in Bezug auf Reisen und Zusammenk\u00fcnfte im Sommer in Europa voraussahen, beschloss die Generalleitung, das Generalkapitel wie geplant vom 14. August bis 12. September in Rom zu halten, so Gott will. Das hei\u00dft nicht, dass es keine H\u00fcrden gibt oder das wir vorangehen k\u00f6nnten, als ob es die Pandemie nicht g\u00e4be. Es dauert gew\u00f6hnlich einige Jahre, bis eine Pandemie gez\u00e4hmt und ihren Auswirkungen Einhalt geboten ist. Wir sollten uns verantwortlich an die Corona-Regelungen halten, die von den staatlichen Stellen an den jeweiligen Orten erlassen werden.<\/p>\n<h3>1. Gespr\u00e4che auf verschiedenen Ebenen<\/h3>\n<p>Die Zeit vor einem Generalkapitel ist eine Zeit des Gebets, der Reflexion und des Wachsens im gemeinsamen Bewusstsein unseres Lebens und missionarischen Auftrags. Ich hoffe, dass die Gespr\u00e4che auf der lokalen, regionalen, provinzialen und kontinentalen Ebene bereichernde Momente waren, in den man sich unserer Gaben und Chancen inmitten die vielen Ver\u00e4nderungen, zu denen es kommt, bewusst wird. Wir entdecken, dass wir nicht nur das sind, was von unserer individuellen und kollektiven Vergangenheit beigetragen wird, sondern dass wir alle umso mehr das sind, was wir als einzelne und Gemeinschaften in der Kraft des Geistes des auferstandenen Herrn werden k\u00f6nnen, der in uns und unter uns wohnt. Tr\u00e4ume haben eine gro\u00dfe Bedeutung im missionarischen Leben. Unser Berufungsweg, der es mit sich bracht, dass wir unseren heimischen Herd verlie\u00dfen, begann mit einem Traum!<\/p>\n<h3>2. Kapitelsteilnehmer<\/h3>\n<p>Es stehen 78 Missionare auf der Liste der Teilnehmer f\u00fcr das 26. Generalkapitel. Jeder Organismus hat seine eigene Kultur und Denkweise, die die Einstellung seiner Mitglieder formt. Wenn wir gemeinsam die Freuden, Leiden und Herausforderungen unseres Lebens und missionarischen Wirkens zugeben k\u00f6nnen, entsteht eine neue Synergie, die uns bef\u00e4higt, Gottes Partner zu werden im Mitschaffen der Zukunft, zu der Gott uns einl\u00e4dt. Die Synergie der Kapitelsgemeinschaft kann nicht von Zuschauern und unbeteiligten Zeugen des Kapitelsgeschehens geschaffen werden, sondern von der inneren Verfasstheit der Mitglieder, der Qualit\u00e4t ihres Bewusstseins und den Gaben, die sie aus ihrer tiefsten Quelle in die Kapitelsgemeinschaft einbringen. Das missionarische Ethos der Gemeinschaften, die die Missionare vorbereiten und zum Kapitel entsenden, wird auch seine Rolle bei der Abhaltung des Kapitels spielen.<\/p>\n<h3>3. Kommissionen zur Besch\u00e4ftigung mit Themen f\u00fcr das Kapitel<\/h3>\n<p>Die Generalleitung hat vier Kommissionen eingesetzt, um bei der Entscheidungsfindung des Kapitels zu relevanten Themen und Fragen zu helfen.<\/p>\n<ol style=\"list-style-type: upper-roman;\">\n<li>Eine Kommission, die die Fr\u00fcchte der Gespr\u00e4che auf Provinz- und Kontinentalebene sammeln soll. Sie besteht aus P. Gonzalo Fern\u00e1ndez (Koordinator), P. Henry Omonisaye, P. Jos\u00e9 Cristo Rey Garc\u00eda Paredes, P. Carlos Enrique S\u00e1nchez und P. Raymundo Adormeo.<\/li>\n<li>Eine Kommission, die sich mit dem Prozess und den Kriterien befassen soll, nach denen unabh\u00e4ngige Delegationen Provinzen werden sollen, mit der Leitung von unabh\u00e4ngigen Delegationen, der proportionalen Teilnahme an Generalkapiteln, der Unterscheidung zwischen Provinzen im vollen Sinn und Provinzen im Aufbau und der Kriterien f\u00fcr den Gebrauch der elektronischen Abstimmung in der Kongregation. Die Kommission besteht aus P. Joseph Mbungu (Koordinator), P. Elias Ayuban jr., P. Jude Thadeus Langeh, P. Rosendo Urrabazo und P. V. Lawrence.<\/li>\n<li>Eine Kommission, die sich mit der Frage der Territorialit\u00e4t in der Kongregation befassen soll und erkunden soll, wie die damit zusammenh\u00e4ngenden Fragen angegangen werden k\u00f6nnen. P. Manuel Tamargo (Koordinator), P. Callistus Joseph, P. Jose Thenpillil, P. Krzysztof Gierat und P. Simeon Nwobi bilden sie.<\/li>\n<li>Eine Kommission, die sich mit der Frage der interkulturellen Dimension unseres Lebens und missionarischen Wirkens befassen soll, mit der Aussendung in die universale Mission, der Vorbereitung auf die Aussendung und den Empfang von Missionaren quer \u00fcber die Kongregation. Die Kommission wird gebildet von Br. Carlos Verga (Koordinator), P. Anthony Igbokwe, P. Antonio Llames, P. Fausto Cruz und P. Valens Agino.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>4. Facilitatoren f\u00fcr das Generalkapitel<\/h3>\n<p>Im Licht unserer Reflexion bei dem Treffen der h\u00f6heren Oberen in Talagante (Chile) im Januar 2020 und der weiteren \u00dcberlegung der Generalleitung schlugen wir zwei Facilitatoren f\u00fcr das Generalkapitel vor, die den Entscheidungsfindungsprozess beim Kapitel unterst\u00fctzen werden. Die Generalleitung fragte die Kapitelsteilnehmer um ihre Meinung, ob dieser Vorschlag weiterverfolgt werden soll. Zwei Claretiner, P. Paulson Veliyanoor und Sr. Jolanta Kafka RMI werden dem Kapitel als Facilitatoren zur Best\u00e4tigung vorgelegt.<\/p>\n<h2>Unser Weg seit Oktober 2020<\/h2>\n<p>Das Covid-Szenario behinderte alle Programme in der Kongregation im vergangenen Jahr. Es gab viel Aufmerksamkeit, beim Leiden der Menschen pr\u00e4sent zu sein und dabei verantwortliche Vorsichtsma\u00dfnahmen zu ergreifen, um nicht in der Infektionskette gefangen zu werden. Die Ansteckung mit Covid fluktuierte vom Land zu Land und schuf so eine gro\u00dfe Unsicherheit. Inmitten dieser Wirklichkeit organisierten mit meisten h\u00f6heren Organismen die lokalen und regionalen Gespr\u00e4che entweder in pers\u00f6nlichen Treffen oder online au\u00dfer in Europa, wo der Prozess infolge der Pandemie verz\u00f6gert wurde. Die Generalatsh\u00e4user in Rom f\u00fchrten das Regionaltreffen in einer hybriden Weise durch mit Online-Treffen im Plenum und Gruppenaustausch in den jeweiligen Gemeinschaften. Das Provinzkapitel von Bangalore wurde im Dezember 2020 mit den n\u00f6tigen Vorsichtsma\u00dfnahmen gehalten. Die meisten anderen Treffen fanden in den letzten Monaten als Videokonferenzen statt. Wir werden langsam Meister in der effektiven Organisation von Onlinetreffen, und sie k\u00f6nnten ein gutes Werkzeug f\u00fcr weiterf\u00fchrende Programmen und Online-Bildung auch in \u201enormalen\u201c Zeiten werden.<\/p>\n<p>Da zunehmend Impfstoffe zur Verf\u00fcgung stehen, werden unsere \u00e4lteren Mitbr\u00fcder in vielen L\u00e4ndern geimpft. Wir hoffen, dass weitere Leute vor dem Generalkapitel den Vorteil der Impfung haben. Leider steigt die Zahl der Ansteckungen mancherorts mit schlimmen Folgen, als die Gemeinden begannen, die Schutzma\u00dfnahmen zu missachten. Ich dr\u00e4nge euch, die Weisungen der Gesundheitsbeh\u00f6rden einzuhalten und mit Laien zusammenzuarbeiten, um den Menschen zu helfen, sich der Pandemie mit Hoffnung zu stellen.<\/p>\n<p>Gemeinsam ertragenes Leid ist imstande, wirksame Bande der Solidarit\u00e4t zu schaffen und uns Lektionen zu erteilen, die Qualit\u00e4t der Br\u00fcderlichkeit zu steigern. Es w\u00e4re eine schlimmere Trag\u00f6die, wenn wir zu selben Lebensweise zur\u00fcckkehren w\u00fcrden, wenn die Macht der Pandemie \u00fcberwunden ist. Hei\u00dfen wir \u201edas \u00dcberstr\u00f6men der Gnade in unserer Mitte\u201c w\u00e4hrend dieser globalen Pandemie willkommen und lassen wir sie weiter aus unseren Herzen str\u00f6men, um mitzuhelfen, \u201ebei allen ein weltweites Streben nach Geschwisterlichkeit zum Leben zu erwecken\u201c, wie Papst Franziskus die Welt auffordert. W\u00e4hrend Gesundheitsma\u00dfnahmen und die Impfkampagnen danach streben, die Pandemie zu besiegen, lasst uns die Viren des Egoismus und der Gleichg\u00fcltigkeit nicht aus dem Blick verlieren, die des Menschen Herz und Seele infizieren und ihren Geschmack an der Transzendenz abstumpfen lassen. Die Liebe des Evangeliums in der Impfstoff, um diese Viren abzuwehren; unser Auftrag ist es, diesen Impfstoff bekannt und f\u00fcr die Menschheit verf\u00fcgbar zu machen.<\/p>\n<h2>Unsere Kongregation in den drei Umgestaltungsprozessen<\/h2>\n<p>Das 25. Generalkapitel hat uns eingeladen, einen dreifachen Prozess der Umgestaltung in der Kongregation zu unternehmen, der alle von uns in allen Dimensionen unseres Lebens und missionarischen Wirkens ber\u00fchren soll. Am Ende dieser sechsj\u00e4hrigen Amtszeit lohnt es sich, Inventur zu machen von unserem Weg und der Umgestaltung, die er in unserem Leben und missionarischen Wirken bedeutet hat. Ich lade euch alle zu dieser Innenschau ein.<\/p>\n<h3>1. Prozess: eine Kongregation \u201eim Aufbruch\u201c (pastorales Ausgreifen)<\/h3>\n<p>Jeder Claretiner und jede Gemeinschaft wurden gedr\u00e4ngt, \u201eunterwegs zu sein, Grenzen aller Art \u2013 selbst die des Denkens \u2013 aufzubrechen und neue Wege zu suchen\u201c (Zeugen und Boten, 67). Gewiss, die Pandemie hat unsere Augen und Herzen f\u00fcr den \u00dcberlebenskampf der Menschheit ge\u00f6ffnet angesichts der Gewissheit der menschlichen Endlichkeit und Grenzen und den weltlichen Mythos der Selbstgen\u00fcgsamkeit freigelegt. Was sind die Anzeichen der Umgestaltung in unserem Leben als einzelne und als Gemeinschaften, die uns sagen, dass es einen \u201eAufbruch\u201c aus den Komfortzonen gab, um an den Peripherien im Bereich unserer Dienste gegenw\u00e4rtig zu sein. Es k\u00f6nnten die Menschen oder Familien an den R\u00e4ndern unserer pastoralen Positionen sein, die Kinder, die mit ihrer Gebrochenheit in unseren Bildungseinrichtungen k\u00e4mpfen, die jungen Menschen, die in unseren Treffen Fragen stellen, unsichtbare gottgeweihte M\u00e4nner und Frauen in den Grenzbereichen des missionarischen Wirkens, aber auch der sich st\u00e4ndig beklagende Mitbruder im n\u00e4chsten Zimmer! Der Sohn Gottes, der zu uns kam und unser Los teilte, ist die Motivation und das Vorbild f\u00fcr unseren missionarischen \u201eAufbruch\u201c.<\/p>\n<p>Es hat mehrere Initiativen gegeben, eine Kongregation im Aufbruch zu neuen Grenzen in den verschiedenen Plattformen der Verk\u00fcndigung des Evangeliums zu sein. Das Treffen in Guatemala im Jahr 2018 war ein Moment des Austausches von Erfahrungen und Reflexionen \u00fcber unsere Pr\u00e4senz an den Peripherien der menschlichen K\u00e4mpfe. Das Treffen der Apostolatspr\u00e4fekten, das f\u00fcr das Jahr 2020 in New York vorgesehen war, wurde \u00fcber Zoom gehalten und war eine bereichernde Zeit des Austausches und des gemeinsamen Wachstums in unserem Engagement, eine Kongregation \u201eim Aufbruch\u201c zu werden.<\/p>\n<h4>a) SoMi (Solidarit\u00e4t und Mission)<\/h4>\n<p>Die Koordination der claretinischen Pr\u00e4senz an den Peripherien durch SoMi (Solidarit\u00e4t und Mission) durch das Zusammenbringen der Abteilungen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Sch\u00f6pfung, Missionsprokura und unsere Pr\u00e4senz als Nichtregierungsorganisation bei den Vereinten Nationen und die Arbeit mit einer gemeinsamen Vision hat bedeutsame Fortschritte gemacht. Jede von diesen Abteilungen haben sich darauf konzentriert, die notwendigen professionellen Standards in ihre Arbeit zu bringen und die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen in unsere Arbeit bei den Armen zu integrieren. Unsere Pr\u00e4senz bei den Menschen an den Peripherien ist unsere St\u00e4rke, und daher ist der Erfolg des Koordinationsdienstes von SoMi f\u00fcr die ganzheitliche Entwicklung der V\u00f6lker in \u00e4rmeren Kontexten die grundlegende Unterst\u00fctzung durch wirksame SoMi-Einheiten in unseren h\u00f6heren Organismen. Die SoMi-Ausbildungsprogramme, die auf den Kontinenten durchgef\u00fchrt wurden, und das Treffen der Missionsprokuren waren sehr hilfreich.<\/p>\n<h4>b) Bildungsarbeit<\/h4>\n<p>Die Claretinerschulen und -universit\u00e4ten bieten eine gro\u00dfe Plattform f\u00fcr die Evangelisierung der jungen Menschen und die Beteiligung an ihrem ganzheitlichen Wachstum. Es gibt viele Initiativen zur Zusammenarbeit und eine kollektives Bem\u00fchen auf Landes- und Regionalebene, eine claretinische Sicht der Bildung zu geben. Das Austauschprogramm zwischen Kontinenten war ein konkreter Schritt hin zur gegenseitigen Unterst\u00fctzung und zum Lernen der besten Praktiken in der Bildungsarbeit \u00fcber die Kontinente hin. Wir haben f\u00fcr unserem missionarischen Dienst viel zu gewinnen durch einen engeren Kontakt und Zusammenarbeit zwischen den Bildungseinrichtungen. Wir haben auch die staatliche Erlaubnis zur Errichtung der Claretiner-Universit\u00e4t Nekede-Owerri in Nigeria erhalten.<\/p>\n<h4>c) Pastoraler Dienst durch Pfarreien, Volksmissionen und Exerzitienh\u00e4user<\/h4>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Teil unseres pastoralen Dienste wird durch Pfarreien sowohl im st\u00e4dtischen als auch im l\u00e4ndlichen Umfeld geleistet. Sie bieten eine wertvolle Plattform zur Evangelisierung von christlichen Gemeinden und besonders von Familien. Unsere Pr\u00e4senz in den Ortskirchen als \u201etatkr\u00e4ftige Helfer der Oberhirten im Dienst am Wort\u201c (Konstitutionen, 6) wird die jeweiligen Ortskirchen bereichern, wenn wir die charismatischen Sch\u00e4tze auftun, die uns unser Gr\u00fcnder hinterlassen hat. Es gibt ein erneuertes Interesse an Volksmissionen und Exerzitienleitung durch Claretiner in verschiedenen Teilen der Welt. Die verschiedenen Exerzitienh\u00e4user der Claretiner auf der Welt sind auch Plattformen f\u00fcr die Neuevangelisierung, um das Wort Gottes in der heutigen Welt kreativ zu verk\u00fcnden. Als Missionare k\u00f6nnen wir nicht aufbrechen, wenn wir in einer Art von \u00dcberlebenstraining wirken. Die Krise unserer Zeit ist ein Weckruf, \u201ezur Quelle zur\u00fcckzukehren und die urspr\u00fcngliche Frische des Evangeliums wiederzugewinnen\u201c (Evangelii Gaudium, 11) und zum Update in den \u201egenerativen Modus\u201c des Lebens.<\/p>\n<h4>d) Jugendarbeit und Berufungen<\/h4>\n<p>Ein wichtiger Fokus in dieser sechsj\u00e4hrigen Amtszeit war es, unsere Pr\u00e4senz unter den jungen Menschen zu steigern und zu koordinieren und ihren Berufungsweg zu erm\u00f6glichen, dass sie Anteilseigner der Mission der Kirche in der Welt werden. Die Pr\u00e4fektur f\u00fcr Jungend- und Berufungspastoral arbeitete Hand in Hand mit den \u00fcbrigen Mitglieder der claretinischen Familie und f\u00f6rderte diesen Dienst auf der Ebene der Konferenzen. Die meisten Organismen haben eine entsprechend Struktur in ihren Organismen geschaffen. Ein weltweites claretinisches Jugendnetzwerk Claret Way wurde am 24. Oktober 2020, dem 150. Todestag unseres Gr\u00fcnders, in Vic gestartet, und das Team auf der Ebene der claretinischen Familie arbeitet jetzt an dem Projekt, es am 24. Oktober 2021 zu starten. W\u00e4hrend des Treffens ernannten wir den Vertreter unserer Kongregation, der in die globale Koordinationskommission des Jugendnetzwerks eintreten soll. Diese Kommission wird auch von anderen Vertretern der Claretinischen Familie besetzt und von vier jungen Vertretern von jedem Kontinent.<\/p>\n<h4>e) Bibelapostolat und Verlage<\/h4>\n<p>Seit dem Generalkapitel von 1991 hat die Kongregation dem Ort des Wortes Gottes in unserem Leben und missionarischen Wirken Aufmerksamkeit geschenkt. In den letzten Jahren haben wir Anstrengungen unternommen, die Erfahrungen in verschiedenen Teilen der Kongregation zusammenzubringen und das Bibelapostolat auf der Ebene der Kontinente zu koordinieren. Trotz der Verschiebungen in den Lesegewohnheiten und der Konkurrenz von anderen ist der Dienst am Wort durch die Ver\u00f6ffentlichung des Bibelkalenders auf 28 Sprachen gewachsen und auf \u00fcber eine Million Exemplare pro Jahr. Das Treffen der Verlagsgruppe der Claretiner bietet gegenseitige Unterst\u00fctzung, um durch die harten Zeiten zu steuern, die der Verlagsdienst in unseren Zeiten durchmacht. Die sozialen Medien \u00f6ffnen das Tor f\u00fcr den Dienst, um in neue Stra\u00dfen vorzusto\u00dfen, um den Auftrag, Diener des Wortes zu sein, zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<h4>f) Evangelisierung von Evangelisierenden<\/h4>\n<p>Unsere Verpflichtung auf \u201edie Vervielfachung von Verk\u00fcndern des Evangeliums f\u00fcr eine Kirche im Aufbruch\u201c war bezogen auf die Erneuerung und Koordinierung unserer Orte zur Bildung und Ausbildung, insbesondere die Institute f\u00fcr das Ordensleben (Zeugen und Boten, 67.3). Wir haben sechs Institute f\u00fcr das Ordensleben auf vier Kontinenten, die uns eine wunderbare Chance bieten, einen Teil der Bev\u00f6lkerung zu unterst\u00fctzen und zu begleiten, der zumeist den Geringsten der Gesellschaft dient: Ordensleute. Die Generalleitung schuf eine Kommission, deren Vorsitzender der Generalkonsultor P. Henry Omonisaye ist, um die M\u00f6glichkeiten zu erkunden, die durch das Apostolische Schreiben Veritatis Gaudium von Papst Franziskus gegeben sind. Es ist klar, dass unsere Institute f\u00fcr das Ordensleben mit ihrer begrenzten Reichweite Wagemut brauchen, um diesen Dienst Ordensleuten oder andern Tr\u00e4gern der Verk\u00fcndigung des Evangeliums in unserer Zeit zug\u00e4nglich zu machen. Wir hatten ein paar Treffen mit der Kongregation f\u00fcr die katholische Bildungsarbeit, um gr\u00f6\u00dfere Autonomie zu haben, alle unsere Einrichtungen unter dem Institut in Rom zu koordinieren und interdisziplin\u00e4re Kurse mit akademischen Graden anzubieten, die Ordensleute in ihrem Leben und Dienst erm\u00e4chtigen. Auf der Grundstufe der Institute m\u00fcssen wir hart arbeiten, um relevante, professionell kompetente und inkulturierte Kurse anzubieten.<\/p>\n<h3>2. Zweiter Prozess: eine Gemeinschaft von Zeugen und Boten sein<\/h3>\n<p>Dieser Prozess betrifft uns mit Bezug auf den Stil unseres Gemeinschaftslebens, indem wir einander mit unseren verschiedenen Rollen beeinflussen und unsere Mittel im Dienst des gemeinsamen Gutes verwalten.<\/p>\n<h4>a) Gemeinschaft<\/h4>\n<p>Die wiederholte Beobachtung von unsere Missionaren in den Umfragen und Berichten ist die Krankheit des Individualismus, die unser Engagement, missionarische Gemeinschaften, die H\u00e4user und Schulen der Verbundenheit sind (<em>Zeugen und Boten, <\/em>70). Ich hoffe, ihr profitiert von der ein Jahr dauernden Reflexion \u00fcber das Gemeinschaftsleben auf der Grundlage der zw\u00f6lf vorbereiteten Module, die auf <a href=\"https:\/\/www.claret.org\/de?attachment_id=4978\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.claret.org\/en\/ourcongregation\/community\/<\/a> zur Verf\u00fcgung stehen. Wir m\u00fcssen die Kunst, unsere Gemeinde und Mission aus der Weisheit der Unterschiede und dem Reichtum der Ressourcen, die jeder von uns in unsere Gemeinschaft einbringt, verbessern.<\/p>\n<h4>b) Leitungsf\u00fchrung<\/h4>\n<p>Auf eine Leitungsf\u00fchrung in unserer Kongregation, bei der wir sicherstellten, dass \u201ediejenigen, die den Dienst der Autorit\u00e4t aus\u00fcben, \u201anach dem Herzen Gottes\u2018 ihre Entscheidungen finden und handeln\u201c, verpflichteten wir uns beim letzten Generalkapitel (Zeugen und Boten, 72). Fehltritte in der Aus\u00fcbung der Autorit\u00e4t auf lokaler Ebene (Gemeinschaft, Schule, Pfarrei, Institute usw.) sammeln sich an und vervielfachen die Sch\u00e4den und wirken weiter auf die Provinz- und Kongregationsebene und zwingen die h\u00f6heren Oberen in die Rolle von Feuerwehrleuten. Die beiden Programme, die f\u00fcr die neuen h\u00f6heren Oberen organisiert wurden, betonten die Notwendigkeit der Ausbildung und Erm\u00e4chtigung von h\u00f6heren Oberen und ihren Teams und umgekehrt, die Sorge f\u00fcr die Hausleitungen. Der Umgestaltungsprozess im Bereich der Leitungsf\u00fchrung ist nicht das Auftauchen eines einzelnen F\u00fchrers, der alle Probleme von Leben und missionarischem Wirken bei allen anderen l\u00f6sen w\u00fcrde und sie nicht verantwortlich f\u00fcr ihr Leben machen w\u00fcrde. Leitungsf\u00fchrung nach dem Herzen Gottes als zeugnisgebende Gemeinschaft wird m\u00f6glich gemacht durch das kollektive Bem\u00fchen aller, eine Kultur in der Kongregation zu schaffen, wo Mitverantwortung, Rechenschaftspflicht und Transparenz nat\u00fcrliche Grunds\u00e4tze sind, die das Verhalten der Mitglieder leiten. Das ist der h\u00f6here Ausdruck der synodalen Natur unserer Kongregation, die gesch\u00fctzt ist durch die Grunds\u00e4tze von Hierarchie und Kollegialit\u00e4t. Es bedarf einer h\u00f6heren Stufe pers\u00f6nlicher Integrit\u00e4t der Mitglieder und derer, die die Autorit\u00e4t aus\u00fcben, um unsere Gemeinschaften zu Schulen der Zusammengeh\u00f6rigkeit und glaubhaften Zeugen der Freude des Evangeliums zu machen.<\/p>\n<h4>c) Zusammenarbeit mit der claretinischen Familie<\/h4>\n<p>Es hat auf Seiten der verschiedenen Ordensgemeinschaften und der Bewegung der Laien-Claretiner, die ihren missionarischen Geist auf das Charisma des heiligen Antonius Maria Claret zur\u00fcckf\u00fchren, einen bedeutsamen Fortschritt in dem Bewusstsein, eine charismatische Familie zu sein, gegeben. Es gibt zwei verschiedene Initiativen zur Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen, insbesondere in der Jugendarbeit und in Solidarit\u00e4t und Mission. Ein bedeutsamer Schritt, eine gemeinsame Mission (Claret 150) in Madagaskar zu beginnen, ist die Ernennung einer Gruppe von sechs Missionaren (jeweils drei Claretiner und Claretiner-Missionarinnen) und ihre Vorbereitung, wenn die Pandemie nachl\u00e4sst und eine Einwanderung in die Mission erlaubt. Die Claretiner, die f\u00fcr die Aussendung gew\u00e4hlt wurden, sind Zbigniew \u0141a\u015b (Polen), Justine Kuzhippalayil (St. Thomas-Provinz) und Eusebius Toda (Indonesien).<\/p>\n<h4>d) Verwaltung unserer Mittel zum gemeinsamen Wohl<\/h4>\n<p>Die Generalleitung verwandte in der M\u00e4rz-Sitzung Zeit auf die Untersuchung der Bilanzen und Haushaltspl\u00e4ne unserer h\u00f6heren Organismen. Obwohl wir von der Corona-Pandemie betroffen sind, haben die h\u00f6heren Organismen den Wagemut gezeigt, den Geist der Mitteilung von G\u00fctern weiterzuf\u00fchren, und es hat eine gewisse Balance gehalten, durch diese harten Zeiten zu navigieren. Manche haben sogar aus ihren festen Verm\u00f6genswerten beigetragen, um die wirtschaftliche Balance der Kongregation nicht abrupt durcheinander zu bringen, doch das kann nicht lange so weitergehen. Hinter den Zahlen und Abrechnungen pr\u00e4gt der Geist, mit dem jeder Claretiner zum Verm\u00f6gen der Gemeinschaft beitr\u00e4gt und seine Ausgaben daraus macht, die Gemeinschaft \/ Provinz als glaubhafte Zeugin des Evangeliums.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, wo wir sind, ob in einer reichen oder armen Umgebung, sind die Bed\u00fcrfnisse eines Claretiner begrenzt, da wir \u00fcberall ein einfaches Leben f\u00fchren. Wir wachsen als Kongregation wegen der Gabe der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit in uns, die das Herz reich macht und das Wachstum eines Organismus steigert. Auf der anderen Seite verhindern Mitglieder, wenn sie Mittel f\u00fcr sich selbst zur\u00fcckhalten, das Wachstum das Organismus. Das Bem\u00fchen der Kongregation, das Wachstum und die wirtschaftliche Selbst\u00e4ndigkeit der neuen h\u00f6heren Organismen zu unterst\u00fctzen, kennt Erfolgsgeschichten. Bis zum Ende dieser sechsj\u00e4hrigen Amtszeit k\u00f6nnten zwei h\u00f6here Organismen, die Provinz Ost-Nigeria und die Delegation Nordost-Indien eine Stufe des Wachstums erreichen, auf der sie f\u00fcr ihren Unterhalt selbst sorgen k\u00f6nnen. Die Delegation Kolkata konnte damals, als sie eine unabh\u00e4ngige Delegation wurde, eine Stufe der Selbstfinanzierung erreichen, obwohl die meisten ihrer Missionen bei den Armen sind. Kollektive Bem\u00fchungen von den Bem\u00fchungen auf der lokalen Ebene und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit im gemeinsamen Teilen von G\u00fctern k\u00f6nnen ein gesundes claretinisch-\u00f6kologisches Gleichgewicht in Bezug auf unsere Wirtschaft erreichen.<\/p>\n<h4>e) Kommunikation innerhalb der Kongregation<\/h4>\n<p>Die Ausbildung von Sekret\u00e4ren hat Fr\u00fcchte getragen, die Daten auf den aktuellen Stand zu bringen, obwohl es an Amtsbl\u00e4ttern aus mehreren h\u00f6heren Organismen noch fehlt.<\/p>\n<p>Mit der Organisation und Koordination der Kommunikation von Angelegenheiten, die zu unserem Leben und missionarischem Wirken geh\u00f6ren, befasste sich eine Kommission, die ihren Bericht und Vorschlag eines Kommunikationsplans der Generalleitung vorlegte. In diesem Licht reformierten wir die Kommunikationsabteilung, die eine weitere Konsolidierung von ausgebildetem Personal braucht. Eine Gruppe \u201eCyber-Missionare\u201c wurde gebildet mit Personen, die von den h\u00f6heren Oberen vorgeschlagen wurden, um der Kommunikationsabteilung in ihren verschiedenen Unterabteilungen beizustehen wenn n\u00f6tig. Wir haben verschiedene postorale Initiativen in den Kommunikationsmitteln, und es ist Zeit, sie zu einem effektiven Dienst am Wort in den verschiedenen L\u00e4ndern und Kontinenten zu koordinieren.<\/p>\n<h3>3. Dritter Prozess: Anbeter Gottes im Geist<\/h3>\n<p>Beim dritten Umgestaltungsprozess ging es darum, den inneren und \u00e4u\u00dferen Zwiespalt zwischen Spiritualit\u00e4t und Aktivit\u00e4t zu \u00fcberwinden und ein geeintes pers\u00f6nliches und gemeinschaftliches System zu haben, das seine Mitte in Christus hat. Treue und Beharrlichkeit sein m\u00f6glich, wenn wir das Haus auf den Felsen bauen (Mt 7,24). F\u00fcr uns Claretiner flie\u00dfen unsere Dienste aus unserer missionarischen Identit\u00e4t hervor.<\/p>\n<h4>a) Spiritualit\u00e4t<\/h4>\n<p>Es gab mehrere Programme, die von der Pr\u00e4fektur f\u00fcr die Spiritualit\u00e4t mit dem Team des Zentrums f\u00fcr claretinische Spiritualit\u00e4t in Vic und dem Schmiedefeuer in Los Negrales (Provinz Madrid) organisiert wurden, um unseren Mitgliedern zu helfen, die Sch\u00f6nheit unserer missionarischen Berufung zu entdecken und die Freude, sie zu leben. Wir wurden damit gesegnet, dass wir 2017 109 selige Martyrer bekamen. Wir bereiteten den 150. Todestag unseres Gr\u00fcnders mit dem Programm Claretinerjahr vor. Infolge der Pandemie wurden die Schmiedefeuerkurse des ersten Halbjahrs abgesagt, aber das Schmiedefeuer auf Englisch konnte von Oktober 2020 an gehalten werden. Verschiedene Aktivit\u00e4ten der geistlichen Animation wurden online durchgef\u00fchrt in Zusammenarbeit mit mehreren Organismen (Exerzitien, Einkehrtage, Weiterbildung usw.). Es gab zwei neue Versetzungen: P. Rohan Peiris von Sri Lanka und P. Felix Kouam\u00e9 Ketoglo von der Mission Elfenbeink\u00fcste in die Teams des Zentrums f\u00fcr claretinische Spiritualit\u00e4t in Vic und das Schmiedefeuerzentrum in Los Negrales. Ihr k\u00f6nnt jetzt die neue Claretiner-App f\u00fcr Lieder und Gebete verwenden; sie hei\u00dft Fussimanya und wird im Blick auf das Generalkapitel vorbereitet.<\/p>\n<h4>b) Ausbildung<\/h4>\n<p>Die Gebrechlichkeit eines h\u00f6heren Organismus sp\u00fcrt man zu erst in der Ausbildung der Missionare, sowohl in der Grundausbildung als auch in der Weiterbildung, gerade so wie in einer dysfunktionalen Familie zuerst die Kinder ihren Preis zahlen. Unsere Kongregation hat die Ausbildung ihrer Mitglieder zu einer Priorit\u00e4t gemacht und hilfreiche Dokumente vorbereitet, um den Ausbildungsweg zu unterst\u00fctzen. Die digitalen Version des Allgemeinen Ausbildungsplans steht allen zur Verf\u00fcgung. Der Allgemeine Ausbildungsplan 2020 behandelt die Ausbildung als einen Weg der Umgestaltung bis ans Ende unseres Lebens, und Nachdruck wird ebenso auf die Weiterbildung gelegt. Eine Karte in der Hand halten ist nicht das Gleiche wie durch das Gel\u00e4nde zu gehen. Ich lade alle Claretiner ein, dieses Dokument zu verwenden, um unsere Ausbildung auf jeder Stufe zu begleiten. Die Ausbildung von Ausbildern ist eine Priorit\u00e4t, die wir nie \u00fcbersehen sollten, und es ist zwingend, dass sich diejenigen, die im Ausbildungsdienst stehen, auf den aktuellen Stand bringen mit den vielen Programmen, die an jedem Ort zur Verf\u00fcgung stehen. Infolge der Pandemie wird der n\u00e4chste Kurs viele seiner Inhalte online haben, und der Rest wird in situ in Spanien sein, wenn es m\u00f6glich ist, die claretinischen St\u00e4tten zu besuchen.<\/p>\n<h2>Das Jahr des heiligen Josef und die Claretiner-Missionare<\/h2>\n<p>Am 19. M\u00e4rz feierten wir das Fest des heiligen Josef, des Patrons des Generalats uns Mitpatrons der Kongregation. Der Papst hat in seinem Apostolischen Schreiben Patris Corde die Notwendigkeit hervorgehoben, die Vaterliebe im pastoralen Dienst der Kirche wieder zu erlangen. Seit der Zeit unseres Gr\u00fcnders waren unsere Missionare gesucht f\u00fcr die geistliche Leitung von Menschen aus allen Schichten, weil diese in uns das \u201eVaterherz\u201c wahrnahmen. Die Menschen nennen uns liebevoll \u201eVater\u201c. Der Verlust des Gesp\u00fcrs des Vaterherzens in einem seelsorglichen Umfeld kann zum Missbrauch der Macht und damit verb\u00fcndeten Missbr\u00e4uchen und \u201e-ismen\u201c f\u00fchren (sexueller Missbrauch, finanzieller Missbrauch, Klerikalismus usw.). In mehreren F\u00e4llen begann unsere Pr\u00e4senz an vielen Orten mit der Sorge f\u00fcr viele Seminarien wie Pouso Alegre in Brasilien (1901), das neue Di\u00f6zesanseminar in Madrid in Spanien (1906), Cochabamba in Bolivien, Lima in Peru (1910), Banap\u00e1 und Malabo in \u00c4quatorialguinea (1912, Tortozendo in Brasilien (1920), Santander in Spanien (1922), Santo Domingo in der Dominikanischen Republik (1923) und San Miguel in El Salvador (1926), wo der heilige Oscar Arnulfo Romero ausgebildet wurde. Wir wurden in das Seminar Kaiffeng in China (1928), Imaichi in Osaka in Japan (1951) und das Marionitenseminar im Libanon (1964) eingeladen. Wir m\u00fcssen diese charismatische Gabe, Menschen mit einem \u201eVaterherzen\u201c zu begleiten, wieder erlangen. Ein Missionar wird nur f\u00e4hig sein, die Liebe des Vaters zu den Menschen mitzuteilen, wenn er zuerst ein \u201eSohn\u201c des Vaters und ein Bruder f\u00fcr die anderen ist. Ich w\u00fcnsche mir, dass unsere Missionare von den Menschen f\u00fcr die geistliche Begleitung in ihrem Leben gesucht werden, um ihnen zu helfen, die Gegenwart des auferstandenen Herrn in ihnen und in der Welt zu entdecken und zu hegen.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche euch frohe Ostern.<\/p>\n<p>Rom, 5. April 2021<\/p>\n<p>P. Mathew Vattamattam CMF<br \/>\nGeneraloberer<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Ein Klick auf den folgenden Link \u00f6ffnet das englische Original:<a href=\"https:\/\/www.claret.org\/download\/1181\/mv-circulars\/97867\/eng-towards-the-xxvi-general-chapter\"><strong>Circular Letter of our Superior General, Father Mathew Vattamattam CM<\/strong><strong>F<\/strong><\/a>.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eJesus selbst kam hinzu und ging mit ihnen\u201c (Lk 24,15) Liebe Mitbr\u00fcder, ein sch\u00f6nes Exerzitienhaus am Rand von Rom beherbergte das gewohnte \u201eBeisammensein\u201c der Generalleitung vor dem Beginn unserer diesj\u00e4hrigen intensiven Ratssitzungen. Die Corona-Beschr\u00e4nkungen zwangen uns, das Fraterna Domus in Sacrofano zu w\u00e4hlen. Unsere kleine achtk\u00f6pfige Gruppe in dem gro\u00dfen Exerzitienkomplex, wo bei gro\u00dfen Zusammenk\u00fcnften [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":97851,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[2522,513,520,1196,1203,604],"tags":[],"class_list":["post-97896","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-xxvi-generalkapitel","category-generalkapitel","category-generalgouvernement","category-generaloberinnen","category-mathew-vattamattam-de","category-anschlagbrett"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.claret.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Circular.jpg?fit=700%2C400&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pdaBmi-psY","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97896"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97896\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97851"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=97896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.claret.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=97896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}